Ernst-Günther Krenig

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Dr. Ernst-Günther Krenig (* 5. August 1929 in Würzburg; † Dezember 2016) war Historiker und Gymnasiallehrer.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Krenig wuchs in Bad Kissingen auf und machte 1948 das Abitur. Er studierte Geschichte, Deutsch und Erdkunde für das Lehramt an Gymnasien und wurde nach nur neun Semestern in mittelalterlicher Geschichte und historischen Hilfswissenschaften bei Prof. Otto Meyer 1953 promoviert. Damit legte er die Grundlage für seine spätere landesgeschichtliche Forschertätigkeit. Bereits ein Jahr später legte er das Zweite Staatsexamen ab und wirkte in nahezu 40-jähriger Tätigkeit als Gymnasiallehrer, zuletzt Studiendirektor, am Wirsberg-Gymnasium in Würzburg.

Publikationen (Auszug)[Bearbeiten]

Seine Publikationsliste, umfasst über 100 Titel, darunter die, gemeinsam mit Dr. Kolb herausgegebene, „Unterfränkische Geschichte“ in sieben Bänden.

Von 1969 bis2002 war er Schriftleiter des Mainfränkischen Jahrbuchs für Geschichte und Kunst, der Mainfränkische Hefte und der von ihm begründeten Reihe „Mainfränkische Studien“.

Ehrenamtliche Tätigkeit[Bearbeiten]

Ab 1982 stellvertretender Vorsitzender, 1992 bis 2007 Vorsitzender der Freunde Mainfränkischer Kunst und Geschichte.

Er kreierte den erfolgreichen Wettbewerb „Junge Geschichtsforscher“, installierte den Carl-Gottfried-Scharold-Preis und wirkte 1990 entscheidend an der Gründung des Henneberg-fränkischen Geschichtsvereins in Thüringen mit, dessen Ehrenmitglied er geworden ist.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 2006: Aventinus-Medaille des Verbandes Bayerischer Geschichtsvereine

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]