Eva-Maria Linsenbreder

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Bürgermeisterin Eva Maria Linsenbreder

Eva Maria Linsenbreder (* 21. September 1956) war fast 30 Jahre lang erste Bürgermeisterin von Kleinrinderfeld. Sie ist Mitglied des Kreistags und Vizepräsidentin des Bezirkstags von Unterfranken.

Familiäre Zusammenhänge[Bearbeiten]

Eva-Maria ist Enkelin des ersten Bürgermeisters nach dem Zweiten Weltkrieges Theodor Linsenbreder.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Nach ihrer Ausbildung war Linsenbreder von 1976 bis 1991 als Fachlehrerin im Gymnasialdienst am Riemenschneider-Gymnasium, Siebold-Gymnasium und Röntgen-Gymnasium in Würzburg tätig. Im Nebenamt führte sie zusätzlich Lehrtätigkeiten an der Elisabeth-Weber-Schule aus.

Politische Laufbahn[Bearbeiten]

1990 musste Linsenbreder den ersten Bürgermeister fast das ganze Jahr vertreten, weil dieser krank war. 1991 wurde sie dann zur ersten Bürgermeisterin in der Gemeinde Kleinrinderfeld gewählt.

Seit 1996 ist sie Mitglied des Kreistags Würzburg. Im März 2008 trat Linsenbreder zur Wahl des neuen Würzburger Landrates an, verlor aber gegen den heutigen Amtsinhaber Eberhard Nuß von der CSU.

Seit 2003 sitzt Linsenbreder im unterfränkischen Bezirkstag und ist seit 2008 Vizepräsidentin. Ihre Schwerpunkte sind die Bereiche Pflege und Soziales. Linsenbreder ist unter anderem Vorsitzende des Sozialausschusses und Mitglied des Landespflegeausschuss.

Im November 2016 wurde Linsenbreder zur Direktkandidatin der SPD für die Bundestagswahl 2017 im Wahlkreis Würzburg gewählt, verpasste aber mit 18,7% der Erststimmen gegen Paul Lehrieder von der CSU (42,2% der Erststimmen) den Einzug in den Deutschen Bundestag.

Zur Kommunalwahl 2020 trat Eva-Maria Linsenbreder nicht mehr an. Das Amt des ersten Bürgermeisters hat sie in jüngere Hände gegeben. [1]

Soziales Engagement[Bearbeiten]

Linsenbreder ist Vorsitzende des Trägervereins des Kindergartens Sankt Martin in Kleinrinderfeld. Außerdem ist sie Mitglied im Vorstand des Caritas Kreisverbandes und Diözesanverbandes.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]