Martin Burkert

Aus WürzburgWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Martin Burkert, MdB

Martin Burkert (* 14. Oktober 1964 in Würzburg) war Bundesbahnbeamter, Gewerkschaftsfunktionär und ist SPD-Politiker und Mitglied des deutschen Bundestags.

Leben und Wirken

Bereits mit vier Jahren verließ er seine Heimatstadt und zog mit seiner Familie nach Nürnberg. Nach dem qualifizierenden Hauptschulabschluss 1980 begann er eine Ausbildung im mittleren nichttechnischen Dienst bei der Deutschen Bundesbahn und war hier seit 1983 verbeamtet. Von 1987 bis 1988 leistete er den Wehrdienst ab.

Gewerkschaftsfunktionär

Ab 1988 war Burkert freigestellter Hauptjugend- und Auszubildendenvertreter bei der Deutschen Bundesbahn in Frankfurt am Main und wechselte 1990 als Gewerkschaftssekretär zur GdED, der Gewerkschaft der Eisenbahner Deutschlands, die von 2000 bis 2010 als Transnet firmierte. Ab 24. November 2008 war er Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes der Gewerkschaft. Nach der Fusion der Transnet mit der Verkehrsgewerkschaft GDBA zur Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) am 1. Dezember 2010 wurde er auch dort Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes.

Politische Laufbahn

Seit 1985 ist Burkert Mitglied der SPD und seit 1986 Mitglied in der SPD Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen. Von 1998 bis 2007 war Burkert Vorsitzender der Betriebsgruppe Bahn der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in Bayern. Von 2002 bis 2005 gehörte Burkert dem Nürnberger Stadtrat. Seit Mai 2013 ist er stellvertretender Landesvorsitzender der bayerischen SPD.

Bundestagsabgeordneter

Seit 2005 sitzt er als Mitglied im Deutschen Bundestages und zog über die Landesliste in das Parlament ein und vertritt die Wahlkreise Nürnberg-Süd und Schwabach. In der 18. Wahlperiode war er Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur. Seit Februar 2010 ist Burkert Sprecher der Landesgruppe Bayern und seit Januar 2014 Mitglied des erweiterten Vorstandes der SPD-Bundestagsfraktion. Ende 2019 gab er sein Bundestagsmandat zurück um künftig als stellvertretender Vorsitzender der Eisenbahner- und Verkehrsgewerkschaft tätig zu sein.

Siehe auch

Quellen

Weblinks