Dialog Erinnerungskultur
Der Dialog Erinnerungskultur war ein Projekt des Fachbereichs Kultur der Stadt Würzburg.
Geschichte und Zweck
Die Art der Repräsentation und Vermittlung von stadthistorischen Inhalten und die Formen des Gedenkens an prägende Ereignisse der Geschichte Würzburgs, z. B. der Bombenangriff auf Würzburg am 16. März 1945, entsprechen jedoch nicht immer heutigen Ansprüchen. Mit dem im Mai 2010 gestarteten Projekt „Dialog Würzburger Erinnerungskultur“ möchte die Stadt Würzburg
- die Formen der Repräsentation und Vermittlung der Stadtgeschichte prüfen.
- die Art des Gedenkens an prägende Ereignisse kritisch überdenken.
- nach neuen Formen der Stadtgeschichtspräsentation und des Gedenkens suchen.
- ein offenes „StadtGespräch“ zur Würzburger Geschichte und Erinnerungskultur anregen.
Das Projekt des Kulturreferates der Stadt Würzburg wurde von einem Netz aus Institutionen, politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Akteuren, aus Fachleuten und interessierten Bürgerinnen und Bürgern getragen. Das Projekt wurde 2015 beendet.
Veranstaltungen
Angeboten wurden in unregelmäßigen Abständen Veranstaltungen, die für alle Interessenten offen sind. Im Dialog zwischen Stadt und Bürgern sollten die vorhandenen Formen der Erinnerung an geschichtliche Ereignisse, Bauten und Personen beleuchtet werden. Auch konnten andere mögliche Formen/Ziele der Erinnerungskultur diskutiert werden.
Ehemaliger Kontakt
- Fachbereich Kultur
- Rückermainstraße 2
- 97070 Würzburg
Siehe auch
Literatur
- Kulturreferat der Stadt Würzburg (Hrsg.): Erinnern als vielstimmiges Stadtgespräch. Projekte und Initiativen zur Gedenk- und Erinnerungskultur in Würzburg, Würzburg 2021.
