Spätkeltische Viereckschanze (Stalldorf)

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Die Spätkeltische Viereckschanze ist ein Bodendenkmal im Riedenheimer Ortsteil Stalldorf.

Geschichte[Bearbeiten]

Die spätkeltischen Viereckschanzen des zweiten bis ersten Jahrhunderts v. Chr. zogen schon früh das Interesse der Fachwelt auf sich. Nach einigen Walluntersuchungen im Jahre 1903 in der Viereckschanze von Bütthard konnte Prof. Dr. Georg Hock, Landeskonservator in Würzburg, in einer Ecke dieser Anlage Pfostenstellungen beobachten, die, wie wir heute wissen, die Überreste eines kleinen keltischen Tempels darstellen. Bei den Ausgrabungen der Stalldorfer Schanze in den Jahren 1913 und 1926 konnte Prof. Hock zum ersten Male einen 2,5 m breiten quadratischen Schacht freilegen.

Ausgrabungen[Bearbeiten]

Prof. Hock fand spätkeltische Keramik. Ferner konnte an der Westseite ein Gebäudegrundriss freigelegt werden, bei dem es sich wohl um einen kleinen Innentempel gehandelt hat. Diese zumeist rechteckigen Innentempel bestehen gewöhnlich aus einem Innenraum und einem weiteren umlaufenden Raum, dessen äußere Begrenzung durch Pfosten gebildet wird. Zu diesen Tempeln gehören u.a. insbesondere ein oder mehrere tiefe, bis in das Grundwasser hinabreichende Schächte, in denen sich wiederholt Überreste von hölzernen, plastischen Bildern fanden.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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