WürzburgWiki:Artikel des Monats

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Hier sollen potentielle Artikel des Monats (ehemals Artikel der Woche) aufgelistet werden, entsprechend auf der Titelseite prominent platziert oder verlinkt werden können. Ziel ist die Auflistung guter Artikel auf der Hauptseite, sowie ein eigener Kasten in dem jeden Monat ein guter Artikel vorgestellt wird.

Damit soll den Lesern gezeigt werden, was das Wiki bisher geleistet hat und dass es aktiv und lebendig ist. Nach Möglichkeit sollten dies natürlich hier geschriebene längere Artikel sein und keine Kopien aus der Wikipedia. Auch eine Bebilderung wäre schön. Reine Listen sind nicht so geeignet, aber kein Grund, dass sie hier nicht aufgelistet werden. Bevor ein Artikel auf der Hauptseite erscheint, sollte er zumindest nochmals korrekturgelesen werden.

Inhaltsverzeichnis

Mögliche Artikel[Bearbeiten]

Artikelansicht für Hauptseite[Bearbeiten]

Hier können die Vorabansichten erstellt werden, dann erkennt man, ob der Text auf die Hauptseite passt (Design ist schon angepasst). Man muss ihn also nur noch jeden Monat rüberkopieren.

Adalberokirche[Bearbeiten]

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Die Adalberokirche ist eine katholische Pfarrkirche im Würzburger Stadtbezirk Sanderau, der sich im Süden gleich an die Innenstadt anschließt, und benannt nach dem um das Jahr 1010 geborenen und 1883 in den Heiligenstand erhobenen Würzburger Fürstbischof Adalbero. Sie ist die einzige Kirche in Deutschland, die dem Heiligen Adalbero geweiht ist. Wegen ihrer Größe wird die Adalberokirche auch "Sanderauer Dom" genannt. Sie ist ein herausragendes Beispiel neuromanischer Architektur und in Formsprache und Ausstattung der bedeutendste neoromanische Sakralbau im Bistum Würzburg. Die kunstgeschichtliche Bedeutung für Würzburg besteht vor allen Dingen darin, dass zur Zeit der Erbauung alle in Würzburg ansässigen Bildhauer und Kunstmaler am Innenausbau mitgewirkt haben.

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Allendorf-Kapelle[Bearbeiten]

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Die Allendorf-Kapelle, ein architektonisches Kleinod, ist Bestandteil des ehemaligen Domherrnhofs "Kurie Seebach" und befindet auf dem Gelände der Theresienklinik. Wichtigster Bauherr für die heutige Gestalt war Johann von Allendorf, der vom 3. Oktober 1400 bis 17. Oktober 1496 lebte. Er kaufte diesen Domherrnhof am 4. Mai 1474 für 425 Gulden. Johann von Allendorf erweiterte den Wohntrakt und die Hofkapelle, die spätestens seit 1492 der Heiligen Jungfrau Maria geweiht war und auch heute diese Patronin hat. Das besagt auch die Bauinschrift neben dem frühgotischen Eingangsportal.

Der zweite für die heutige Gestalt der Kapelle wichtige Besitzer ist der damalige Dompropst und Propst von Stift Haug Johann Gottfried von Aschhausen, der die Kurie 1594 erwarb. Er war ab 1609 Fürstbischof von Bamberg und ab 1617 zudem Fürstbischof von Würzburg.

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Alte Mainbrücke[Bearbeiten]

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Alte mainbruecke.png

Die Alte Mainbrücke ist die älteste Brücke in Würzburg und wurde vom Baumeister Enzelin im 12. Jahrhundert errichtet. Sie ist heute eine Fußgängerbrücke und verbindet die Würzburger Altstadt mit dem Mainviertel und dem Marienberg, auf dem die Festung steht.

Die Alte Mainbrücke ist eines der Wahrzeichen Würzburgs. Berühmt ist sie vor allem wegen der darauf befindlichen 12 Statuen von Heiligen, die im weitesten Sinn mit Franken und Würzburg in Verbindung stehen.

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Alter Kranen[Bearbeiten]

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Der Alte Kranen ist ein Hafenkran im barocken Stil und eines der Wahrzeichen Würzburgs. 1767 bis 1773 wurde er durch Franz Ignaz Neumann (Sohn des Balthasar Neumann) errichtet. Auftraggeber war Fürstbischof Seinsheim, der hiermit den Handelsweg zu Wasser besser für die Stadt nutzbar machen wollte.

Der Alte Kranen, der einen einfacheren Kran aus dem Jahr 1560 ersetzte, steht rechtsmainisch zwischen der Alten Mainbrücke und der Friedensbrücke. Er bildet ein Ensemble mit dem Alten Zoll- und Hallhaus (letztere Bezeichnung verweist auf die Bedeutung des Salzhandels) und der Kranenbastion mit einem Eckpavillon. Ehemals befand sich oberhalb des Treppendurchgangs ein Kranwärterhäuschen. Neben dem Kranen standen Lagerhäuser. Durch das Bauensemble führt eine alte gepflasterte Straße, die ehemalige Kärrnergasse.

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Altes Zollamt[Bearbeiten]

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Das Alte Zollamt (ehemaliges Hauptzollamt) ist ein unregelmäßiger, großer Dreiflügelbau mit Innenhof an der Veitshöchheimer Straße 1 im Stadtteil Äußere Pleich (Stadtbezirk Altstadt). Das Gebäude im Alten Hafen steht unter Denkmalschutz und beherbergt gegenwärtig unter anderem das Technische Rathaus (Hoch- und Tiefbauamt, Entwässerungsbetrieb).

Das Zollamt entstand während der Blütephase des Alten Hafens: Mit dem Ausbau des ursprünglichen Flößerhafens zum Handelshafen wurde auch das Zollamt mit Lagerhallen zwischen 1903 und 1907 nach Plänen des Oberregierungsbaurats und Architekten Wilhelm Förtsch errichtet und am 1. März 1907 in Betrieb genommen. Am nördlichen, dem Kulturspeicher zugewandten Hauptgebäude sind am Eckturm die Jahre 1905 und 1906 als Baujahre festgehalten.

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Altfränkischer Wengert Randersacker[Bearbeiten]

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Der Altfränkische Wengert Randersacker (Altfränkischer Weinberg Randersacker) ist ein im Juni 1988 eingeweihter Museumsweinberg in der Weinlage Randersackerer Pfülben auf Randersackerer Gemarkung. Der 800 Quadratmeter große Weinberg mit Biotop soll einen Eindruck vermitteln, wie der Wein in Franken zu früheren Zeiten weit vor Flurbereinigung und moderner Weinbautechnik gepflegt und angebaut wurde. Bewirtschaftet wird der Weinberg vom Altfränkischer Wengert e.V..

Im Altfränkischen Weinberg Randersacker wird auf den Einsatz von Maschinen, Mineraldünger, Klärschlamm und Spritzmittel verzichtet. Die Arbeit - auch die Weinlese - geschieht noch extensiv in Handarbeit. Gerade deshalb ist der Museumsweinberg sehr arbeitsintensiv und wird nur auf einer kleinen Fläche mit unterhalten.

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Bäck[Bearbeiten]

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Der Bäck ist eine spezielle Art von Weinstube beziehungsweise Gastronomie im Würzburger Raum. Bäck kommt von Bäcker, von denen manche in alter Zeit im Nebenberuf einen Weinberg bearbeiteten und dann das Recht hatten, den eigenen Frankenwein in ihrem Bäckerladen auszuschenken. Gegenwärtig fungieren viele Bäcks als Gastwirtschaften, Kneipen, Cafés oder auch Weinstuben (teilweise auch eine Mischung daraus) und sind beliebte Treffpunkte der Würzburger.

Ursprünglich boten Bäcks keine Speisen (in Einzelfällen lediglich Backwaren), sondern nur Getränke, vor allem Frankenweine an. Dafür durfte der Gast mitgebrachtes Essen verzehren, wofür der Kellner ihm sogar Besteck und Serviette kostenlos zur Verfügung stellte.

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Bismarckturm[Bearbeiten]

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Der Bismarckturm wurde ab dem 1. April 1905 zu Ehren des Reichskanzlers Otto von Bismarck oberhalb der Weinlage Würzburger Stein im Bismarckwäldchen errichtet. Er diente als mächtige Feuersäule und Aussichtsturm. Ideengeber war der Würzburger Anatomie-Professor Oskar Schultze, für die Säule machte sich außerdem ein Komitee stark. Für den Bau des 15 Meter hohen Turmes wurden Muschelkalkblöcke aus verschiedenen mainfränkischen Steinbrüchen herangeschafft. Ein Relief über dem Eingang von Bildhauer Arthur Schleglmünig zeigt den Reichsadler mit der Schlange der Zwietracht. Auf der Plattform befindet sich auch heute noch eine gusseiserne, achteckige Feuerschale.

Leider wurde in den letzten Jahrzehnten nur wenig für den Erhalt des Baudenkmals getan, so dass der Aussichtsturm gegenwärtig aufgrund der baufälligen Treppe nicht mehr bestiegen werden kann und durch von oben eindringendes Wasser in seiner Substanz gefährdet ist. Die Feuerschale ist an einigen Stellen bereits komplett durchgerostet.

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Bombenangriff auf Würzburg am 16. März 1945[Bearbeiten]

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Würzburg gehört zu den Städten, die noch in den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs mehrfach bombardiert wurden. Dem schwersten Bombenangriff auf Würzburg am Abend des 16. März 1945 fielen etwa 5000 Menschen zum Opfer. Die historische Altstadt wurde dabei fast vollständig zerstört.

Der Bombenhagel traf Würzburg in drei Wellen in der Zeit von 21.25 bis 21.42 Uhr. Zuerst wurden die Dächer und Fenster in der Altstadt mit 256 schweren Sprengbomben und Luftminen (396 t) zerstört, um so die brandentfachende Wirkung der 300.000 Stabbrandbomben (582 t) sicherzustellen. Innerhalb kürzester Zeit entstand aus vereinzelten Brandnestern ein einziger flächendeckender Brandherd, der sich zu einem Feuersturm mit Temperaturen von 1500 bis 2000 °C entwickelte.

Noch in einer Entfernung von 240 Kilometern konnten die abfliegenden Bomberbesatzungen den Feuerschein der brennenden Stadt erkennen. Gegen 2.00 Uhr morgens am 17. März 1945 kehrten die letzten Bomber zu ihren Stützpunkten zurück.

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Bürgerspital[Bearbeiten]

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Das Bürgerspital zum Heiligen Geist in Würzburg ist eine Stiftung, deren Gründung aus dem 14. Jahrhundert datiert. Zum Bürgerspital gehört auch ein Weingut, teils mit Weinen der Weinlage Würzburger Stein.

Das Bürgerspital wird 1317 zum ersten Mal als „Neues Spital vor dem Hauger Tor außerhalb der Mauern Würzburgs“ urkundlich erwähnt. Stifter der Stiftung Bürgerspital war höchstwahrscheinlich bereits 1316 der Würzburger Bürger Johann von Steren mit seiner Frau Mergardis. Nach dem Tod von Johann von Steren im Jahre 1329 wurde das Spital unter die Verwaltung des Stadtrats gestellt. Fürstbischof Gottfried III. von Hohenlohe bestätigt in einer Urkunde vom 23. Juni 1319 die Exemtion aus der Pfarrei Haug. Am 1. Oktober 1320 erfolgte die päpstliche Bestätigung.

Beim Stiftungsfest am 26. Juni 2016 feiert das Bürgerspital seinen 700. Geburtstag mit einem Gottesdienst im Dom St. Kilian und einem Festakt mit Staatsempfang in der Würzburger Residenz.

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Christopher Street Day[Bearbeiten]

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Aufgrund der Diskriminierung von Schwulen in den 60er Jahre und vielen Razzien in amerikanischen Schwulenlokalen kam es 1969 zu einem Aufstand der Schwulen aus der die Lesben- und Schwulenbewegung hervorging. An diesen Tag soll der in vielen Städten abgehaltenen Christopher Street Day erinnern. In Würzburg gründete sich bereits 1972 die rzburger Homosexuelle Studenteninitiative WüHSt, die bis 1998 durch intensive Öffentlichkeitsarbeit den Boden für die Möglichkeit der Veranstaltung der heutigen CSDs bereitet hat.

Den ersten größeren Schritt in die Richtung eines CSDs in der Würzburger Öffentlichkeit gingen 1997 die Würzburger Schwulengruppe WüHSt und das WuF-Zentrum. Ein kleines Häuflein an Schwulen machte mit einer „CSD-Promenade”, also einem Spaziergang durch die Würzburger Innenstadt mit Regenbogenfahnen auf sich aufmerksam.

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Dallenberg[Bearbeiten]

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Dallenberg bezeichnet sowohl einen Hügel im Süd-Westen von Würzburg als auch das dort gelegene Wohngebiet.

Der Dallenberg erstreckt sich linksmainisch von der Grünanlage im Steinbachtal bis zur heutigen B19 (Autobahnzubringer), sowie von der Mergentheimer Straße über den Hang hinauf bis auf die Hochfläche des Bergs. Dabei führen insbesondere der Ost- und Nordhang der Erhebung den Namen "Dallenberg", während der Südhang in Richtung Lehmgrubensiedlung als "Blosenberg" bezeichnet wird.

Das Gebiet gehörte zur Stadt Heidingsfeld bis es mit dieser 1930 nach Würzburg eingemeindet wurde. Organistatorisch zählt der Dallenberg heute zum Stadtteil Steinbachtal, die Grundstücke befinden sich aber immer noch auf Heidingsfelder Gemarkung.

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Dallenbergbad[Bearbeiten]

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Das Freibad Dallenbergbad (oftmals abgekürzt Dalle) liegt an der Mergentheimer Straße zwischen Steinbachtal und Heidingsfeld. Das seit 1956 bestehende Bad verfügt über eine Kapazität von 12.000 Personen und wird von der Würzburger Bäder GmbH betrieben. Eigentümer ist die Trinkwasserversorgung Würzburg GmbH.

Die Pläne, ein Freibad zu errichten, gab es bereits seit der Eingemeindung Heidingsfelds. Der Stadtrat beschloss allerdings erst im August 1953 auf dem Gelände der ehemaligen Ziegelei Häusler (frühere Ziegelei Weber; 1939 geschlossen) ein Freibad zu errichten, nachdem das ehemalige Riedinsel-Schwimmbad im Main 1947 wegen nachgewiesener Koli-Bakterien geschlossen werden musste. 1955 wurde mit den Bauarbeiten für das Freibad begonnen, im September wurde erstmals Wasser in die Becken gefüllt. Am 16. Juli 1956 wurde das Bad in Anwesenheit des Oberbürgermeisters Franz Stadelmayer offiziell eröffnet.

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Das Boot[Bearbeiten]

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Das Boot ist eine schwimmende Diskothek, die sich auf einem umgebauten ehemaligen Ausflugs- und Kohledampfer befindet, der auf dem Main unterhalb der Brücke der Deutschen Einheit im Alten Hafen festgemacht ist. Eröffnet wurde die Diskothek am 3. September 1994 in Nürnberg unter dem Name Projekt 500. Nach Unstimmigkeiten mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt wurde das Disko-Schiff nach Würzburg verlegt und eröffnete am 24. April 1996 als Boot am heutigen Standort. 2010 erhielt das zuvor weiß-blaue Schiff sein heutiges weiß-rotes Erscheinungsbild.

Ob mit dem Nachtseminar immer donnerstags oder dem Wochenendprogramm - die drei Decks und die Bordküche des Boots leisten seit nunmehr 20 Jahren einen Beitrag zum lebendigen Würzburger Nachtleben. Darüber hinaus hat das Disko-Schiff in der Vergangenheit mit einer „24-Stunden-Party“ im Sommer 2014 und Liveübertragungen der Fußball-WM und EM auf sich Aufmerksam gemacht.

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Domherrnhöfe[Bearbeiten]

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Domherrnhöfe (Kurien der Domherren) waren einst die Anwesen der Domherrn und Domicellare des Hochstifts Würzburg. In den Anfängen des Bistums wohnten die Geistlichen der Bischofskirche noch gemeinsam am Bruderhof. Ab ca. 1200 ließen dann die Domherren, die alle dem Ritteradel angehörten, ihre eigenen Anwesen im Umkreis des Doms errichten.

Die stattlichen und große Flächen umfassenden Gebäudekomplexe waren prachtvoll ausgestattet. Meist waren im Erdgeschoss Ställe und Dienstbotenkammern untergebracht, im oberen Stockwerk die Wohn- und Empfangsräume der Domherren sowie die Hauskapelle. Im Zuge der Säkularisation wurden fast alle Höfe an Laien übertragen. Lediglich der Marmelsteiner Hof blieb Eigentum des bischöflichen Domkapitels. Auf Grund von Kriegszerstörungen, aber auch (städte-)baulichen Veränderungen, ist nur ein Teil der Höfe erhalten. Einzelne Höfe wurden nach 1945 entsprechend der Originalbauten wiedererrichtet.

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Eisbahn[Bearbeiten]

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Die Würzburger Eisbahn befindet sich seit 1976 am Nigglweg neben dem Schwimmbad Nautiland und wird umgeben von hohen Festungsmauern des Zeller Grabens. Sie ist im Winterhalbjahr (Ende Oktober/Anfang November bis Mitte März) in Betrieb. Die Eisbahn gehört seit Oktober 2012 zur Würzburger Bäder GmbH der WVV.

Mit der Abwärme der Kühlanlage wird ein Außenbecken des Nautilands beheizt. Wie auch bei den früheren Eisflächen findet das Eislaufen auf der Kunsteisbahn unter freiem Himmel statt: Ein Dach stand immer wieder zur Debatte, wurde jedoch wegen der klammen Stadtkasse dann wieder verworfen. Da die Eisfläche schutzlos der Witterung ausgesetzt ist, fallen jährlich Ausgaben von ca. 150.000 Euro an. Der Betrag wird durch die Einnahmen der etwa 30.000 bis 40.000 Besucher der Eisbahn bei weitem nicht gedeckt.

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Entenrennen[Bearbeiten]

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Das Wildwasser-Entenrennen ist ein Rennen von Badeenten, das vom Wildwasser Würzburg e. V. organisiert wird und findet jährlich an einem Samstag im Mai statt. Die „Rennstrecke“ verläuft von der Alten Mainbrücke die Strömung hinab bis zum Viehmarktplatz. Mit der Aktion soll auf sexuelle Gewalt an Mädchen und Frauen aufmerksam gemacht werden - der Erlös der Veranstaltung kommt dem Verein zu Gute. Die Aktion wird von zahlreichen lokalen Unternehmen unterstützt. Schirmherr ist der Oberbürgermeister.

Für 3 Euro kann man einen Teilnahmeschein für eine nummerierte Rennente erwerben, die am Entenrennen teilnimmt. Dies ist an verschiedenen Vorverkaufsstellen möglich, zusätzlich gibt es vor der Veranstaltung einen Verkaufsstand mit einer Riesenente in der Innenstadt.

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Erlabrunner Baggersee[Bearbeiten]

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Der Erlabrunner Baggersee (auch Erlabrunner Badesee) ist ein Naherholungsgebiet mit zwei Seen auf der Gemarkung Erlabrunn nahe des Mains etwa 10 Kilometer nördlich von Würzburg. Betreiber ist der Zweckverband Erholungs- und Wandergebiet Würzburg, dessen Mitglieder aus dem Landkreis Würzburg und der Stadt Würzburg bestehen. Das Naherholungsgebiet besitzt einem kleinen und einem großen Badesee, großen Liegewiesen, einem Spielplatz, einem Beachvolleyballfeld, zwei Tischtennisplatten, einer Seilwinde und einem Kiosk. Außerdem gibt es neben dem Spielplatz eine Fläche auf der das Grillen erlaubt ist. Das Naherholungsgebiet hat eine Fläche von 19 Hektar. Die beiden Seen haben zusammen eine Wasserfläche von fünf Hektar. Gespeist werden die Seen mit Quellwasser. Der See wurde im Sommer 1985 eröffnet und kostete vier bis fünf Millionen D-Mark. Zu Spitzenzeiten kann der See 15.000 Besucher aufnehmen. Der Eintritt in den See ist kostenlos. Kiliani beginnt und endet jeweils mit einem Feuerwerk. Startschuss ist der Bieranstich im Festzelt durch den Oberbürgermeister.

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Feuerwehr[Bearbeiten]

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Die Feuerwehr ist eine kommunale Hilfsorganisation mit Rettungs- und Hilfsaufgaben bei Bränden, Unfällen, Hochwasser und ähnlichen Ereignissen. Hilfe zu leisten heißt, Menschen, Tiere und Sachwerte zu retten, zu schützen oder zu bergen. Oberste Priorität hat dabei das Retten. Im Stadtgebiet von Würzburg wird der Feuerwehrdienst von folgenden städtischen Institutionen übernommen: der Berufsfeuerwehr Würzburg und der Freiwilligen Feuerwehr Würzburg. Während bei der Berufsfeuerwehr pro Schicht bis zu 22 feuerwehrtechnische Beamte hauptamtlich beschäftigt sind, handelt es sich bei den Feuerwehrleuten der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt um ehrenamtliche Helfer. Die Einsatzalarmierung erfolgt durch die Integrierte Leitstelle Würzburg.

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Fränkischer Marienweg[Bearbeiten]

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Der Fränkische Marienweg würdigt die Originalität der Marienverehrung in Unterfranken. Er ist ein insgesamt rund 900 Kilometer langer beschilderter Wander- und Radweg, der 50 Wallfahrtsorte im Bistum Würzburg miteinander verbindet.

Josef Treutlein, ein gebürtiger Bad Königshofener, 14 Jahre Pfarrer im Würzburger Stadtbezirk Grombühl, hatte die Idee zu dem Weg, der am 15. August 2002, an Mariä Himmelfahrt, eröffnet wurde.

„Frankenland - Marienland”: Dieses Wort hat der Würzburger Bischof und spätere Kardinal Julius Döpfner gern gebraucht. Es bringt auf den Punkt, was in Franken geschichtlich gewachsen ist: die Prägung einer ganzen Region im Herzen Deutschlands durch Zeugnisse der Marienverehrung.

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Friedensbrücke[Bearbeiten]

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Die Friedensbrücke, ursprünglich Luitpoldbrücke genannt, ist eine zentrale Mainbrücke im Stadtgebiet. Sie verbindet die auf der rechten Mainseite gelegene Würzburger Altstadt mit dem linksmainischen Stadtbezirk Zellerau. Über die Brücke führen eine vierspurige Straße, die Trasse der Straßenbahnlinien 2 und 4 und an den beiden Außenseiten jeweils ein Fuß- und Radweg.

Die Brücke wurde in den Jahren 1886 bis 1888 nach Plänen von Josef Scherpf erbaut. Damit konnte die neue Ringstraße (heute Röntgenring) zur links des Mains gelegenen Vorstadt Zellerau fortgesetzt werden. Am 27. April 1888 wurde sie als Luitpoldbrücke, benannt nach Prinzregent Luitpold von Bayern, eingeweiht. Am 30. September desselben Jahres wurde die Brücke mit einer Fahrbahnbreite von 10,10 Meter für den Verkehr freigegeben.

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Gauvolksfest[Bearbeiten]

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Das Gauvolksfest ist eine jährlich wiederkehrende Veranstaltung in Röttingen im Landkreis Würzburg, die traditionell am letzten Augustwochenende stattfindet. Bereits über 90 Jahre besteht das Volksfest, das großteils ehrenamtlich organisiert wird.

Am Beginn des Festes, das auf dem Röttinger Festplatz an der Tauber stattfindet, steht der traditionelle Bieranstich. Neben einem großen Bierzelt stehen Fahrgeschäfte und Schießbuden zum Amüsement der Festgäste zur Verfügung. Eine Besonderheit bietet der Antikmarkt neben dem Zelt. Ferner werden Modenschauen und ein Kinderaktionsprogramm geboten. Den krönenden Abschluss bietet ein großes Feuerwerk am Montagabend.

Höhepunkt des Volksfestes ist der Festumzug durch die Röttinger Altstadt am Sonntag. Zahlreiche Vereine begeistern die Zuschauer mit aufwändig gestalteten Motivwägen und kostümierten Fußgruppen.

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Georg Anton Urlaub[Bearbeiten]

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Georg Anton Urlaub wurde am 20. Juni 1713 als zweites von insgesamt neun Kindern der Anna Maria Feser, Tochter eines von Güntersleben stammenden Zimmermanns, und des Malers Georg Sebastian Urlaub in Thüngersheim geboren und noch am gleichen Tage getauft. Zwei seiner Geschwister, Johann Georg und Georg Christian, wurden später ebenfalls Maler, wie schon ihr Vater und ihr Großvater Ägidius. Über Urlaubs erste Lebensjahre ist wenig bekannt. In der Werkstatt des Vaters erhielt er zweifellos die erste Ausbildung. Im Gegensatz zu seinem Vater, der vorwiegend für bürgerliche und kirchliche Auftraggeber auf dem Land tätig war, sollte der begabtere Sohn nicht nur eine bessere Ausbildung genießen, sondern auch mit der Qualität seiner Werke den Eingang in Adelskreise finden.

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Geschichte der Straßenbahn[Bearbeiten]

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Die Geschichte der Straßenbahn geht zurück auf die Einführung einer Pferdebahn Ende des 19. Jahrhunderts. Das erste Teilstück von der Polizeistation Sanderau (Beginn der Virchowstraße) bis zur oberen Juliuspromenade - und kurz darauf bis zum neuen Bahnhof - wurde am 15. April 1892 unter dem Bürgermeister Hofrat Dr. Johann Georg Ritter von Steidle in Betrieb genommen. Im Laufe der Zeit wurde das Streckennetz immer weiter ausgebaut. Ein großer Entwicklungssprung stellte die Umstellung auf eine elektrifizierte Bahn ab 1900 dar. Seit 1966 ist die WVV (Würzburger Versorgungs- und Verkehrs GmbH) Betreiber der Straßenbahnen. Heute gibt es in Würzburg fünf Straßenbahnlinien und eine weitere ist in Planung.

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Grafeneckart[Bearbeiten]

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Der Grafeneckart ist der älteste Teil des Würzburger Rathauses. Er befindet sich in der Altstadt nahe dem Vierröhrenbrunnen. Durch den 55 Meter hohen, romanischen Turm ist das stadtgeschichtlich bedeutsame Baudenkmal zwischen Domstraße und Alter Mainbrücke schon von weitem zu erkennen.

Das Gebäude wurde als mittelalterlicher Geschlechterturm erstmals 1180 erwähnt. Benannt wurde der Turm nach dem bischöflichen Schultheißen und Vize-Burggrafen Eckhart de Foro (latinisiert Eggehardus), der dort wohnte und 1201 ermordet wurde. Der im Ursprung romanische Gebäudekomplex wurde im Jahr 1316 von der Bürgergemeinde käuflich erworben und in den folgenden Jahrhunderten beständig zu einer Stadtburg erweitert und erhöht. Diese sollte den Bürgermeister und seinen Rat vor Anschlägen und Überfällen schützen. Die Ratsversammlungen, die laut Lorenz Fries Die Würzburger Bischofs-Chronik zuvor im „Hof zur Sturmglocke” abgehalten worden waren, wurden in den Grafeneckart verlegt. 1453 wurde der Turm ausgebaut und mit der Feuer- und Sturmglocke versehen.

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Hauptbahnhof[Bearbeiten]

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Durch den gestiegenen Eisenbahnverkehr in der 1860er Jahren zeigte sich, dass der alte Ludwigsbahnhof (ein Kopfbahnhof an der Stelle des heutigen Mainfranken Theaters) nicht mehr die nötige Kapazität hatte. Deswegen fiel 1862 die Entscheidung für einen Bahnhofsneubau. Der Neubau des Hauptbahnhofes wurde auf dem preisgünstigen, zuvor nicht erschlossenen Gebiet vor der zwischenzeitlich durchbrochenen Stadtbefestigung angelegt und später durch die Bahnhofstraße und die neu geplante Kaiserstraße mit der Stadt verbunden. Der Baubeginn unter Architekt Friedrich von Bürklein war 1863 und vor 150 Jahren, am 1. Juli 1864 war der Bahnhof im Vollbetrieb.

Bei einem ersten amerikanischen Angriff im Zweiten Weltkrieg am 23. Februar 1945 wurden gezielt der Bahnhof und die Bahnanlagen zerstört. Mit dem Neubau des Bahnhofes wurde 1952 begonnen. Am 2. Oktober 1954 konnte der neue Würzburger Hauptbahnhof eröffnet werden. Man hatte sich gegen eine Rekonstruktion des alten Bahnhofgebäudes entschieden und gestaltete einen schlichten Neubau im Stile der Nachkriegsarchitektur.

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Hauptfriedhof[Bearbeiten]

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Der Würzburger Hauptfriedhof ist mit einer Fläche von 112.727 m² und insgesamt 20.000 Grabstätten der größte Friedhof Würzburgs. Er ist in 12 Abteilungen gegliedert. Der Haupteingang befindet sich in der Martin-Luther-Straße. Die Friedhofsverwaltung hat ihren Sitz direkt neben dem Friedhof in der Martin-Luther-Str. 18.

Man findet auf dem Hauptfriedhof neben allgemeinen Grabfeldern mit Wahlgräbern auch Ehrengräber, Kriegsgräber, Grabstätten der Universität Würzburg, von bekannten Persönlichkeiten und Familien der Stadt Würzburg sowie von Stiftungen und Orden.

Der gesamte Hauptfriedhof ist mit Natursteinmauerwerk eingefasst und wird von einer Vielzahl alter Bäume beschattet.

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Herz-Jesu-Kirche[Bearbeiten]

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Das Werk des Mariannhiller Missionspriesterseminars thront mit seiner dem Heiligsten Herz Jesu geweihten Seminarkirche auf dem Mönchberg wie ein christliches Bollwerk. Der erste Spatenstich zu diesem von Albert Boßlet errichteten expressionistischen Bau in stadtbildprägender Lage wurde am 3. Juni 1927 gemacht. Trotz der äußerst schwierigen Zufuhrmöglichkeiten und einer mehrwöchigen durch starken Frost bedingten Pause konnte der Großteil des Baues bis zum 15. Mai 1928, an welchem schon der Einzug erfolgte, fertiggestellt werden. Also innerhalb der kurzen Spanne nicht einmal eines vollen Jahres ist der Riesenbau teilweise bezugsfertig gemacht worden.

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Hochwasser[Bearbeiten]

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Hochwasser des Mains entsteht im Raum Würzburg insbesondere, wenn plötzliche Schneeschmelze und langanhaltender starker Regen zusammenkommen. Sobald der Mainpegel 300 cm erreicht (der mittlere Wasserstand liegt bei 178 cm), tritt das Wasser über die Ufer. Ab 330 cm wird die Schifffahrt eingestellt, ein Pegelstand von über 400 cm macht zusätzliche oberirdische Schutzmaßnahmen erforderlich. Neben Schutzmauern und Toren wurde bzw. wird vom Freistaat Bayern und der Stadt Würzburg ein umfangreiches Schutzsystem für die Altstadt errichtet, das auf einen maximalen Pegelstand von 805 cm ausgelegt ist. Der Hochwasserschutz besteht teilweise aus mobilen Wänden, die nur bei Bedarf installiert werden.

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Hotelturm[Bearbeiten]

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Der Hotelturm ist ein Hochhaus im Nord-Osten der Würzburger Innenstadt, das ein Drei-Sterne-Hotel der Hotelkette Ghotel beherbergt. Der Hotelturm befindet sich zwischen der Schweinfurter Straße (im Süden) und dem Bach Pleichach im Norden. Mit seinen 17 Stockwerken und 58 Metern Höhe prägt dieser das Würzburger Stadtbild.

Im April 2002 genehmigte der Würzburger Stadtrat den Bau des Hotelturms. Zwar wurde 2004 Richtfest gefeiert, doch schon im Folgejahr meldete der Bauherr Insolvenz. Im Zuge von Eigentümerwechseln und der Suche von Investoren / Betreibern kommt es zu jahrelang andauernde Baustopps was immer wieder für neue Diskussionen und Spekulationen rund um den Hotelturm sorgt. Das Hotel wurde am 15. November 2012 eröffnet.

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Internationales Filmwochenende[Bearbeiten]

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Das Internationale Filmwochenende in Würzburg ist ein mehrtägiges Festival, bei dem Filme jenseits des Mainstreams aus Deutschland und dem Ausland gezeigt werden.

Das erste Internationale Filmwochenende veranstalteten einige Filmbegeisterte in Würzburg im Jahr 1974. Diese sogenannte Filminitiative arbeitet ehrenamtlich, die gesamte Veranstaltung finanziert sich über Sponsoren, Fördergelder und den Einnahmen des Eintritts. Gezeigt werden Formate wie Spielfilme, Kurzfilme, Dokumentationen, Videokunst. Jedes Jahr gibt es bei dem Festival einen Themenschwerpunkt wie zum Beispiel ein Land oder eine Region.

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Jakob van der Auwera[Bearbeiten]

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Jakob van der Auwera war Hofbildhauer in Würzburg und der erste Vertreter der Bildhauerfamilie Auwera. Er soll seit dem Jahr 1700 im Dienst des Juliusspitals beschäftigt gewesen sein, war dort sehr wahrscheinlich mit bauplastischen Arbeiten am neuen Nordflügel beschäftigt und schuf im barocken Garten eines seiner Hauptwerke, den Vierströmebrunnen. Außerdem wurde er an der Bauplastik der Neumünsterfassade und schließlich der Residenz tätig. Bis 1717 hatte sich Jakob van der Auwera eine bevorzugte Stellung am Hofe des Fürstbischofs Karl Philipp von Greiffenclau geschaffen. Als einziger Bildhauer wurde er zum persönlichen Dienst des Fürstbischofs herangezogen. Ab 1737 bereicherte eine neue Kraft die Auwera-Werkstatt: Johann Georg Wolfgang van der Auwera, der älteste Sohn von Jakob, war aus Wien zurückgekehrt. Da sein Vater Jakob van der Auwera infolge seines Alters den Aufgaben nicht mehr gewachsen war, übertrug er vermutlich noch im gleichen Jahr 1736 Johann Georg Wolfgang die Werkstatt, in der nun auch der nächstjüngere Bruder Lukas Anton van der Auwera von dieser Zeit an dauernd mittätig war.

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Japanischer Garten[Bearbeiten]

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Es gibt zwei Japanische Gärten in Würzburg. Der größere befindet sich auf dem Gelände der Landesgartenschau von 1990, der kleinere neben dem Alten Kranen. Beide Gärten entstanden durch die bereits seit 1979 bestehende Partnerschaft Würzburgs mit der japanischen Stadt Otsu. Japanische Gärten haben neben ihrer besonderen Schönheit immer auch eine Philosophie.

Der "Ohmi - no - niwa" - Garten auf dem Gelände der Landesgartenschau ist benannt nach der heutigen Präfektur Shiga, deren früherer Name Ohmi war. Der Garten stellt eine Miniatur der Landschaft um Otsu dar. Auf der Kranenbastion, unmittelbar angrenzend an den Biergarten Alter Kranen befindet sich der kleine Japangarten, ein exotisches Kleinod mit Magnolienbäumen, japanischen Zierkirschen und Fächerahorn. Dargestellt wird ein sogenannter „trockener Teich“ aus hellem Kies, durchsetzt mit japanischen Skulpturen und Granitfindlingen.

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Jüdischer Friedhof Würzburg[Bearbeiten]

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Der Jüdische Friedhof Würzburg bzw. auch Israelitische Friedhof Würzburg mit über 2000 Grabsteinen befindet sich im ehemaligen Lengfelder Ortsteil Rosenmühle (heute Stadtbezirk Grombühl). Trotz seiner Lage mitten in einem Gewerbegebiet und der in nur wenigen Metern Luftlinie nordöstlich verlaufenden Bundesstraße 8 ist der israelitische Friedhof ein Kleinod und Ort der Ruhe. Begünstigt wird diese Tatsache durch die Umgrenzung mit einer mächtigen Friedhofsmauer und durch die zahlreichen über das Areal verteilten alten Bäume. Zugang erhält der Besucher durch das Eingangstor im Bereich Werner-von-Siemens-Straße / David-Schuster-Weg. Dort stößt er wiederum direkt auf das geradlinige, symmetrische Friedhofshaus mit Taharahalle, Leichenhalle und markanten Fenstern an der Südseite.

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Kiliani[Bearbeiten]

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Kiliani ist ursprünglich der Namenstag des fränkischen Schutzpatrons, des Heiligen Kilian. Dieser wird am 8. Juli begangen und ist Startpunkt der Kiliani Oktav. Acht Tage lang finden Feierlichkeiten zu Ehren des Schutzpatrons statt, unter anderem die Kiliani-Wallfahrt. Kiliani bezeichnet heute insbesondere das zweiwöchige Kiliani-Volksfest auf der Talavera. Zeitgleich findet die Kiliani-Verkaufsmesse am Marktplatz statt. Das Kiliani-Volksfest findet jedes Jahr zweiwöchig von Anfang bis Mitte Juli auf der Talavera im Stadtteil Zellerau statt. Es zählt zu den bedeutendsten Volksfesten Bayerns und ist das größte Volksfest in Unterfranken. Kiliani beginnt und endet jeweils mit einem Feuerwerk. Startschuss ist der Bieranstich im Festzelt durch den Oberbürgermeister.

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Klein-Nizza[Bearbeiten]

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Klein-Nizza (auch Klein-Nizza-Anlage) ist die Bezeichnung eines Teilabschnittes des Ringparks, der zwischen der ehemaligen Wallmauer auf Höhe des Hofgartens und Friedrich-Ebert-Rings verläuft. Er erstreckt sich von der Ottostraße im Süden bis zum Rennweg im Norden und zeichnet sich durch seine abwechslungsreiche Gestaltung mit einer Teich- und Blumenlandschaft aus. Angelegt wurde die Gartenanlage von Engelbert Sturm zwischen 1894 und 1900. Engelbert Sturm wurde 1887 nach dem Selbstmord von Jöns Person Lindahl, dem Gestalter der Ringparkanlagen, dessen Nachfolger und musste den Torso, den Lindahl hinterlassen hatte, vollenden. So fehlte als wichtiges Stück noch die Anlage des gesamten Geländes hinter dem Hofgarten. Oberbürgermeister Dr. Georg von Zürn hatte ursprünglich geplant, eine repräsentative Ringstraße ähnlich des Wiener Vorbildes an der Innenseite der Grünfläche um die Altstadt herumzuführen. Dieser Plan wurde nach seinem Tod im Jahre 1884 nicht mehr ausgeführt. Die Stadtväter hatten diesen Plan jedoch nicht ganz fallen lassen. 1890 plante man den Bau der Ringstraße von der Ottostraße bis zum Rennweg durchzuführen. Hier war die Wallmauer, die zugleich den Hofgarten hinter der Residenz umgrenzt, fortlaufend erhalten.

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Kupsch[Bearbeiten]

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Kupsch ist eine Supermarktkette, die mit 27 Filialen in Unterfranken und insbesondere auch in Würzburg ansässig ist. Bei den Supermärkten handelt es sich um Vollsortimenter, die größtenteils mit Metzgerei und Bäckerei ausgestattet sind. Traditionell einen hohen Stellenwert hat bei der Supermarktkette Kupsch außerdem die Weinabteilung, die eine große Auswahl an Frankenwein umfasst. Kupsch war ab der ersten Ladeneröffnung 1914 in der Domstraße lange Zeit ein familiengeführtes Unternehmen: Zuerst von Bernhard Kupsch und Familie, später dann von dessen Nachfolgern. Erst im Jahr 2000 wurden die Kupsch-Märkte von der Edeka Nordbayern-Sachsen-Thüringen übernommen. Im Mai 2014 feiert Kupsch hundertjähriges Jubiläum.

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Landesgartenschau 1990[Bearbeiten]

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Die Landesgartenschau (LGS) 1990 war die erste und bisher einzige Landesgartenschau in Unterfranken. Sie fand vom 27. April 1990 bis zum 21. Oktober 1990 statt. Seit 1980 werden in jedem Bundesland Landesgartenschauen veranstaltet als Ergänzung zu den Bundesgartenschauen. Die fünfte bayerische LGS fand im Würzburger Osten am Fuße des Marienberges statt. Die LGS erstreckte sich über eine Fläche von 14 Hektar und kostete 9,2 Mio. Euro. Insgesamt 2,5 Mio Besucher zählte die LGS und stellte damit einen Besucherrekord auf. Das Ziel war eine Verlängerung des Ringparks auch auf die Ostseite des Mains. Daher verläuft das Gelände der Landesgartenschau von der Friedensbrücke, vorbei am Nautiland bis zum Nordhang des Festungsberges. Ein wichtiges Thema war die ökologische Innovationen. So wurden erste Solarzellen im Garten montiert, um beispielsweise Wasser vom Main in den Garten zu pumpen. Als Ausstellungsbeitrag des Bayerischen Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen wurde am Rande des Geländes die erste bayerische Umweltstation errichtet.

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Lu-Li (Luitpold-Lichtspiel-Theater)[Bearbeiten]

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Das Luitpold-Lichtspiel-Theater - abgekürzt Lu-Li - war ein Kino in der Domstraße 1. Es bestand von 1913 bis 1945 und wurde seinerzeit wegen seiner luxuriösen Innenausstattung als eines der Vorzeigekinos in Deutschland angesehen.

Nach einem vollständigen Umbau im Innern des vormaligen Kaffeerestaurants „Zum Schönbrunnen” unter dem Architekten Bruno Scholz eröffneten die „Luitpold-Lichtspiele” am 13. Oktober 1913 mit 550 bequemen Sitzplätzen ihre Pforten. Über die Ausstattung schreibt Heiner Reitberger: „Treppen und Gänge waren so romantisch wie in kleinen Hoftheatern... Die Türme mit ihren hohen Laternen-Schieferhauben von 1763 trugen Kronen, die gotischen Rotsandsteingalerien stammten von 1418.”

Ab 27. Dezember 1913 liefen in den Luitpold-Lichtspielen ausschließlich Filme der dänischen Stummfilmgesellschaft „Nordisk“, eines der weltgrößten Produktions- und Verleihunternehmen. Mit dem Beginn des Ersten Weltkrieges erkannte die deutsche Reichsregierung die enormen Potenziale des neuen Massenmediums Film und griff entscheidend in den deutschen Kinomarkt ein.

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Lusamgärtchen[Bearbeiten]

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Das Lusamgärtchen ist der ehemalige Kreuzganghof des Neumünsterstifts und datiert zurück ins das 12. Jhd. Dort befindet sich ein Flügel eines romanischen Kreuzgangs aus rotem Sandstein und ein Gedenkstein für Walther von der Vogelweide, welcher 1930 errichtet wurde. Das Lusamgärtchen befindet sich direkt hinter dem Neumünster und ist von der Martinstraße aus zugänglich. Der mit Bäumen und Pflanzen (insbesondere Efeu) bewachsene Hof bildet eine ruhige Oase mitten in der Innenstadt.

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Mainfranken Theater[Bearbeiten]

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Das Mainfranken Theater ist das größte unterfränkische Theater und befindet sich in der Altstadt. In ihm finden Opern, Operetten, Musicals, Schauspiele, Tänze und Konzerte statt. Intendant ist seit 2004 Professor Hermann Schneider. Es handelt sich um ein Dreispartenhaus. Die Spielzeit wird jährlich Anfang September mit dem Theaterfest eröffnet.
Am 3. August 1804 wurde durch Friedrich Julius Heinrich von Soden ein erstes festes Theater als „churfürstlich priviligierte fränkische Nationalbühne” eingerichtet. Als erste Darbietung gab es das Schauspiel „Stille Wasser sind tief”. Standort war das ehemalige St.-Anna-Damenstift (Theaterstraße 16). Für die neue Nutzung wurde die Stiftskirche zu einer Bühne mit Zuschauerrängen umgebaut. 1833 übernimmt Richard Wagner für ein Jahr die Stelle des Chordirektors.

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Mainschiffahrtsgesellschaft[Bearbeiten]

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Die Mainschiffahrtsgesellschaft wurde 1916 als Zusammenschluss selbständiger Schiffseigner in Aschaffenburg gegründet. Hauptsitz des Unternehmens ist heute im Neuen Hafen in Würzburg. Die Idee lag in der notwendigen Bündelung von Transportkapazitäten, um als einheitlicher, qualifizierter und leistungsstarker Auftragnehmer für die damals vom Deutschen Reich ausgeschriebenen Transportaufträge akzeptiert zu werden. Während die Genossenschaft anfangs vorwiegend mit Schiffstransporten im Rhein- und Maingebiet aktiv war, hat sich sein Betätigungsfeld in den Folgejahren auf ganz Europa ausgeweitet.

Die unter MSG-Flagge fahrenden Lastschiffe transportieren in der Regel Trockengütern. Aufgrund der Vielzahl der in der Genossenschaft zusammengeschlossenen Schiffe ergibt sich eine ausgewogen und marktgerecht strukturierte Flotte.

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Marienkapelle[Bearbeiten]

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Die Marienkapelle ist ein gotischer Kirchenbau auf der Nordseite des Marktplatzes. Sie gilt als Höhepunkt spätgotischer Baukunst in Unterfranken und ist der Nachfolgebau einer Synagoge. 1377 begann unter der Regierung des Bischofs Gerhard von Schwarzburg der Bau der jetzigen Marienkapelle mit der Grundsteinlegung des Chores. Der Altarraum wurde 1392 eingeweiht, das Langhaus konnte 1441 vollendet werden. 1479 war schließlich auch der Turm des Gotteshauses fertiggestellt. Beim Luftangriff auf Würzburg 1945 erlitt die Marienkapelle starke Schäden. Die wieder errichtete Kirche wurde 1962 von Bischof Joseph Stangl eingeweiht.

Da keine Pfarrei vorhanden ist, gilt die Kirche nach katholischem Kirchenrecht nur als Kapelle. Um die Kirchenmauer herum befinden sich kleine Läden, deren Mieteinnahmen der Kirche zukommen.

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Max Fritz[Bearbeiten]

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Der Schriftkünstler und Grafiker Max Fritz wurde am 1. Oktober 1902 in Würzburg geboren. Durch extreme Überhöhung und Zusammendrängung der Buchstaben entstand jene Schrift, die längst zum unverwechselbaren Signet ihres Meisters geworden ist und zu den wirklich originellen Leistungen der deutschen Schriftkunst des 20. Jahrhunderts gezählt werden kann. Mit der künstlerischen Verwendung von Sackrupfen als Material für seine Wandbehänge begab sich Max Fritz auf ganz eigene Wege. Zu seinen Hauptwerken zählen das "Bad Aiblinger Fastentuch" von 1954, das Leidenstuch von 1955 für Kardinal Julius Döpfner und das große Fastentuch von 1956 in der Städtischen Galerie Würzburg.

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Monteverdichor Würzburg[Bearbeiten]

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Der Monteverdichor Würzburg ist ein erfolgreicher Konzertchor aus Studenten und Alumni der Universität Würzburg und der Hochschule für Musik Würzburg.

Aufgrund der Aufführungen auf höchstem Niveau ist der Chor in Fachkreisen geschätzt und von den Medien hochgelobt. Seine hervorragenden Leistungen würdigte die Stadt Würzburg 2007 mit der Verleihung ihrer Kulturmedaille. 2009 wurde der Monteverdichor Würzburg beim Bayerischen Chorwettbewerb in München mit dem Prädikat „sehr gut“ ausgezeichnet. Beim Deutschen Chorwettbewerb 2010 in Dortmund wurde der Monteverdichor Würzburg von der internationalen Jury mit dem 2. Preis ausgezeichnet. Mit zwei 1. Plätzen beim Bayerischen Chorwettbewerb 2013 in München und einem 1. Preis beim Deutschen Chorwettbewerb 2014 zählt der Monteverdichor Würzburg zu den Spitzenchören Deutschlands. 2015 erhielt der Chor den Förderpreis für Musik der Keck-Köppe-Stiftung.

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Neubrunn[Bearbeiten]

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Neubrunn ist eine Marktgemeinde im Landkreis Würzburg im Regierungsbezirk Unterfranken im Freistaat Bayern. Der Ort Neubrunn wird urkundlich erstmals im Jahr 815 im sog. Retzbacher Vertrag zwischen zwischen Abt Ratgar von Fulda und Bischof Wolfgar von Würzburg erwähnt. 1000 Jahre wechselhafte Geschichte prägen den Ort bis er nach der Säkularisation 1814 endgültig an Bayern fällt. Bei der Gebietsreform 1972 wurde die Gemeinde aufgrund der Auflösung des Alt-Landkreis Marktheidenfeld dem Landkreis Würzburg zugeordnet. 1978 wurde Böttigheim nach Neubrunn eingegliedert und gemeinsam Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Helmstadt. Am 1. Januar 1980 schied Neubrunn mit Böttigheim auf Antrag des Gemeinderates aus der Verwaltungsgemeinschaft aus und wird eine selbständige Einheitsgemeinde.

Im Juli 2015 feiert Neubrunn sein 1200-jähriges Bestehen mit einem großen Fest. Die Schirmherrschaft hat Landtagspräsidentin Barbara Stamm übernommen.

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Oskar Laredo[Bearbeiten]

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Oskar Laredo (* 26. Dezember 1878 in Würzburg; † 8. Dezember 1966 in New York) war jüdischer Händler und königlich-bayerischer Hoflieferant. Er besuchte das Realgymnasium in Würzburg und absolvierte anschließend seinen einjährigen Militärdienst. Seine berufliche Ausbildung erfolgte zunächst im väterlichen Geschäftshaus in der Kaiserstraße, später bildete er sich in Berlin, London und Paris weiter, woraus auch die internationalen Beziehungen und die Orientierung des Geschäftshauses Laredo erkennbar wird.

1901 eröffnete er in Bad Kissingen ein eigenes Spezialgeschäft und übernahm 1907 das Würzburger Geschäft seines Vaters, in dem seine Mutter Jeanette noch Teilhaberin war. Trotz seines beruflichen Renommés geriet seine Firma, die rund 20 Mitarbeiter beschäftigte, 1929 in finanzielle Probleme, die nach 1933 wegen der wachsenden Behinderungen durch die nationalsozialistischen Behörden noch zunahmen.

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Otto Sonnleitner[Bearbeiten]

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Otto Sonnleitner wurde 1906 als Sohn des bekannten Bildhauers Ludwig Sonnleitner in Würzburg geboren, welcher damals eine Werkstatt in der Leistenstraße betrieb. Nach dem Abschluss der Oberrealschule in Würzburg ging er beim Vater in die Lehre. Auf Grund der unsicheren Auftragslage für Künstler hatte Ludwig S. für den Sohn einen anderen Beruf gewünscht. Er stimmte schließlich der Berufswahl zu, war dem Sohn aber ein besonders strenger Lehrer. Neben der Lehre besuchte Otto S. die „Freihand-, Kopf-, und Aktzeichenklasse“ des Polytechnischen Zentralvereins, die damals von Heiner Dikreiter geleitet wurde. Nach bestandener Gesellenprüfung zieht er 1923 nach München, wo er sich mehr Freiheit erhofft, als er sie in der heimischen Werkstatt fand.

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Peter Geist[Bearbeiten]

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Peter Geist kam am 9. Februar 1816 als Sohn des Kaspar Geist, von Beruf Dekorationsmaler, und seiner Frau Anna Maria, geb. Cornel, in Volkach zur Welt. Nach dem Schulabschluss verließ er die Familie und begab sich auf Wanderschaft, um eine geeignete Lehrstelle zu finden. Im Alter von 12 Jahren fand Peter Geist diese 1828 in Wien und absolvierte dort eine vierjährige Ausbildung zum Lackmaler. Ab 1835 erhielt er Unterricht im Zeichnen und in der Historienmalerei an der Akademie der Bildenden Künste in Wien vom Historienmaler Josef Müller. Nach sieben Jahren schloss Peter Geist seine Ausbildung 1842 ab und wohnte, unterbrochen von einem zweijährigen Aufenthalt in Frankfurt in den Jahren von 1846 bis 1848, wo er am Städelschen Kunstinstitut vom Kunstprofessor Jakob Becker wiederum im Malen geschult wurde, dauerhaft in Würzburg.

Peter Geist war Maler historischer und ländlicher Szenen, darunter Aquarelle mit fränkischen Trachten. Dazu bereiste er die Gebiete um Ochsenfurt, Schweinfurt und das landwirtschaftliche Bezirksfest in Königshofen, um hier die Trachten aus nächster Nähe zu studieren. Ab 1850 erfolgte die Hinwendung zur Kirchenmalerei. Für zahlreiche unterfränkische Kirchen hat er Altarbilder, Kreuzwegstationen, Fahnen und Votivbilder geschaffen.

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Randersackerer Pfülben[Bearbeiten]

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Randersackerer Pfülben (kurz: Pfülben) ist eine Weinlage nordwestlich von Randersacker auf Randersackerer Gemarkung. Die Weinlage wurde 1329 erstmals unter dem Name „Pfulwen“ bzw. „Pfülwen“ erwähnt. Dies ist ein alter mittelhochdeutscher Begriff für Kissen und spielt auf das Erscheinungsbild des Weinbergs an: Wie ein prall gefülltes Kissen/Kopfkissen schiebt sich der Randersackerer Pfülben mit seinen abgerundeten Kanten und steilen Seitentälern in das Maintal hinein.

Die Weinlage zählt zu den besten Weinlagen Frankens. Die nach Südwesten abfallenden Hänge erreichen eine Neigung von bis zu 70%, was eine besonders starke Sonneneinstrahlung mit sich bringt. Da der Weinberg nahe an das Flussufer heranreicht, profitiert der Wein außerdem von der Licht- und Wärmereflexion des Mains - ein Phänomen, dass sich auch in anderen Weinlagen beobachten lässt. Die Böden bestehen aus Muschelkalkverwitterungsböden und dienen als guter Wärmespeicher.

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Regionalstudio Mainfranken[Bearbeiten]

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40 Jahre ist es am 6. Februar 2017 her, dass der Bayerische Rundfunk in Würzburg sein Regionalstudio Welle Mainfranken eröffnete.

Das Würzburger Studio ist im Posthochhaus neben dem Hauptbahnhof angesiedelt. Es besteht aus zwei Hörfunk- und einem Fernsehstudio, verfügt über zusätzliche Büros in Schweinfurt und am bayerischen Untermain sowie über Korrespondenten in allen unterfränkischen Landkreisen. Das Regionalstudio produziert Fernseh- und Radiobeiträge für den BR sowie auch Bilder für die ARD.

Im Programm des Bayerischen Fernsehens werden regelmäßig Fernsehberichte aus dem Regionalstudio Mainfranken in der Abendschau Franken und in der Frankenschau ausgestrahlt. Bayern 1 sendet von Montag bis Freitag jeweils in der Hörfunksendung Mittags in Mainfranken Berichte aus Würzburg und Unterfranken.

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Ringpark[Bearbeiten]

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Blick in den Ringpark

Der Ringpark (auch: Glacis) ist ein Grüngürtel rund um die Würzburger Altstadt. Er führt von der Ludwigsbrücke (auch: Löwenbrücke) - vorbei am Hofgarten - bis zur Friedensbrücke. Der Landschaftsgarten entstand Ende des 19. Jahrhunderts im Bereich der ehemaligen Stadtbefestigung. Er ist 3,3 km lang, bis zu 240 m breit und umfasst eine Fläche von 27 Hektar. Als "Grüne Lunge" der Stadt dient das Glacis sowohl ökologischen Zwecken als auch der Naherholung. Es beinhaltet zudem zahlreiche Brunnen und Denkmäler.

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Shalom Europa[Bearbeiten]

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Shalom Europa ist ein neues jüdisches Gemeinde- und Kulturzentrum, das die jüdische Gemeinde Würzburg und Unterfranken zusammen mit dem Initiativkreis im Stadtbezirk Altstadt errichtet hat.

Die Besucher von Shalom Europa können erfahren, was orthodoxes Judentum bedeutet. Es werden keine kulturgeschichtlichen Werte vorgeführt, sondern die Kontinuität der jüdischen Tradition. Videorecorder und Hologramme haben dabei einen höheren Stellenwert als rituelle Gegenstände. Mit modernen pädagogischen Mitteln ausgestattet und von den „Judensteinen“ gesteuert wird ein modernes und gleichzeitig traditionell-jüdisches Leben aufgezeigt. Diese Konzeption eines jüdischen „Erlebnishauses“ ist bislang einzigartig in Europa.

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Sommerhausen[Bearbeiten]

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Sommerhausen ist eine Weinbaugemeinde im Landkreis Würzburg und Teil der Verwaltungsgemeinschaft Eibelstadt. In einer Steininschrift aus dem Jahre 986 im Kreuzgang des Würzburger Andreasklosters werden unter den Gütern und Einkünften des Klosters unter anderen die Orte „Ahusen, Buchelit et Altertheim“ genannt, wobei mit Ahusen das heutige Winterhausen und Sommerhausen gemeint ist. Sommerhausen war schon seit dem Mittelalter eine bedeutende Gemeinde am Main. Sie unterstand nicht dem Fürstbischof von Würzburg. Die Einwohner bekannten sich zur Reformation, so dass Sommerhausen eine protestantische Enklave im vorwiegend katholischen Mainfranken ist.

Ein gut ausgeschilderter Rundweg führt die Besucher in ca. 1 ½ Stunden vorbei an allen Sehenswürdigkeiten des Ortes: die Ortsbefestigung, das 1558 erbaute Rathaus mit seinem markanten Treppengiebel, den Hans-Jörg-Brunnen, der das Marktrecht Sommerhausens verkörpert, das Schloss, zahlreiche Fachwerkhäuser wie das Alte Eichamt sowie den beiden Kirchen und der steinernen Freikanzel im Friedhof.

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S. Seligsberger Ww.[Bearbeiten]

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Am Johanniterplatz 2 befand sich seit 1898 das große Antiquitäten- und Möbelgeschäft „S. Seligsberger Ww.“. Der Familienbetrieb war aus einem Altkleider- und Trödelgeschäft hervorgegangen, das Salomon Seligsberger 1864 nach der Zuwanderung aus Fuchsstadt eröffnet hatte.

Das Antiquitätengeschäft erlangte einen deutschlandweiten und internationalen Ruf. Der heute noch erhaltene größte Bestand an Objekten aus dem Hause Seligsberger befindet sich im Mainfränkischen Museum.

Doch die Familie sammelte auch selber, Kunstobjekte im bürgerlichen Stil der Zeit sowie Judaica. Die nahmen sie nach der Arisierung der Firma 1937 auf ihrer Flucht in die Niederlande mit. Sigmund und seine Frau Sara wurden 1943 von dort deportiert und in Sobibor ermordet. Auch ihre beiden Söhne überlebten nicht. Sigmunds Bruder Simon starb bereits 1931, seine Schwester Ernestine 1939 in Würzburg. Beide hatten keine Kinder.

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St. Johannes in Stift Haug[Bearbeiten]

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Die barocke Kirche St. Johannes in Stift Haug, meist kurz als „Stift Haug“ bekannt, befindet sich in der Würzburger Altstadt, an der Bahnhofstraße. Der Name entstand durch das ehemals zugehörige Kollegiatsstift und durch den früheren Standort auf einem Hügel vor den Toren der Stadt. Die heutige Kirche im Stil des fränkischen Barock gilt als das Hauptwerk des Baumeisters Antonio Petrini. Sie ist Johannes dem Täufer und Johannes dem Evangelisten geweiht. Durch die 65 Meter hohe Kuppel und die Doppeltürme ist sie ein prägender Bestandteil des Stadtbilds.

Die Geschichte des Stifts geht auf eine unter Bischof Heinrich I. errichtete Kapelle in der Weinlage Schalksberg zurück. Sie entstand vermutlich um 997, wurde im Jahr 1002 als Sitz der Gemeinschaft der „Herren vom Berg” wiedergegründet. Nach ihrer Lage wurde sie „in Haugis” (althochdeutsch für Hügel) genannt. Der Kirche wurde ein Kollegiatsstift als Altersruhesitz für Kanoniker hinzugefügt. Der Standort des Stift war am heutigen Hauptbahnhof. Um das ungeschützt vor den Toren der Stadt auf einem Hügel liegende Stift entstand die Vorstadt „Haug”.

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St. Stephan[Bearbeiten]

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St. Stephan wurde vom Würzburger Bischof Heinrich I. um 1014 als Kanonikerstift zu Ehren von St. Peter, St. Paul und St. Stephan in der südlichen Vorstadt Sand gegründet. Der Bischof stattete das Stift mit Grundbesitz in Unterfranken aus. Die früheste Nachricht über St. Stephan enthalten die „Annales St. Albani“ vom Jahre 1032: „monasterium sanctorum Petri et Pauli et sancti Stephani dedicatum est.“ (Das Kloster der Heiligen Petrus, Paulus und Stephanus ist gegründet worden.).

Der Übergang vom Kanonikerstift zum Benediktinerkloster erfolgte 1057 durch Bischof Adalbero. Die Kanoniker versetzte der Bischof in das neu gegründete Kollegiatstift Neumünster und holte mit den Mönchen aus der Abtei Münsterschwarzach die strenge Gorzer Reform nach Würzburg. 1108 erhielt das Kloster Reliquien des Heiligen Stephanus und hieß ab dieser Zeit nur noch „St. Stephan“. Der Name „Peter und Paul“ ging auf die in der Sander Vorstadt zu Beginn des 12. Jahrhunderts gegründete Pfarrkirche St. Peter und Paul über. Um 1200 wurde die Vorstadt Sand in die Stadtbefestigung aufgenommen. Dort hatten sich bereits viele Bewohner angesiedelt und es galt auch das Benediktinerkloster St. Stephan besser zu sichern.

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Stadtbücherei[Bearbeiten]

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Die Stadtbücherei Würzburg (Max-Heim-Bücherei) befindet sich seit 1952 im Falkenhaus am Marktplatz und bietet über 180 000 Medien an. Sowohl Bücher als auch CDs, DVDs, Spiele, Noten, Zeitungen, Stadtpläne etc. Darüber hinaus gibt es mehrere Internetarbeitsplätze und ein Lesecafé. Es werden diverse Veranstaltungen im Bereich Kultur bzw. Bildung durchgeführt. Der Leseausweis kann in Form einer Monats- Quartals- oder Jahreskarte erworben werden. Für Kinder- und Jugendliche unter 16 ist er kostenlos erhältlich.

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Stadtmauer[Bearbeiten]

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Die Entstehung der Würzburger Stadtmauer geht bis ins frühe Mittelalter zurück. Die Anlage erfuhr später mehrere Erweiterungen und ab dem 17. Jhd. eine komplette Neufassung. Im Stadtbild sind heute noch einige Teile beider Systeme erkennbar. Die ehemals eigenständige Stadt Heidingsfeld umgab ebenfalls eine spätmittelalterliche Mauer, die großteils erhalten ist.
Die erste Mauer um die rechtsmainische Stadt ist für das Jahr 1057 urkundlich nachgewisen. Der exakte Beginn der Baumaßnahmen ist jedoch nicht gesichert. Die früheste Annahme eines beginnenden Wall-Graben-Systems verweist auf das Jahr 900, als Ungarn in der Gegend einfielen. Die gemauerte Umfassung wird dem beginnenden 11. Jahrhundert zugeordnet. Damit zählt Würzburg zu den am frühesten mit Mauern bewehrten Städten rechts des Rheins. Als Initiator des Baus wird Bischof Heinrich I. angenommen, denn bereits im Verlauf des 10. Jahrhunderts hatten die Bischöfe langsam die Stadtherrschaft an sich gezogen.

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Straßenmusikfestival[Bearbeiten]

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Das Straßenmusikfestival (auch kurz STRAMU genannt) ist Europas größtes bühnenfreies Straßenmusikfestival, bei dem an 22 Schauplätzen verschiedene Künstler auftreten. Erstmals fand es 2004 anlässlich des Stadtjubiläums am 26. und 27. Juni statt. Unterstützt wird es vor allem durch die Sparda-Bank. Um den langfristigen Erhalt zu sichern wurde am 14. Juli 2009 der Förderverein STRAMU e.V. gegründet.
Das STRAMU findet jährlich in Form eines gekennzeichneten Rundweges in der Altstadt statt. So gibt es auf kurzen Distanzen Jongleure, Schwertkämpfer, Artisten, Feuerkünstler, Musiker sowie ein Comedy- und Kinderprogramm.

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Taubenprojekt[Bearbeiten]

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Seit 1980 gibt es in Würzburg ein Taubenprojekt zur Reduzierung der Stadttauben-Population auf eine angemessene Anzahl. In vier Taubenhäusern (im Glacis) und in Taubenschlägen im Quellenbachparkhaus und im Rathaus werden hierzu brütenden Vögeln die Eier weggenommen und durch Gips- bzw. Plastikeier ersetzt. Durch eine unregelmäßige, artgerechte Fütterung sollen die Tauben in diese Einrichtungen gelockt werden. Ziel ist es, die Taubenpopulation von geschätzten 2.000 - 5.000 Tieren auf 1.300 (ein Prozent der Bevölkerung) zu reduzieren.

Unter der Bezeichnung Würzburger Taubenmodell wurden zwischen 1980 und 2006 in vier städtischen Taubenhäusern rund 10.000 Eier durch Gipseier ersetzt. Ausgeweitet wurde das Projekt im Jahr 2006 in Zusammenarbeit mit dem Verein Menschen für Tierrechte: Mit 40 Kilo Getreide fütterte der Verein täglich im Auftrag der Stadt auf Straßen und Plätzen die Tauben.

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Tiefer Brunnen[Bearbeiten]

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Der Tiefe Brunnen befindet sich im Burghof der Festung Marienberg. Den Brunnen umgibt ein Brunnenhaus, auch Brunnentempel genannt. Die Tiefe von der Einfassung bis zur Sohle beträgt 102 Meter. Er wird durch zwei Quellen in 101 Meter Tiefe und durch Sickerwasser gespeist.

Der Brunnenbau war nötig, da die Festung bis dahin von Wasserlieferungen aus Würzburg bzw. von einer Wasserzufuhr aus Höchberg abhängig war, die im Falle einer Belagerung nicht aufrecht erhalten werden konnten. Der Schacht wurde um das Jahr 1200 in Handarbeit errichtet. Der Durchmesser an der Mündung beträgt 2 Meter. Bis zu 75 Metern Tiefe ist der Schacht gemauert, dann aus dem Fels gehauen. Er verbreitert sich bis zur Sohle auf 4 Meter Durchmesser. Bei der Ausschachtung fielen 350 Kubikmeter Aushub an. Die Arbeiten dauerten acht bis zehn Jahre.

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Umsonst und Draussen[Bearbeiten]

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Das Umsonst und Draussen (auch U&D) ist ein Open-Air-Festival, das seit 1988 in Würzburg veranstaltet wird. Es ist das größte eintrittfreie Festival in Würzburg und gehört mit etwa 80.000 Besuchern zu den größten Festivals in Bayern. Das U&D fand in den Anfangsjahren an verschiedenen Orten und seit dem Festival 1992 auf den Mainwiesen statt. Neben mehreren Musik-Bühnen gibt es auch verschiedene Verkaufsstände.

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Volkenberg[Bearbeiten]

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Der Volkenberg ist ein Berg zwischen Zellingen, Leinach und Erlabrunn im nördlichen Landkreis.

Der Name war ursprünglich Falkenberg und wurde Folgeberch ausgesprochen, woraus mit der Zeit Volkenberg entstand. Lange war nur der Name durch Urkunden über Tausch und Verkauf von Weinbergen bekannt, aber der Ort für diese Geschäfte nicht lokalisiert. Auf dem Volkenberg findet jährlich das Erlabrunner Bergfest statt. Des Weiteren befinden sich dort die ehemalige Burg Falkenberg und das Erlabrunner Käppele. Auf dem Berg befindet sich ein im 19. Jahrhundert künstlich angelegter Schwarzkieferwald. Heute ist er der größte dieser Art in Deutschland. An den Hängen befinden sich neben Weinbergen auch Obstbestände.

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Waldfriedhof[Bearbeiten]

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Der Waldfriedhof - mitten im Stadtwald gelegen - ist in 15 Abteilungen gegliedert und besitzt eine Feier- und Leichenhalle. Er wurde am 15. Dezember 1968 seiner Bestimmung übergeben Seither wird als naturnaher grüner Friedhof genutzt und steht allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. Auf einer Gesamtfläche von ca. 370.000 m² beherbergt er ca. 8.000 Grabstätten.
Dort wo die Stadt im Jahre 2005 am Waldfriedhof eine größere Zone für die Baumbestattung eingerichtet hat, bedeckt ein Teppich aus frischem Grün und Buschwindröschen den Waldboden. Es ist das Angebot der Stadt, das der Idee eines Friedwalds nahe kommen soll.

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Weihnachtsmarkt[Bearbeiten]

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Der Würzburger Weihnachtsmarkt findet jährlich ab dem Freitag vor dem 1. Advent bis zum 23. Dezember auf dem Unteren und Oberen Marktplatz in der Altstadt statt. Vor der Kulisse der Marienkapelle, des beleuchteten Obeliskbrunnen und des Falkenhauses bieten rund 100 Händler in weihnachtlich dekorierten Buden Kunstgewerbe, Handwerkskunst, Geschenkartikel, Spielwaren, fränkischen Lebkuchen, Süßwaren und winterlichen Getränke (Glühwein, Punsch, Feuerzangenbowle, Tee etc.) an.

Eröffnet wird der Weihnachtsmarkt seit 2010 mit dem Würzburger Lichterglanz. Hierbei sind die Geschäfte in der Innenstadt (und auch der Weihnachtsmarkt) bis 22 Uhr geöffnet und die ganze Innenstadt wird weihnachtlich illuminiert.

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Weinhaus zum Stachel[Bearbeiten]

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Das Weinhaus zum Stachel ist ein Traditionslokal in der Würzburger Altstadt, unweit des Unteren Marktes. Es befindet sich im Hof zum Stachel und gilt als der älteste Gasthof der Stadt. Während der warmen Jahreszeit wird auch der sehenswerte historische Innenhof bewirtet.
Der Stachel wurde von 2004 bis 2013 von Richard und Petra Huth geführt. Ab Oktober 2013 ist Rolf Schulz der neue Wirt des Traditionsgasthauses.
Der Gasthof Stachel, wird erstmals im Jahr 1319 urkundlich erwähnt. Ältester erhaltener Teil des Gebäudes ist ein romanisches Doppelportal aus der Zeit der Staufer um 1200. Die bauliche Ausgestaltung des Innenhofs mit der Balustraden-Terrasse entstand 1675. Das Anwesen wird auch als hinterer Gressenhof bezeichnet und hat seinen Namen von der bedeutenden Würzburger Ministerialfamilie Cresse, der sowohl der hinteren Gressenhof als auch der vorderen Gressenhof (heute: Fürstlich Castell'sche Bank) gehörte.

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Wirsberg-Gymnasium[Bearbeiten]

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Das Wirsberg-Gymnasium, das ehemalige Alte Gymnasium, ist das älteste Humanistische Gymnasium in Würzburg. Das Gymnasium ist heute das einzige Würzburger Gymnasium, das neben der neusprachlichen und naturwissenschaftlich-technologischen auch die humanistische Ausbildungsrichtung anbietet.

Die Schule wurde am 28. April 1561 durch ihren Gründer, den Fürstbischof Friedrich von Wirsberg, als „Paedagogium“ am Ort des ehemaligen St.-Agnes-Klosters in Würzburg eröffnet. Das Pädagogium scheiterte als solches zunächst, konnte dann aber 1567 im Zuge der Gründung eines Jesuitenkollegs und durch die Übernahme der Einrichtung durch die Jesuiten verwirklicht werden. Den Stiftungsbrief für das Jesuitenkolleg stellte Friedrich von Wirsberg vor 450 Jahren am 27. Juni 1567 aus. 1568 hatte das, auch von Wirsbergs Nachfolger Julius Echter von Mespelbrunn dann weiter ausgebaute Pädagogium bereits um die 300 Schüler und 23 Lehrer.

1816/17 wurde die Schule königlich-bayerisches Gymnasium. 1829 zog das Gymnasium in das ehemalige Augustinerkloster St. Georg an der Stelle des späteren Polizeipräsidiums.

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Würzburger Kickers[Bearbeiten]

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Der FC Würzburger Kickers e.V. ist ein Würzburger Fußballverein, der seit 1907 besteht. Neben Fußball bietet der Verein auch Boxen und Tischtennis an. Spielstätte ist das Stadion am Dallenberg - die Kapazität beträgt gegenwärtig 14.500 Zuschauer. Kurzzeitig spielte die Fußball-Mannschaft der Kickers in der 2. Bundesliga Süd (1977/78).

Nach einer erfolgreichen Saison 2014/2015 in der Regionalliga Bayern und der Meisterschaft mussten unter sechs Regionalligameistern drei Aufsteiger in einem Relegationsturnier ausgespielt werden. Mit einem 1:0 Auswärtssieg gegen den 1. FC Saarbrücken auswärts und einem 0:1 in der Regelspielzeit im Dallenbergstadion gelang am 31. Mai 2015 nach einer torlosen Verlängerung im Elfmeterschiessen ein 6:5. Damit spielen die Kickers in der Saison 2015/2016 in der 3. Fußball-Bundesliga.

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Würzburger Walderlebnispfad[Bearbeiten]

Artikel des Monats
Walderlebnispfad-Eingang.JPG

Der Würzburger Walderlebnispfad ist ein seit 2001 bestehender Rundweg im Guttenberger Forst. Auf der etwa zwei Kilometer langen Strecke sind mehrere Stationen eingerichtet, die den Waldspaziergang insbesondere für Familien mit Kindern zum Erlebnis machen. Auf dem Weg befindet sich auch der 2015 eingeweihte Eichenturm. Ein gastronomisches Angebot bietet das in unmittelbarer Nachbarschaft gelegene Forsthaus Guttenberg.

Entlang des Wegs kann vieles entdeckt und ausprobiert werden. So kann man auf Waldxylophonen spielen oder im Horchbaum dem Bach lauschen. Wer die Augen offen hält, sieht am Wegrand immer wieder lustige (Tier-)Figuren, die aus Baumstümpfen gesägt wurden. Der Weg ist durchgehend geschottert und weist keine starken Steigungen auf.

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Einbindung auf Hauptseite[Bearbeiten]

Monat Artikel Begründung (falls vorhanden)
Juni 2011 Umsonst und Draußen U&D findet in diesem Monat statt
Juli 2011 CSD Würzburg 10-jähriges Jubiläum am 30. Juli
August 2011 Ringpark Ringparkfest am 6./7. August
September 2011 Erlabrunner Badesee weil noch Sommer ist ;)
Oktober 2011 Alter Kranen 88 Jahre Pegelstand am alten Kranen
November 2011 Geschichte der Straßenbahn 22 Jahre Linie 5
Dezember 2011 Alte Mainbrücke
Januar 2012 Marienkapelle war das erste Bild auf der Startseite im Januar 09
Februar 2012 Lusamgärtchen
März 2012 Dallenberg
April 2012 Landesgartenschau 1990 weil sie im April 1990 eröffnet wurde
Mai 2012 Hauptbahnhof
Juni 2012 Tiefer Brunnen
Juli 2012 Kiliani Namenstag
August 2012 Japanischer Garten
September 2012 Herz-Jesu-Kirche Grundsteinlegung
Oktober 2012 Max Fritz 110er Geburtstag
November 2012 Hauptfriedhof Allerheiligen
Dezember 2012 Hotelturm 10. Geburtstag und Eröffnung Ende 2012
Januar 2013 Volkenberg
Februar 2013 Adalberokirche
März 2013 St. Johannes in Stift Haug Zerstörung im Weltkrieg
April 2013 Friedensbrücke Einweihung der Brücke
Mai 2013 Allendorf-Kapelle Kauf durch Allendorf
Juni 2013 Georg Anton Urlaub 300. Geburtstag
Juli 2013 Jüdischer Friedhof Würzburg
August 2013 Klein-Nizza Ringparkfest
September 2013 Otto Sonnleitner
Okotober 2013 Feuerwehr
November 2013 Waldfriedhof
Dezember 2013 Weinhaus zum Stachel
Januar 2014 Stadtbücherei
Februar 2014 Jakob van der Auwera
März 2014 Mainfranken Theater
April 2014 Benediktinerkloster St. Stephan 1014 - 2014
Mai 2014 Kupsch 100 Jahre Kupsch
Juni 2014 Stadtmauer
Juli 2014 Hauptbahnhof 150 Jahre Würzburger Hauptbahnhof
August 2014 Dallenbergbad Sommersaison
September 2014 Stramu aus aktuellem Anlass
Oktober 2014 Pfülben Weinsaison
November 2014 Eisbahn aus aktuellem Anlass
Dezember 2014 Weihnachtsmarkt aus aktuellem Anlass
Januar 2015 Internationales Filmwochenende
Februar 2015 Hochwasser
März 2015 Bombenangriff auf Würzburg am 16. März 1945 70 Jahre
April 2015 Bismarckturm Grundsteinlegung vor 110 Jahren
Mai 2015 Fränkischer Marienweg Marienmonat Mai
Juni 2015 Würzburger Kickers Aufstieg in der 3. Bundesliga
Juli 2015 Neubrunn 1200 Jahre Neubrunn 815-2015
August 2015 Vorschlag: Walderlebnispfad interessantes Ausflugsziel für die Ferienzeit
September 2015 St. Johannes in Stift Haug Abschluss des Wiederaufbaus vor 50 Jahren
Oktober 2015 Monteverdichor Würzburg Musikalischer Beitrag
November 2015 Bäck Typisch für Würzburg
Dezember 2015 S. Seligsberger Ww. Ausstellung im Johanna-Stahl-Zentrum
Januar 2016 Internationales Filmwochenende Aktueller Anlass
Februar 2016 Peter Geist 200. Geburtstag
März 2016 Grafeneckart 1316 von der Bürgerschaft gekauft
April 2016 Das Boot 20 Jahre Boot
Mai 2016 Altfränkischer Wengert Randersacker Blütenpracht zum Frühlingsanfang
Juni 2016 Bürgerspital 700 Jahre. Stiftungsfest am 26. Juni
Juli 2016 Dallenbergbad Eröffnung vor 60 Jahren
August 2016 Gauvolksfest (Röttingen)
September 2016 Sommerhausen
Oktober 2016 Shalom Europa Einweihung 2006 (10 Jahre)
November 2016 Mainschiffahrtsgesellschaft Gründung im November 1916
Dezember 2016 Oskar Laredo 50. Todestag
Januar 2017 Luitpold-Lichtspiel-Theater
Februar 2017 Regionalstudio Mainfranken 40 Jahre
März 2017 Altes Zollamt 110 Jahre
April 2017 Geschichte der Straßenbahn 125 Jahre
Mai 2017 Entenrennen an einem Samstag im Mai
Juni 2017 Wirsberg-Gymnasium Stifungsbrief vom 27. Juni 1567 (450 Jahre)
Juli 2017
August 2017
September 2017 Julius Echter von Mespelbrunn 400. Todestag
Oktober 2017
November 2017
Dezember 2017 Willy Jakob 50. Todestag

Vorschau der Monate[Bearbeiten]

Hier in der Tabelle stehen die Artikel die in den nächsten Monaten Artikel des Monats seien werden. Der Wechsel des Artikels von einen Monat zum nächsten Monat erfolgt dabei automatisch.

Monat Artikel Bearbeitung

Januar

Wuerzburg Luitpold Lichtspiele Domstrasse.jpg

Das Luitpold-Lichtspiel-Theater - abgekürzt Lu-Li - war ein Kino in der Domstraße 1. Es bestand von 1913 bis 1945 und wurde seinerzeit wegen seiner luxuriösen Innenausstattung als eines der Vorzeigekinos in Deutschland angesehen.

Nach einem vollständigen Umbau im Innern des vormaligen Kaffeerestaurants „Zum Schönbrunnen” unter dem Architekten Bruno Scholz eröffneten die „Luitpold-Lichtspiele” am 13. Oktober 1913 mit 550 bequemen Sitzplätzen ihre Pforten. Über die Ausstattung schreibt Heiner Reitberger: „Treppen und Gänge waren so romantisch wie in kleinen Hoftheatern... Die Türme mit ihren hohen Laternen-Schieferhauben von 1763 trugen Kronen, die gotischen Rotsandsteingalerien stammten von 1418.”

Ab 27. Dezember 1913 liefen in den Luitpold-Lichtspielen ausschließlich Filme der dänischen Stummfilmgesellschaft „Nordisk“, eines der weltgrößten Produktions- und Verleihunternehmen. Mit dem Beginn des Ersten Weltkrieges erkannte die deutsche Reichsregierung die enormen Potenziale des neuen Massenmediums Film und griff entscheidend in den deutschen Kinomarkt ein.

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Februar

BR logo.png
Bayern1.jpg

40 Jahre ist es am 6. Februar 2017 her, dass der Bayerische Rundfunk in Würzburg sein Regionalstudio Welle Mainfranken eröffnete.

Das Würzburger Studio ist im Posthochhaus neben dem Hauptbahnhof angesiedelt. Es besteht aus zwei Hörfunk- und einem Fernsehstudio, verfügt über zusätzliche Büros in Schweinfurt und am bayerischen Untermain sowie über Korrespondenten in allen unterfränkischen Landkreisen. Das Regionalstudio produziert Fernseh- und Radiobeiträge für den BR sowie auch Bilder für die ARD.

Im Programm des Bayerischen Fernsehens werden regelmäßig Fernsehberichte aus dem Regionalstudio Mainfranken in der Abendschau Franken und in der Frankenschau ausgestrahlt. Bayern 1 sendet von Montag bis Freitag jeweils in der Hörfunksendung Mittags in Mainfranken Berichte aus Würzburg und Unterfranken.

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März

Altes Zollamt1.JPG

Das Alte Zollamt (ehemaliges Hauptzollamt) ist ein unregelmäßiger, großer Dreiflügelbau mit Innenhof an der Veitshöchheimer Straße 1 im Stadtteil Äußere Pleich (Stadtbezirk Altstadt). Das Gebäude im Alten Hafen steht unter Denkmalschutz und beherbergt gegenwärtig unter anderem das Technische Rathaus (Hoch- und Tiefbauamt, Entwässerungsbetrieb).

Das Zollamt entstand während der Blütephase des Alten Hafens: Mit dem Ausbau des ursprünglichen Flößerhafens zum Handelshafen wurde auch das Zollamt mit Lagerhallen zwischen 1903 und 1907 nach Plänen des Oberregierungsbaurats und Architekten Wilhelm Förtsch errichtet und am 1. März 1907 in Betrieb genommen. Am nördlichen, dem Kulturspeicher zugewandten Hauptgebäude sind am Eckturm die Jahre 1905 und 1906 als Baujahre festgehalten.

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April

Pferdebahn.jpg

Die Geschichte der Straßenbahn geht zurück auf die Einführung einer Pferdebahn Ende des 19. Jahrhunderts. Das erste Teilstück von der Polizeistation Sanderau (Beginn der Virchowstraße) bis zur oberen Juliuspromenade - und kurz darauf bis zum neuen Bahnhof - wurde am 15. April 1892 unter dem Bürgermeister Hofrat Dr. Johann Georg Ritter von Steidle in Betrieb genommen. Im Laufe der Zeit wurde das Streckennetz immer weiter ausgebaut. Ein großer Entwicklungssprung stellte die Umstellung auf eine elektrifizierte Bahn ab 1900 dar. Seit 1966 ist die WVV (Würzburger Versorgungs- und Verkehrs GmbH) Betreiber der Straßenbahnen. Heute gibt es in Würzburg fünf Straßenbahnlinien und eine weitere ist in Planung.

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Mai

Entenrennen klein.jpg

Das Wildwasser-Entenrennen ist ein Rennen von Badeenten, das vom Wildwasser Würzburg e. V. organisiert wird und jährlich an einem Samstag im Mai stattfindet. Die „Rennstrecke“ verläuft von der Alten Mainbrücke die Strömung hinab bis zum Viehmarktplatz. Mit der Aktion soll auf sexuelle Gewalt an Mädchen und Frauen aufmerksam gemacht werden - der Erlös der Veranstaltung kommt dem Verein zu Gute. Die Aktion wird von zahlreichen lokalen Unternehmen unterstützt. Schirmherr ist der Oberbürgermeister.

Für 4 Euro kann man einen Teilnahmeschein für eine nummerierte Rennente erwerben, die am Entenrennen teilnimmt. Dies ist an verschiedenen Vorverkaufsstellen möglich, zusätzlich gibt es vor der Veranstaltung einen Verkaufsstand mit einer Riesenente in der Innenstadt.

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Juni

Wirsberggymnasium.JPG

Das Wirsberg-Gymnasium, das ehemalige Alte Gymnasium, ist das älteste Humanistische Gymnasium in Würzburg. Das Gymnasium ist heute das einzige Würzburger Gymnasium, das neben der neusprachlichen und naturwissenschaftlich-technologischen auch die humanistische Ausbildungsrichtung anbietet.

Die Schule wurde am 28. April 1561 durch ihren Gründer, den Fürstbischof Friedrich von Wirsberg, als „Paedagogium“ am Ort des ehemaligen St.-Agnes-Klosters in Würzburg eröffnet. Das Pädagogium scheiterte als solches zunächst, konnte dann aber 1567 im Zuge der Gründung eines Jesuitenkollegs und durch die Übernahme der Einrichtung durch die Jesuiten verwirklicht werden. Den Stiftungsbrief für das Jesuitenkolleg stellte Friedrich von Wirsberg vor 450 Jahren am 27. Juni 1567 aus. 1568 hatte das, auch von Wirsbergs Nachfolger Julius Echter von Mespelbrunn dann weiter ausgebaute Pädagogium bereits um die 300 Schüler und 23 Lehrer.

1816/17 wurde die Schule königlich-bayerisches Gymnasium. 1829 zog das Gymnasium in das ehemalige Augustinerkloster St. Georg an der Stelle des späteren Polizeipräsidiums.

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Juli

Dallenbergbad Frühjahr.jpg

Das Freibad Dallenbergbad (oftmals abgekürzt Dalle) liegt an der Mergentheimer Straße zwischen Steinbachtal und Heidingsfeld. Das seit 1956 bestehende Bad verfügt über eine Kapazität von 12.000 Personen und wird von der Würzburger Bäder GmbH betrieben. Eigentümer ist die Trinkwasserversorgung Würzburg GmbH.

Die Pläne, ein Freibad zu errichten, gab es bereits seit der Eingemeindung Heidingsfelds. Der Stadtrat beschloss allerdings erst im August 1953 auf dem Gelände der ehemaligen Ziegelei Häusler (frühere Ziegelei Weber; 1939 geschlossen) ein Freibad zu errichten, nachdem das ehemalige Riedinsel-Schwimmbad im Main 1947 wegen nachgewiesener Koli-Bakterien geschlossen werden musste. 1955 wurde mit den Bauarbeiten für das Freibad begonnen, im September wurde erstmals Wasser in die Becken gefüllt. Am 16. Juli 1956 wurde das Bad in Anwesenheit des Oberbürgermeisters Franz Stadelmayer offiziell eröffnet.

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August

Roettingen Gauvolksfest Festzug 2015 02.jpg

Das Gauvolksfest ist eine jährlich wiederkehrende Veranstaltung in Röttingen im Landkreis Würzburg, die traditionell am letzten Augustwochenende stattfindet. Bereits über 90 Jahre besteht das Volksfest, das großteils ehrenamtlich organisiert wird.

Am Beginn des Festes, das auf dem Röttinger Festplatz an der Tauber stattfindet, steht der traditionelle Bieranstich. Neben einem großen Bierzelt stehen Fahrgeschäfte und Schießbuden zum Amüsement der Festgäste zur Verfügung. Eine Besonderheit bietet der Antikmarkt neben dem Zelt. Ferner werden Modenschauen und ein Kinderaktionsprogramm geboten. Den krönenden Abschluss bietet ein großes Feuerwerk am Montagabend.

Höhepunkt des Volksfestes ist der Festumzug durch die Röttinger Altstadt am Sonntag. Zahlreiche Vereine begeistern die Zuschauer mit aufwändig gestalteten Motivwägen und kostümierten Fußgruppen.

Gauvolksfest (Röttingen)|weiterlesen...]]

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September

Sommerhausen Schloss Innenhof Hauptgebaeude mit Schneckenturm 1546-1575.jpg

Sommerhausen ist eine Weinbaugemeinde im Landkreis Würzburg und Teil der Verwaltungsgemeinschaft Eibelstadt. In einer Steininschrift aus dem Jahre 986 im Kreuzgang des Würzburger Andreasklosters werden unter den Gütern und Einkünften des Klosters unter anderen die Orte „Ahusen, Buchelit et Altertheim“ genannt, wobei mit Ahusen das heutige Winterhausen und Sommerhausen gemeint ist. Sommerhausen war schon seit dem Mittelalter eine bedeutende Gemeinde am Main. Sie unterstand nicht dem Fürstbischof von Würzburg. Die Einwohner bekannten sich zur Reformation, so dass Sommerhausen eine protestantische Enklave im vorwiegend katholischen Mainfranken ist.

Ein gut ausgeschilderter Rundweg führt die Besucher in ca. 1 ½ Stunden vorbei an allen Sehenswürdigkeiten des Ortes: die Ortsbefestigung, das 1558 erbaute Rathaus mit seinem markanten Treppengiebel, den Hans-Jörg-Brunnen, der das Marktrecht Sommerhausens verkörpert, das Schloss, zahlreiche Fachwerkhäuser wie das Alte Eichamt sowie den beiden Kirchen und der steinernen Freikanzel im Friedhof.

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Oktober

Shalom Europa.JPG

Shalom Europa ist ein neues jüdisches Gemeinde- und Kulturzentrum, das die jüdische Gemeinde Würzburg und Unterfranken zusammen mit dem Initiativkreis im Stadtbezirk Altstadt errichtet hat.

Die Besucher von Shalom Europa können erfahren, was orthodoxes Judentum bedeutet. Es werden keine kulturgeschichtlichen Werte vorgeführt, sondern die Kontinuität der jüdischen Tradition. Videorecorder und Hologramme haben dabei einen höheren Stellenwert als rituelle Gegenstände. Mit modernen pädagogischen Mitteln ausgestattet und von den „Judensteinen“ gesteuert wird ein modernes und gleichzeitig traditionell-jüdisches Leben aufgezeigt. Diese Konzeption eines jüdischen „Erlebnishauses“ ist bislang einzigartig in Europa.

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November

MSG Flagge.jpg

Die Mainschiffahrtsgesellschaft wurde 1916 als Zusammenschluss selbständiger Schiffseigner in Aschaffenburg gegründet. Hauptsitz des Unternehmens ist heute im Neuen Hafen in Würzburg. Die Idee lag in der notwendigen Bündelung von Transportkapazitäten, um als einheitlicher, qualifizierter und leistungsstarker Auftragnehmer für die damals vom Deutschen Reich ausgeschriebenen Transportaufträge akzeptiert zu werden. Während die Genossenschaft anfangs vorwiegend mit Schiffstransporten im Rhein- und Maingebiet aktiv war, hat sich sein Betätigungsfeld in den Folgejahren auf ganz Europa ausgeweitet.

Die unter MSG-Flagge fahrenden Lastschiffe transportieren in der Regel Trockengütern. Aufgrund der Vielzahl der in der Genossenschaft zusammengeschlossenen Schiffe ergibt sich eine ausgewogen und marktgerecht strukturierte Flotte.

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Dezember

Laredo Reklamemarke 01.jpg

Oskar Laredo (* 26. Dezember 1878 in Würzburg; † 8. Dezember 1966 in New York) war jüdischer Händler und königlich-bayerischer Hoflieferant. Er besuchte das Realgymnasium in Würzburg und absolvierte anschließend seinen einjährigen Militärdienst. Seine berufliche Ausbildung erfolgte zunächst im väterlichen Geschäftshaus in der Kaiserstraße, später bildete er sich in Berlin, London und Paris weiter, woraus auch die internationalen Beziehungen und die Orientierung des Geschäftshauses Laredo erkennbar wird.

1901 eröffnete er in Bad Kissingen ein eigenes Spezialgeschäft und übernahm 1907 das Würzburger Geschäft seines Vaters, in dem seine Mutter Jeanette noch Teilhaberin war. Trotz seines beruflichen Renommés geriet seine Firma, die rund 20 Mitarbeiter beschäftigte, 1929 in finanzielle Probleme, die nach 1933 wegen der wachsenden Behinderungen durch die nationalsozialistischen Behörden noch zunahmen.

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