Die Würzburger Glöckli

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Das Volkslied „Die Würzburger Glöckli“ wurde erstmals 1830 in einer Sammlung mit vierstimmigen Bearbeitungen von Volksliedern des Berliner Musikpädagogen und Komponisten Gustav Reichardt veröffentlicht. Die Herkunft und der Verfasser des Liedes sind allerdings nicht bekannt.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Lied wurde in verschiedenen Varianten in viele Gebrauchs- und Kommersliederbücher abgedruckt (oftmals in einer fünfstrophigen Variante) und war bis in die 1920er / 1930er Jahre sehr populär. Mit „Glöckli“ sind die Würzburger Kirchenglocken gemeint. „Würzburger Glöckli“ war darüber hinaus der Titel eines von 1878 bis 1914 erschienenen Wochenblatts.

Aufführungen[Bearbeiten]

Zu hören ist das Volkslied täglich am Bürgerspital: Das 1956 geschaffene Glockenspiel spielt die Melodie im Anschluss an das „Kilianslied“.[1]

Liedtext[Bearbeiten]

Fünfstrophige Variante (u.a. abgedruckt im Gesellschaftsliederbuch von 1833). Es gibt abweichende Varianten / Textformen.

1. Strophe:
Und die Würzburger Glöckli hab'n schönes Geläut
Und die Würzburger Maidli sein kreuzbrave Leut.
la la la [...]
2. Strophe:
Dort drunten im Thale gehts Bächli so trüb,
Und i kann dirs nit hehle, i hab di so lieb.
la la la [...]
3. Strophe:
Und wenn i dies zehnmal sag, i hab di so lieb,
Und du giebst mi kein Antwort, so wird mi ganz trüb.
la la la [...]
4. Strophe:
Und a bißela Lieb und a bißela Treu,
Und a bißela Falschheit ist allweil dabei.
la la la [...]
5. Strophe:
Und vor d'Zeit, daß du mi g'liebt hast, da dank i di schön,
Und i wünsch, daß dir's allizeit besser mag gehn.
la la la [...]

Quellen[Bearbeiten]