Ursulinerbäck

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Der Ursulinerbäck ist eine ehemalige Bäckerei in namensgebender Gasse in der Altstadt und Keimzelle der Würzburger Großbäckerei Rösner Backstube.

Geschichte[Bearbeiten]

Otto und Brigitte Rösner hatten 1934 die Gemeindebäckerei in Prosselsheim gepachtet und 1937 dann den Ursulinerbäck in der Ursulinergasse 5 [1] [2], eröffnet. Während des Zweiten Welkriegs war die Bäckerei geschlossen, da Rösner zur Versorgung von Soldaten verpflichtet wurde. Die Bäckerei wurde beim Bombenangriff auf Würzburg am 16. März 1945 völlig zerstört, die Rösners überlebten bei Verwandten in Prosselsheim. Aber noch 1945 begannen die Rösners in der notdürftig abgedeckten Ruine wieder mit dem Backen. Die Familie wohnte mit der Großmutter unter dem Dach im Stadtteil Grombühl, die Bäcker übernachteten auf Strohsäcken vor der Bäckerei. 1949 und 1951 wurden die ersten Filialen eröffnet. 1952 zog die Bäckerei in die Friedrich-Spee-Straße um.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Würzburger Wohnungsbuch 1937. Universitätsdruckerei H. Stürtz AG, Würzburg 1936, S. 292
  2. Würzburger Adreßbuch 1949. Universitätsdruckerei H. Stürtz AG, Würzburg 1948, S. 248

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