Eberhard von Saunsheim

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Eberhard von Saunsheim (Seinsheim) (* um 1385 auf Burg Gnötzheim bei Martinsheim; † 27. Dezember 1443 auf Schloss Horneck) war bis zu seinem Tod Deutschmeister des Deutschen Ordens.

Familiäre Zusammenhänge[Bearbeiten]

Saunsheim trat 1400 in den Deutschen Orden ein.

Deutschmeister[Bearbeiten]

Von 1418 bis 1420 war er Komtur der Deutschordenskommende in Heilbronn und mutmaßlich auch in Würzburg. Ab 1420 wurde er Landkomtur und damit Deutschmeister der Deutschordensballei Franken. Zum Ende seiner Amtszeit kam es zu Differenzen mit seinem Hochmeister Rußdorf in einem Konflikt um Mitwirkungs- und Kontrollrechte über die Amtsführung des Hochmeisters. Unter Berufung auf die 1436/37 gefälschten Statuten erklärte er sich 1439 wegen unzulänglicher Regierungstätigkeit des Hochmeister zu dessen Statthalter. Hierfür erhielt er Rückendeckung des Kaisers und der Reichsfürsten.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Lückerath, Carl August: „Saunsheim, Eberhard von“ in: Neue Deutsche Biographie 22 (2005), S. 464-465 Onlinefassung

Weblinks[Bearbeiten]