Fränkische Hochzeitssuppe

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Die Fränkische Hochzeitssuppe ist eine beliebte Vorspeise bei fränkischen Familienfeiern und Suppe zu einem Fränkischen Hochzeitsessen.

Namensgeber

Möglicherweise entstand der Begriff der „Hochzeitssuppe“ durch einen Übersetzungsfehler aus dem Italienischen. Eine Minestra maritata („verheiratete Suppe“) wurde keineswegs zur Hochzeit gekocht, sondern verweist auf die Mischung von Fleisch- und Gemüseeinlagen in einer Suppe. Sicherlich wurde traditionell auch zu fränkischen Hochzeiten immer eine gute Suppe gereicht, die sich vielerorts wohl nicht wesentlich von der üblichen Festtagssuppe, also einer Leberklößchensuppe oder auch einer Rindfleischsuppe mit Einlage unterschied [1].

Inhalt und Zubereitung

In eine kräftige Fleischbrühe kommen drei Einlagen: Leber- oder Markklößchen, Griesklößchen und Schwimmerle.

Passendes Getränk

  • Bier oder Schoppen Weißwein (Müller-Thurgau).

Passende Beilage

  • Es kann eine Scheibe Weiß- oder Schwarzbrot gereicht werden.

Gastronomie

In ganz Mainfranken auf den Menukarten der Gasthäuser erhältlich.

Quellen

Einzelnachweise

  1. Franziska Hanel, Das Hofer Kochbuch, Hof 1987, S. 19