Kümmerle

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Kümmerle (Mz. Kümmerli) sind kleine gekrümmte Gewürzgurken, die gerne als Beilage gereicht werden.

Namensherkunft

Der Name kommt aus dem Lateinischen (cucumer für Gurke) und hat nichts mit ihrer Kleinwüchsigkeit zu tun.

Inhalt und Zubereitung

Kümmerle kann man entweder selbst einwecken oder fertig kaufen. Beim Einwecken ist darauf zu achten, dass man möglichst gleichgroße Gewürzgurken einkauft. Die Gurken werden gut gewaschen und eng in ein Weckglas geschichtet. Ein Essigsud mit Zwiebelringen, Gelben Rüben, Chilischoten, Senfkörnern, Dill, Salz, Zucker, schwarzen Pfefferkörnern (alles je nach persönlichem Geschmack) wird aufgekocht und die eingeweckten Gurken übergossen. Danach Glasrand reinigen, die Gummiringe positionieren und mit den Drahtbügeln gut verschließen. Im Wasserbad so lange erhitzen, bis die Gurken laut Thermometer vollständig sterilisiert sind. Gläser herausnehmen und erkalten lassen.

Passende Beilage

  • Kümmerle passen zu allen kalten Vespergerichten oder warmen Würstchen als Gemüsebeilage. Manchmal dienen sie auch kleingeschnitten als Begleitung in Wurst- oder Kartoffelsalaten.

Passendes Getränk

  • Bier

Gastronomie

  • Auch in Gasthäusern werden Kümmerle zur Dekoration und Beilage zu kalten Vesperplatten gerne gereicht.

Siehe auch

Literatur

  • Stadelmayer-Gräter-Dettelbacher: Merian Reiseführer Mainfranken, Deutscher Taschenbuchverlag. München 1984, S. 147. ISBN 3-423-03720-2