Unterdürrbach

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Oberdürrbach
Ortstyp Stadtteil
Gemeinde Würzburg
Regierungsbezirk Unterfranken
Freistaat Bayern
Land Deutschland
Kfz-Kennzeichen
Eingemeindung 1. Januar 1976
Ansicht von Unterdürrbach (1935)

Unterdürrbach ist ein Stadtteil des Stadtbezirkes Dürrbachtal.

Geografische Lage[Bearbeiten]

Unterdürrbach liegt nördlich von Würzburg im Dürrbachtal zwischen den Stadtteilen Dürrbachau im Westen am Main und Oberdürrbach im Norden. Westlich des Ortes befindet sich die Weinlage Pfaffenberg, im Süden grenzt der Ort an den bewaldeten Nordhang des Steinbergs. Durchflossen wird der Ort vom Dürrbach.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Die Einwohnerzahlen werden offiziell nur noch auf Stadtbezirks-Ebene erhoben. Am 31. Dezember 2011 hatte Unterdürrbach 1.820 Einwohner.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Hochstift Würzburg hatte wohl ab dem 8. Jahrhundert Besitz in Unterdürrbach. Eine Urkunde des Klosters Oberzell berichtet vom Ortsnamen und Weinbergen im Jahr 1170. 1160 wird Dürrbach erstmals urkundlich erwähnt. Unterdürrbach verdankt seine Entstehung dem Entschluss einiger Würzburger Bürger aus der Pleich, die der Stadt entfliehen wollten und vom damaligen Grundherrn, dem Würzburger Bischof Herold von Höchheim das Gelände am Nordhang des Steinberges zur Besiedlung freibekamen. Der Bischof gilt deshalb als Gründer des Ortes.

Zum ersten Mal wird 1276 eine Burg in Verbindung mit dem Namen Eckehart Schenk von Rossenberg erwähnt. Bis zum Jahre 1575 gehörte Unterdürrbach zu Würzburg. In jenem Jahre begannen seine Bewohner eine eigene Markung abzusteinen. Die Stadt Würzburg bemühte sich vergeblich, das alte Verhältnis aufrechtzuerhalten. Im Jahre 1580 bekam Unterdürrbach seine eigene Gemarkung und wurde eine selbständige Gemeinde. Erst am 1. Juli 1976 wurde Unterdürrbach im Zuge der Gebietsreform wieder eingemeindet.

Namensgeber[Bearbeiten]

Namensgeber des Ortes ist der Dürrbach: Er ist ein rechter Nebenfluss des Mains und ist, wie der Name schon verrät, meist trocken. Dies liegt vor allem an dem porösen Untergrund des Gewässers, der Abfluss erfolgt hauptsächlich unterirdisch. Lediglich nach Regenfällen ist der Bach klar erkennbar.

Kirchen[Bearbeiten]

Vereine und Gruppen[Bearbeiten]

Sehenswertes[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Durch Unterdürrbach führt auf der gesamten Länge die Kreisstraße WÜ 21 als Straße Dürrbachtal und Unterdürrbacher Straße.

ÖPNV[Bearbeiten]

Im Ort befinden sich mehrere Haltestellen der Buslinie 13.

Literatur[Bearbeiten]

  • Georg Dehio, Bayern I: Franken. Deutscher Kunstverlag, 1979, Seite 829
  • Herbert Backmund: Unterdürrbacher Madonnen und Bildstöcke. Unterdürrbach 2006
  • Tilly Kupper: 6. April 1945 - wie ich die Einnahme der Gemeinde Unterdürrbach durch die US-Armee erlebte. Unterdürrbach 2005
  • Heinrich Weppert: Alt-Dürrbach im Wandel der Zeit. Würzburg 2001

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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