Frühburgunder

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Frühburgunderrebe

Der Frühburgunder ist eine früh reifende Rotweinsorte, die durch natürliche Mutation aus dem Spätburgunder entstand. In geringerem Umfang wird er auch in Franken angebaut.

Namensgeber[Bearbeiten]

Namensgeber ist die Vorgängerrebe des Spätburgunders und der Zeitraum der Reife.

Frühburgunder in Weinberg und Keller[Bearbeiten]

Aufgrund des ca. zwei Wochen früheren Lesetermins wird er fast nie von Grauschimmelfäule befallen. Die Beeren des Frühburgunders sind kleiner als die des Spätburgunders. Da viele Geschmacksstoffe in der Schale der Beeren sitzen und bei kleineren Beeren das Verhältnis von Schale zum Rest der Beere größer und der Ertrag außerdem dadurch niedriger ist, bringt der Frühburgunder oft samtigere und gehaltvollere Weine hervor als sein berühmterer Bruder.

Geschmack[Bearbeiten]

Seine Farbe ist meist ziegel- bis dunkelrot. Typische Aromen sind: Kirsche, Brombeere, schwarze Johannisbeere, Mokka, Himbeere und oft auch Rauch. Geschmacklich ist er eher samtig, besitzt meist eine angenehme Säure und einen vollen Körper und eine angenehme Würze.

Essen und Trinken[Bearbeiten]

Frühburgunder passt zu dunklen Fleischgerichten und zu Gerichten mit kräftigen Saucen. Die passende Trinktemperatur beträgt 16 bis 18°C.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Frühburgunder auf wikipedia.org