Würzburger Synode

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Die Würzburger Synode, offizielle Name war Gemeinsame Synode der (katholischen) Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland, fand von Januar 1971 bis November 1975 in Würzburg statt. Aufgabe dieser Synode war es, die innerkirchliche Verwirklichung der Beschlüsse des zweiten Vatikanischen Konzils (Rom) zu fördern. Die Synode wurde von der Deutschen Bischofskonferenz nach dem Konzil einberufen. Es fanden acht Sitzungsperioden statt. Als Ergebnis gab es 18 Beschlüsse und eine Reihe von Arbeitspapieren. Ein Konzil ist in der katholischen Kirche eine Zusammenkunft von Bischöfen, die ihre Leitungsaufgaben gemeinsam mit dem Bischof von Rom ausüben. Das Wort stammt aus dem Lateinischen, wo es gemeinsame Beratung bedeutet.

Damit etwas als Beschluss verabschiedet werden konnte, war eine Zweidrittelmehrheit der Synodalen als Quorum festgelegt worden. Und damit ein Beschluss rechtskräftig wurde, musste er vom Apostolischen Stuhl eine „Rekognition“ erhalten, das heißt es wurde in Rom überprüft, ob die Synodenbeschlüsse in der Kompetenz der Bischofskonferenz beziehungsweise der Diözesanbischöfe geblieben sind.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Literatur

  • Ludwig Bertsch u. a. (als Hrsg.): Gemeinsame Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland: offizielle Gesamtausgabe. 2 Bände. Freiburg im Breisgau, Herder, 1976–1977
    • Bd 1: Beschlüsse der Vollversammlung. 1976 (7. Aufl. 1989); ISBN 3-451-17614-9
    • Bd 2: Ergänzungsband: Arbeitspapiere der Sachkommissionen. 1977 (3. Aufl. 1981); ISBN 3-451-17897-4
  • Dieter Emeis, Burkard Sauermost (Hrsg.), Synode - Ende oder Anfang. Ein Studienbuch für die Praxis in der Bildungs- und Gemeindearbeit, Düsseldorf, Patmos, 1976.
  • Albert Käuflein, Tobias Licht (Hrsg.): Wo steht die Kirche? Orientierung am Zweiten Vatikanischen Konzil und an der Gemeinsamen Synode. Karlsruhe, Braun, 1996; ISBN 3-7650-8179-5

[Bearbeiten] Weblinks

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