Buch

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Buch
Ortstyp Ortsteil
Gemeinde Bieberehren
Verwaltungsgemeinschaft Röttingen
Landkreis Würzburg
Regierungsbezirk Unterfranken
Freistaat Bayern
Land Deutschland
Kfz-Kennzeichen WÜ / OCH
Einwohner 90
Eingemeindung 1. Mai 1978
Katholische Kuratiekirche Kreuzauffindung in Buch

Buch ist ein Ortsteil der Gemeinde Bieberehren im südlichen Landkreis Würzburg im Regierungsbezirk Unterfranken im Freistaat Bayern.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Buch liegt ca. zwei Kilometer östlich von Bieberehren nahe der Landesgrenze zu Baden-Württemberg. Benachbarte Gemarkungen sind Burgerroth mit der Kunigundenkapelle im Norden, Sesselbach im Osten, Niedersteinach/Reinsbronn im Süden und Bieberehren im Westen. Nordöstlich des Orts fließt die Gollach und verläuft der Gaubahn-Radweg, umgeben ist der Ort von vielen Steuobstwiesen.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Religion[Bearbeiten]

  • Katholische Kuratiekirche Kreuzauffindung. Der Sakralbau stammt aus dem Jahr 1859, der mittelalterliche und neuzeitliche Vorgängerbau stand an der heutigen Auber Straße 1.

Geschichte[Bearbeiten]

Erste Siedlungen in der Gemarkung Buch gab es im Zeitalter der Linearbandkeramik, des Jung- und Endneolithikums und der Urnenfelderzeit, wie archäologische Funde nördlich und östlich des kleinen Ortes belegen. Diese Flächen sind heute als Bodendenkmäler ausgewiesen. [1]

Buch selbst entstand während des Mittelalters als Teil des Rittermannslehen Herrschaft Reichelsberg bei Baldersheim. Im Jahre 1390, nach dem Aussterben der Hohenloher-Braunecker, kam Buch als erledigtes Lehen zu Bamberg. Bischof Lamprecht von Bamberg tauschte die Reichelsburg und die Dörfer Baldersheim, Bieberehren, Burgerroth und Buch mit Bischof Gerhard von Schwarzburg gegen Burgebrach und den Würzburger Besitz in Ebermannstadt und Senftenberg. 1401 belehnte der Würzburger Bischof Johann I. von Egloffstein den Erbkämmerer Konrad von Weinsberg mit der Herrschaft Reichelsberg und der Burg, dem Markt Aub, halb Baldersheim, Burgerroth, Buch, Bieberehren, Hopferstadt, Gülchsheim und Stalldorf. 1516 kam die Burg mit dem Aussterben des Mannesstammes der Weinsberger an Katharina von Königstein, geborene von Weinsberg, die Reichelsburg 1521 an Fürstbischof Konrad II. von Thüngen für 49.000 Gulden verkaufte. Das Hochstift Würzburg wurde im Jahr 1803 säkularisiert und die Dörfer kamen, nach einer Zwischenzeit im Großherzogtum Würzburg, 1814 an das Königreich Bayern. [2] In jüngster Vergangenheit erhielt der Ort neue Straßennamen - zuvor hatten alle Häuser alle nur Hausnummern (z.B. Buch 12). Im Jahr 1978 wurde Buch im Rahmen der Gebietsreform Ortsteil von Bieberehren.

Sehenswertes[Bearbeiten]

Bildstock „14 Nothelfer“ in der Gemarkung von Buch
  • In und um Buch gibt es zahlreiche sehenswerte Bildstöcke. [1]
► Siehe Baudenkmäler in Buch

Vereine[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

ÖPNV[Bearbeiten]

Bus.png Nächste Bushaltestelle: Buch/Ort


Für die Anreise kann auch der MaintalSprinter in Kombination mit dem Fahrrad genutzt werden. Die nächstgelegene Haltestelle ist in diesem Fall die Haltestelle Bieberehren/Abzweig Bahnhof.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Christian Will: Herzliche Grüße aus den Gemeinden rund um Würzburg. Würzburg 1983
  • Richard Baumann: Ein Dorf in Unterfranken - 4000 Jahre Geschichte und Geschichten aus dem Ochsenfurter Gau. Bieberehren, ca. 1994.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzenachweise[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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