Mainbrücke (Randersacker)

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Begriffsklärung.png Informationen zur A3-Brücke südlich des Ortes finden sich unter Autobahnbrücke Randersacker.

Historische Aufnahme der ehemaligen Mainbrücke Randersacker
Blick auf Randersacker mit der ehemaligen Mainbrücke

Die Mainbrücke Randersacker bestand von 1913 bis zur Zerstörung 1945.

Lage

Die Brücke stand am nördlichen Ortsende von Randersacker nahe der heutigen Ausfahrt der Bundesstraße 13. Das gegenüberliegende Ufer gehört zur Gemarkung Heidingsfeld.

Geschichte

Randersackers Steinindustrie sowie die Eisenbahn, die Felder und die Arbeitsplätze auf der anderen Mainseite erforderten Ende des 19. Jahrhunderts einen Verkehrsweg über den Main. Daher beschloss 1911 der Gemeindesrat eine „mäßige Betongewölbebrücke mit Muschelkalkverkleidung“. Die Mainbrücke wurde 31. August 1913 eingeweiht und stellte unter anderem die Verbindung zum ehemaligen Haltepunkt Randersacker der Bahnlinie Würzburg-Treuchtlingen her.

Am 1. April 1945 sprengten deutsche Pioniere gegen den Protest von Bürgermeister und Bürgern das Bauwerk. Ein Wiederaufbau des Flussübergangs erfolgte nicht. Ersatzweise kam eine Personenfähre zum Einsatz.

Bildergalerie

Baubeschreibung

Die Mainbrücke war eine 207 Meter lange Bogenbrücke mit vier Bögen. Die größte Öffnung überspannte mit 63 Meter lichter Weite den Main. Als Baumaterial diente Beton, der mit heimischem Muschelkalk verkleidet war. Die Bogenbrücke wurde zu den 100 schönsten Brücken gezählt. Die maximale Traglast betrug 20 Tonnen. Besonders für die Landwirte, die auf der anderen Mainseite ihre Felder hatten, Berufspendler und für die Steinindustrie hatte die Brücke eine große Bedeutung.

Gedenktafel

Seit 2012 erinnert auf Randersackerer Seite am Main-Radweg eine Gedenktafel an den noch vorhandenen Fundamentresten und einem wiederaufgebauten Geländer der ehemaligen Brückenrampe an die Mainbrücke. [1]

Siehe auch

Weblinks

Hinweise

Kartenausschnitt

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