Albert Paul Schilling

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Tabernakel im Kiliansdom

Albert Paul Schilling (* 21. März 1904 in Zürich; † 30. Juli 1987 in Arlesheim/Kanton Basel-Landschaft) war Bildhauer und gestaltete den Dom in Würzburg nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Schilling besuchte die Klosterschulen in Disentis/Kanton Graubünden und Engelberg/Kanton Obwalden. Nach der Schulzeit studierte er ab 1925 Kunstgeschichte in Zürich und ab 1929 vier Semester Theologie in Luzern. Zwischen 1930 und 1932 wechselte er an die Hochschule für Bildende Künste nach Berlin zur Ausbildung in Plastik und Bildhauerei. Unmittelbar danach eröffnete Albert Schilling ein Atelier in Zürich, übersiedelte 1939 nach Stans/Kanton Nidwalden, bevor er sich 1946 endgültig in Arlesheim niederliess.

Arbeit in Würzburg[Bearbeiten]

1963 begann er mit der Ausführung seiner Arbeiten für die liturgische Ausstattung des Kiliansdoms, ein Auftrag, an dem er bis 1972 arbeitete und der als eines seiner Hauptwerke angesehen werden muss. Er gestaltete den Altarraum neu, schuf den Tabernakel und fertigte acht Reliefs aus Lahnmarmor mit Skulpturhöhen bis 630 cm.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]