Albrecht Müller

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Prof. Dr. Albrecht Müller (* 1959 in Dermbach/Westerwald; † 20. September 2019) war Stammzellbiologe und Professor an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Nach der Schulzeit studierte Müller Biologie in Mainz und Heidelberg. Im Anschluss an seine Diplomarbeit, die er am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried durchführte, promovierte er 1990 am Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg. Sein Postdoktorat absolvierte er als Stipendiat am National Institute for Medical Research in London. Ab 1994 war Müller am Max-Planck-Institut für Immunbiologie in Freiburg als Arbeitsgruppenleiter tätig. 1999 habilitierte er sich dort im Fach Molekularbiologie und Genetik.

Professor in Würzburg[Bearbeiten]

Seit 1. Dezember 2000 hatte er eine C3-Professur für Molekulare Strahlenbiologie/Medizinische Strahlenkunde an der Universität Würzburg inne. Diese Professur vertrat er bereits seit März 1999.

Forschungsgebiete[Bearbeiten]

Sein wissenschaftliches Interesse galt der Stammzellbiologie. Stammzellen sind diejenigen Zellen, die sowohl einen ganzen Embryo als auch später, im voll entwickelten Körper, verschiedene Zellsysteme, wie zum Beispiel das Blutsystem, die Haut und den Darm, aufbauen und erhalten können. Müller interessierte sich unter anderem für die Prozesse, die bei der Entstehung und Regulation von Stammzellsystemen ablaufen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]