Domschatz

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Domschatz Würzburg im Kiliansdom
Eingang zum ehemaligen Domschatz

Als Domschatz wurden historisch Sammlungen von Reliquien bezeichnet. Heute umfasst er zudem wertvolle, kunstvoll gearbeitete (liturgische) Gegenstände, die vom 11. bis ins 20. Jahrhundert im Würzburger Kiliansdom verwendet wurden.

Lage und Neukonzeption[Bearbeiten]

Die Dauerausstellung befand sich im Marmelsteiner Hof (Eingang Plattnerstraße). Nach rund neunmonatiger Bauzeit ist seit 27. Juni 2015 ist der Domschatz im Kiliansdom zu besichtigen.

Bei der Neukonzeption wurde besonderer Wert darauf gelegt, den Besuchern die Hintergründe zu erläutern, da viele Menschen heute nicht mehr um die einzelnen Stücke und ihre Verwendung wissen. Im Mittelpunkt der Präsentation stehen die Reliquien, denen gleich am Eingang ein großer Bereich gewidmet ist.

Bildergalerie[Bearbeiten]

Exponate[Bearbeiten]

Im Domschatz sind auf 170 m² Fläche 182 Objekte unter anderem folgender Bereiche ausgestellt:[1]

  • Teile der Domausstattung, die nach dem Bombenangriff auf Würzburg am 16. März 1945 beschädigt geborgen wurden.
  • Gemälde und Ausstattungsteile, welche den Wandel des Dominneren über die Jahrhunderte zeigen.
  • Grabbeigaben der Bischofsgräber
  • Liturgische Gegenstände, Goldschmiedearbeiten und Paramente
  • Bischofsinsignien, Herzogsschwerter aus der Zeit der Fürstbischöfe
  • Kreuze
  • Reliquiare
  • Wappenkalender des Würzburger Domstifts
  • Skulpturen

Besucherinformation[Bearbeiten]

Öffnungszeiten
Montag bis Samstag von 10.00 bis 17.00 Uhr
Sonntag von 14.00 bis 17.00 Uhr
Während Gottesdiensten und Konzerten ist der Domschatz geschlossen.
Eintrittspreise
€ 3, ermäßigt € 2 (Schüler, Studenten, Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger, jeweils mit Berechtigungsausweis; Gruppen ab 20 Personen)
Verbundkarte (Museum am Dom & Domschatz) € 4,50
Gruppenführungen (bis 20 Personen, Dauer ca. 60 min) € 60,00 + € 2,00 pro Teilnehmer.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Jürgen Lenssen (Hrsg.): Domschatz Würzburg. Schnell & Steiner, Regensburg 2002, ISBN 3-7954-1424-5

Weblinks[Bearbeiten]