Cornetsmühle (Ochsenfurt)

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Die Cornetsmühle (auch: Untere Holzmühle) war eine wassergetriebene Schneidmühle in der Stadt Ochsenfurt im Landkreis Würzburg.

Lage[Bearbeiten]

Die ehemalige Mühle ist die der Mündung des Thierbaches nächstgelegene Mühle.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Cornetsmühle war im Besitz der Stadt Ochsenfurt, wie eine Urkunde vom 14. September 1683 belegt. Die obere und die untere Holzmühle sind allerdings schon in Aufzeichnungen des Domkapitels in den Jahren 1172 und 1434 erwähnt. Der jeweilige Müller war zur Abgabe eines jährlichen Naturalgülts an das Spital verpflichtet. 1730 erwirbt Johann Adam Deninger die Mühle von der Stadt.

Am 5. Januar 1813 wurde die Cornetsmühle versteigert.

Technik[Bearbeiten]

Die Mühle besaß zwei Mahlgänge und einen Gerbgang.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Würzburger Intelligenzblatt: zum Behufe der Justiz, Polizey und bürgerlichen Gewerbe. Würzburg 1812, S. 1369
  • Johann Baptist Kestler: Beschreibung von Ochsenfurt. Verlag Ludwig Stahel, Würzburg 1845, S. 39.