Eisenbahnbrücke Würzburg-Süd

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Eisenbahnbrücke zwischen Heidingsfeld und Sanderau
Beginn des ehemaligen Fußgängerstegs (Seite Heidingsfeld)

Die Eisenbahnbrücke Würzburg-Süd wurde 1864 errichtet und am 31. März 1945 kurz vor Kriegsende durch Sprengung unbrauchbar gemacht. Ab 3. September 1945 [1] war ein einspuriger Betrieb wieder möglich, kurz darauf war sie wiederhergestellt.

Lage

Die Eisenbahnbrücke führt circa 100 Meter südlich der Konrad-Adenauer-Brücke über den Main und verbindet die Stadtbezirke Sanderau und Heidingsfeld. Nach kurzem Bahndamm schließt sich die Brücke über die Mergentheimer Straße an.

Bedeutung

Seit dem Bau von Ludwigsbahnhof und Hauptbahnhof verbindet sie süddeutsche Bahnstrecken mit Würzburg. Heute wird sie sehr stark vom bundesdeutschen Bahnverkehr in Nord-Süd-Richtung frequentiert. Über die zweigleisige Brücke verlaufen die elektrifizierten Hauptstrecken der Bahnlinie Würzburg-Stuttgart und der Bahnlinie Würzburg-Treuchtlingen.

Bis nach dem Bau der benachbarten Konrad-Adenauer-Brücke verliefen links und rechts unterhalb des Gleiskörpers schmale Fußgängerstege, die aber auch von Radfahrern genutzt wurden. Wegen Rutsch- und Bruchgefahr der Holzbohlen wurden Anfang der 1970er Jahre die Eisenträger abgetrennt und die Stege demontiert. Die Zugänge sind verborgen hinter dichten Hecken.

Konstruktion

Bei der Brücke handelt es sich um eine 250 Meter lange Stahlkonstruktion auf Steinpfeilern ruhend.

Einzelnachweise

Kartenausschnitt

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