Stromtankstellen

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Stromtankstelle in Veitshöchheim

Stromtankstellen (Ladesäulen, Elektrotankstellen, E-Tankstellen) für Elektrofahrzeuge in Stadt und Landkreis Würzburg.

Online-Übersichten[Bearbeiten]

Das aktuelle Tankstellennetz für E-Autos mit weiteren Details zu den Ladesäulen findet man u.a. in folgenden Portalen:

Regionale Ladeverbünde[Bearbeiten]

Ladeverbund+[Bearbeiten]

Der Ladeverbund+ (ehemals Ladeverbund Franken+) ist ein Zusammenschluss verschiedener Stadtwerke, unter anderem ENERGIE (Energieversorgung Lohr-Karlstadt u. Umgebung), N-ERGIE AG Nürnberg und ÜWS (Überlandwerk Schäftersheim).

  • Hotline: 01802713538
  • Webseite: https://www.ladeverbundplus.de/
  • Tarif: Pro 15 min. Intervall, abhängig von der Ladeleistung des Fahrzeugs, Freischaltung per SMS. Rabatt für registrierte Kunden angeschlossener Stadtwerke. Roaming per RFID, App und Intercharge-Direct QR-Code.

Stadtwerke Würzburg[Bearbeiten]

Die WVV betreibt im Stadtgebiet sowie in einigen Stadtrand-Gemeinden Ladesäulen.

In Planung oder in Bau[Bearbeiten]

Die folgenden Ladepunkte in Stadt und Landkreis Würzburg sind momentan in konkreter Planung oder im Bau.

Standort Info Datum Veröffentlichung Geplante Inbetriebnahme Quelle
Höchberg Die Gemeinde möchte eine weitere Stromtankstelle errichten. 18.11.13 unbekannt Mainpost online,
RIS Gemeinde Höchberg
Höchberg Eine „Mobilitätsstation“ soll gebaut werden. Weitere Standorte werden geprüft. 14.02.17 Im Haushaltsjahr 2017 RIS Gemeinde Höchberg
Würzburg
Neubau der Umweltstation
Die neue Umweltstation soll auch eine Ladesäule bekommen. April 2017 mit Neubau Mündliche Aussage eines Mitarbeiters der Stadt
Sommerhausen WVV hat Förderzusage erhalten. 09.08.17 unbekannt Pressemitteilung der WVV
Randersacker WVV hat Förderzusage erhalten. 09.08.17 unbekannt Pressemitteilung der WVV
Margetshöchheim WVV hat Förderzusage erhalten. 09.08.17 unbekannt Pressemitteilung der WVV
Höchberg WVV hat Förderzusage erhalten. (Evtl. doppelte Nennung, siehe oben.) 09.08.17 unbekannt Pressemitteilung der WVV
Würzburg
Bauhof, Innere Aumühlstraße
Eine Ladesäule im Parkplatzbereich. 16.11.17 2018 Entwurf des Haushaltsplans 2018 (S. 140) im Bürgerinfosystem online
Würzburg
Zellerau
WVV Ladesäule in Abstimmung.
Beschluss des Stadtrates.
März 2018
12.03.19
unbekannt Vortrag der WVV
Bürgerinfosystem online
Würzburg
Franziskanerplatz
WVV Ladesäule in Abstimmung.
Beschluss des Stadtrates.
März 2018
12.03.19
Mitte 2019 Vortrag der WVV
Bürgerinfosystem online
Würzburg
Sanderring / Virchowstr.
Beschluss des Stadtrates. 12.03.19 Mitte 2019 Bürgerinfosystem online
Würzburg
Mobilstation Turmgasse
Beschluss des Stadtrates. 12.03.19 Mitte 2019 Bürgerinfosystem online
Würzburg
Im Umfeld der Talavera
Beschluss des Stadtrates. 12.03.19 Mitte 2019 Bürgerinfosystem online
Würzburg
Friedenstr.
Beschluss des Stadtrates. 12.03.19 Mit Sanierung Bürgerinfosystem online


Es wurden von den Stadtwerken Würzburg Vorplanungen und Förderanträge für zusätzliche 40 Ladepunkte (bisher je 2 Ladepunkte pro Ladesäule) abgeschlossen. Die geplanten Standorte befinden sich im Umfeld weiterer Mobilstationen (u.a. Neubaustraße, Sanderring, Wagnerplatz) und anderen zentralen Orten (wie Heizkraftwerk, Umweltstation, Talavera). In Abhängigkeit der Entscheidung der bayerischen Staatsregierung als Fördermittelgeber wird derzeit davon ausgegangen, dass hiervon etwa 20 Ladepunkte bis Ende 2019 in Betrieb genommen werden können. (Stand 05.07.2018) [1]

Die Verwaltung der Stadt Würzburg wurde beauftragt, den weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge im Umfeld bestehender und geplanter Mobilstationen sowie an geeigneten Standorten aller Stadteile (zunächst Zellerau, Grombühl, unteres Frauenland) zu betreiben und dem Stadtrat regelmäßig Bericht zu erstatten.[2]

Förderung[Bearbeiten]

Der Bau neuer öffentlicher Lademöglichkeiten wird mit verschiedenen Förderprogrammen gefördert.
Die WVV hat hierzu am 03.08.2017 einen Förderbescheid für 14 Ladestandorte mit insgesamt 30 Ladepunkten über den ersten Förderaufruf des Bundesprogramms Ladeinfrastruktur des BMVI erhalten. Quelle: Pressemitteilung der WVV.
Die WVV hat weiterhin am 27.07.2018 einen Förderbescheid für weitere 28 Ladesäulen über den zweiten Förderaufruf des bayerischen Programms "Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Bayern" erhalten. Quelle: Pressemitteilung des bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Energie und Technologie.
Ob die WVV sich auch für den dritten Förderaufruf des bayerischen Programms oder den zweiten Aufruf des Bundesprogramms beworben hat, ist noch nicht bekannt.

Regulierung[Bearbeiten]

Der Bau neuer Ladesäulen auf öffentlichem Grund und die damit verbundene Sondernutzung des öffentlichen Raumes sind in der Stadt Würzburg reglementiert. Folgende Vorgaben wurden am 05.07.2018 vom Stadtrat beschlossen:[1]
4. Erteilung von Sondernutzungserlaubnissen
Errichtung und Betrieb von Ladestationen gehen über den Gemeingebrauch hinaus und stellen deshalb wegerechtlich eine erlaubnispflichtige Sondernutzung dar. Die Verwaltung plant, Sondernutzungen für Ladestationen in Zukunft nach folgenden Maßgaben zu erteilen:

  • Prüfung der Erfordernis einer Inanspruchnahme von öffentlichem Raum: Da der öffentliche Raum ein knappes Gut ist, sollte auch öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur primär auf privatem Grund oder halböffentlichen Flächen errichtet werden. Ist eine Nutzung solcher Flächen möglich, so wird grundsätzlich keine Nutzung des öffentlichen Raumes erlaubt.
  • Prüfung der Notwendigkeit im Hinblick auf die Versorgungslage mit Ladeinfrastruktur: Grundsätzlich soll eine zusätzliche Inanspruchnahme von öffentlichem Raum für Ladeinfrastruktur nur dort erfolgen, wo ein entsprechender Bedarf vorliegt. Im Umkreis von 500 m um bestehende öffentliche Ladestationen und alle Mobilstationen, die sukzessive mit Ladestationen ausgestattet werden, sollen deshalb im Regelfall keine zusätzlichen Sondernutzungserlaubnisse für Ladestationen auf öffentlichem Grund erteilt werden.
  • Die Erteilung einer Sondernutzungserlaubnis ist nur möglich, wenn keine anderen gewichtigen Belange entgegenstehen (Einvernehmen mit den zuständigen Trägern öffentlicher Belange).
  • Auflage bei der privaten Errichtung einer Ladestation im öffentlichen Raum, ist die vollständige Einhaltung der Vorgaben des Bundes an eine öffentliche Ladeinfrastruktur (siehe LSV Ladesäulenverordnung).
  • Die Ladestation muss rund um die Uhr offen zugänglich sein und sowohl spontane als auch vertragsbasierte Ladevorgänge, etwa die Nutzung von E-Roaming, akzeptieren.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

  • 1,0 1,1 Vorlage - 02/6800-8935/2018 im Bürgerinfosystem http://www.wuerzburg.sitzung-online.de/BI/vo020.asp?VOLFDNR=9809
  • Vorlage 02/6800-9802/2019 im Bürgerinfosystem https://www.wuerzburg.sitzung-online.de/BI/vo020.asp?VOLFDNR=14095