Trockentalhänge im südlichen Maindreieck

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Die Trockentalhänge im südlichen Maindreieck sind ein Flora-Fauna-Habitat-Schutzgebiet südlich von Würzburg.

Ausdehnung[Bearbeiten]

Das FFH-Gebiet erstreckt sich auf eine Fläche von 490 ha zu beiden Seiten des Mains von Würzburg bis Kleinochsenfurt.

Beschreibung[Bearbeiten]

Steinbruch Eibelstadt

Südlich von Würzburg wird das Maintal weiter und die Talhänge sind nicht mehr so schroff und steil. Neben Weinbau und Streuobst hat hier die Steinindustrie und die stadtnahe Erholungsnutzung die Landschaft geprägt. Zahlreiche Steinbrüche, die meisten bereits wieder aufgelassen und Abraumhalden aus unbrauchbarem Muschelkalksteinen entstanden. Hier konnten stadtnah die harten Quaderkalkbänke des Oberen Muschelkalks ausgebeutet werden und Werksteine gebrochen werden, die zum Bau zahlreicher Würzburger Häuser und beispielsweise der Alten Mainbrücke dienten. Wochenendgebiete wurden von den Würzburgern an den sonnigen Hängen angelegt.

Teilbereiche[Bearbeiten]

FFH-Schutzgebiet[Bearbeiten]

Das FFH-Gebiet besteht aus mehreren Teilflächen. Sehr erfolgreich hat hier bereits eine Herde Ziegen umfangreiche Verbuschungen wieder freigebissen, so dass die wertvollen wärmeliebenden Pflanzen- und Tierarten wieder begünstigt wurden. In andere Teilbereichen werden die offenen Lebensräume seit vielen Jahren durch Mahd und Entbuschung offen gehalten. Die Trockenhänge sind mit den Nummern FFH-Gebiet 6326-371.03 - .07 kartiert und registriert.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]