Nachtbuslinie 90

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VVM-Geschäftsführer Paul Lehmann, Niklas Dehne, Initiator Stephan Hemmerich, WVV-Geschäftsführer Thomas Schäfer und Oberbürgermeister Christian Schuchardt bei der Präsentation der neuen Nachtbusrouten.

Die Nachtbuslinie 90 verkehrt während der nächtlichen Betriebspause der Straßenbahn als „Omnibus- und Schienenersatzverkehr“.

Aktuelles Angebot[Bearbeiten]

Seit November 2016 besteht ein erweiterter Nachtbusverkehr. [1] Die Linie 90 verkehrt auf verschiedenen Routen mit Verknüpfung an der Haltestelle Juliuspromenade:

  • Route 91 (Freitag und Samstag): Juliuspromenade – Frauenland – Mönchberg – Hubland – Keesburg – Frauenland – Sanderring – Zellerau – Juliuspromenade
  • Route 92 (Freitag und Samstag): Juliuspromenade – Hbf – Grombühl – Schwarzenberg – Lindleinsmühle – Versbach – Lengfeld – Wöllrieder Hof – Hbf – Juliuspromenade
  • Route 93 (Freitag und Samstag): Juliuspromenade – Zellerau – Dürrbachau – Dürrbachtal – Schwarzenberg – Grombühl – Hauptbahnhof – Juliuspromenade
  • Route 94 (täglich): Juliuspromenade – Sanderring – Sanderau – Heidingsfeld – Heuchelhof – Rottenbauer und zurück
  • Route 95 (Sonntag mit Donnerstag): Juliuspromenade – Frauenland – Mönchberg – Hubland – Sanderring – Juliuspromenade
  • Route 96 (täglich): Juliuspromenade – Hauptbahnhof – Grombühl – Schwarzenberg – Versbach – Lindleinsmühle – Juliuspromenade
  • Route 97 (täglich): Juliuspromenade – Zellerau – Juliuspromenade
  • Route 99 (täglich): Juliuspromenade – Frauenland – Mönchberg – Hubland – Sanderring – (Sanderau –) Frauenland – Mönchberg – Hubland – Juliuspromenade

Freitag und Samstag: verkehrt in der Nacht von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag und in den Nächten vor allen Feiertagen in Bayern.
Sonntag mit Donnerstag: verkehrt in der Nacht von Sonntag auf Montag usw. bis in der Nacht von Donnerstag auf Freitag.

Betrieb bis Oktober 2016[Bearbeiten]

Die Linie 90 umfasste bis Oktober 2016 verschiedene Nachtverbindungen, die von N 1 bis N 7 durchnummeriert waren. Angefahren wurden alle Stadtbezirke, die von der Straßenbahn durchfahren werden, sowie darüber hinaus die Stadtbezirke Lindleinsmühle (Haltestelle Neumühle und Haltestelle Straubberg), Versbach (Haltestelle Brunnenstraße) und Heidingsfeld (Haltestelle Reuterstraße, Haltestelle Hofmannstraße und Haltestelle Ostbahnhof). Die Abfahrtszeiten der Nachtverbindungen waren unregelmäßig, Unterschiede gab es auch zwischen Werktagen und Wochenende.

Testphase 2010/2011[Bearbeiten]

Daneben gab es außerdem Bestrebungen der WVV, ein umfangreicheres Nachtbus-Liniennetz im Würzburger Stadtgebiet aufzubauen. Die Testphase hierzu lief vom 11. Dezember 2010 bis zum 27. März 2011 und verursachte Kosten in Höhe von 38.732 Euro, im Wesentlichen entstanden diese durch die Anmietung von Bussen des OVF.[2]Die fünf neuen Nachtbuslinien fuhren in den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag von 1 bis 5 Uhr im Stundentakt. [3] Von WVV-Seiten wurde auch eine finanzielle Unterstützung durch Gastronomie / Diskotheken erhofft, die sich jedoch letztendlich nicht beteiligten. Abschließend war die Auslastung der Nachtbusse mit durchschnittlich etwa drei Fahrgästen pro Fahrt zu gering (insgesamt waren es 1.283 Fahrgäste) und es konnten nur Einnahmen von etwa 2.000 Euro erzielt werden (entspricht einer Kostendeckung von 5%). „Keine nennenswerte Nachfrage“ schlussfolgerte die WVV nach Einstellung dieses Testbetriebs.[2]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Main-Post: „Nach der Party mit dem Bus nach Hause“ (19. Oktober 2016)
  2. 2,0 2,1 Stellungnahme der WVV auf eine Anfrage von Stadtrat Grünwedel im April 2011 (Google-Suche: Nachtbus Würzburg Linke)
  3. Flyer „Nachtbuslinien machen mobil"