Doline am Einsiedel (Gramschatzer Wald)

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Doline am Einsiedel im Gramschatzer Wald (Februar 2026)

Die Doline am Einsiedel ist eine geologische Formation im Gramschatzer Wald.

Lage

Die Doline befindet sich nahe des Wanderparkplatzes an der Staatsstraße 2294 gegenüber der Haltestelle Einsiedel/Walderlebniszentrum in der Waldabteilung „Müllerskreuzranken“.

Namensherkunft

Die Bezeichung Doline leitet sich vom slawischen Wort dolina für „Tal“ ab und wurde vom serbischen Geographen Jovan Cvijić in seiner Doktorarbeit 1893 geprägt. [1]

Entstehung

Die Dolinen im Gramschatzer Wald befinden sich meist an der Grenze zwischen dem oberen Muschelkalk und dem unteren Keuper. Werden die wasserlöslichen Bestandteile des Muschelkalks unterirdisch ausgewaschen und über das Grundwasser abtransportiert (Verkarstung), [2] führt das zu Absenkungen der darüber liegenden Schichten. Lokal begrenzte Absenkungen an der Geländeoberfläche werden als „Dolinen“ bezeichnet. Eine plötzlich auftretende Absenkung ist ein „Erdfall“.

Beschreibung

Die Doline am Einsiedel bildet den Abschluss eines flachen Tals, in dem ein zeitweise wasserführender Bach verläuft. Das Wasser versickert in der Doline und fließt im verkarsteten Untergrund weiter. Die annähernd runde Doline hat einen Durchmesser von etwa 15 Meter und der sichtbare Boden liegt etwa 3 Meter tief unter dem Niveau des umgebenden Geländes. Unter Berücksichtigung der Verfüllung durch eingeschwemmtes Sediment oder Bodenmaterial liegt der tatsächliche Boden vermutlich zwei Meter tiefer.

Bildergalerie

Siehe auch

Quellen und Weblinks

Einzelnachweise und Hinweise

  1. Doline auf wikipedia.org.
  2. Der Verkarstungsprozess ist für das kalkhaltige Würzburger Trinkwasser verantwortlich.

Kartenausschnitt

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