Georg Ignaz Brock

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Georg Ignaz Ritter von Brock (* 15. Oktober 1746 in Würzburg; † 1. Februar 1821 ebenda) war fürstbischöflich-würzburgischer Hofrat, von 1796 bis zu seinem Tod erster Bürgermeister von Würzburg und satirischer Schriftsteller.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Er war 44 Jahre bis zu seinem Tod mit Maria Susanna von Brock verheiratet. Seine berufliche Karriere begann als Oberratsassessor in der fürstbischöflichen Verwaltung ab 1776.

Politische Laufbahn[Bearbeiten]

1779 wurde er Stadtrat und ab 1784 war er Jüngerer Bürgermeister.

Erster Bürgermeister[Bearbeiten]

Am 1. Dezember 1796 wurde er Nachfolger von Georg Ferdinand Schönig als Oberbürgermeister von Würzburg. Dieses Amt behielt er bis zu seinem Tod. Befreundet war er mit Rudolf Graf von Rechteren-Limpurg. 1804 drohte er Friedrich Koenig mit Abschiebung durch die Polizei, worüber sich Koenig beim bayerischen General-Landeskommissarius Friedrich Karl von Thürheim beklagte. [1]

Literarisches Werk[Bearbeiten]

In den von Brock verfassten Xenien kommentierte er das Schicksal der Stadt Würzburg in napoleonischer Zeit auf satirische Art. Leider sind diese Schriftstücke verschollen.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1802 Ernennung zum Hofrat

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bruno Rottenbach: Friedrich Koenig. in: 15 Jahrhunderte Würzburg. Eine Stadt und ihre Geschichte., hrsg. von Heinz Otremba und Bruno Rottenbach, Echter Verlag, Würzburg 1979, S. 116 und 118, S. 116

Literaturhinweis[Bearbeiten]

  • Clemens Maria Tangerding: Der Drang zum Staat: Lebenswelten in Würzburg zwischen 1795 und 1815, Köln 2011, S. 219.

Weblinks[Bearbeiten]


Vorgänger Amt Nachfolger
Georg Ferdinand Schönig Älterer Bürgermeister
1796 - 1821
Wilhelm Joseph Behr