Theodor Kramer

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Dr. Theodor Kramer

Prälat Dr. Theodor Kramer (* 7. Dezember 1899 in Bündheim bei Bad Harzburg; † 21. Mai 1980 in Würzburg) war Historiker, Geistlicher und Domkapitular im Bistum Würzburg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Nach der Volksschulzeit in in Bündheim besuchte er das Progymnasium [1] in Bad Harzburg. 1911 siedelte die Familie in den thüringischen Industriestandort Steinbach bei Bad Liebenstein, wo er das Pädagogium besuchte. 1914 wechselte er ans Kilianeum nach Würzburg und besuchte das Neue Gymnasium. Nach dem Abitur im Jahre 1920 studierte Kramer an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg Theologie, Philosophie, Volkswirtschaftslehre und Geschichte. Im vierten Semester trat Theodor Kramer in das Priesterseminar ein.

1925 wurde er von Bischof Matthias Ehrenfried zum Priester geweiht und verbrachte seine Kaplansjahre in Mariä Geburt (Höchberg), Bad Salzungen und Kälberau mit der Wallfahrtskirche Maria zum Rauhen Wind, damals noch Filiale von Alzenau. Dann wurde er als einziger Kaplan an die Würzburger Pfarrei St. Adalbero versetzt, wo er dreieinhalb Jahre wirkte. Von 1929 bis 1931 studierte er in Rom und promovierte sich dort. 1932 wurde er nacheinander Domvikar, Leiter des Diözesanarchivs und Sekretär von Bischof Matthias Ehrenfried. Am 1. Januar 1938 wurde er zum Sekretär des Generalvikars Franz Miltenberger und des Bischöflichen Ordinariats ernannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Kramer 1948 Mitglied des Domkapitels und 1950 mit dem Neuaufbau des Diözesanarchivs beauftragt. Ab 1971 baute Kramer die heutige Pressestelle des Bischöflichen Ordinariats Würzburg auf.

Ehrenamtliche Tätigkeit[Bearbeiten]

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Stifter[Bearbeiten]

Aus seinem Nachlass wurde die „Theodor-Kramer-Stiftung, Archivstiftung der Diözese Würzburg“ finanziert.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur und Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Erläuterungen[Bearbeiten]

  1. Ein Progymnasium ist in Deutschland ein allgemeinbildendes Gymnasium, das jedoch nicht voll ausgebaut ist, also nicht alle Klassenstufen eingerichtet hat; es endet meist nach der 10. Klasse. Die Schüler haben mit dem Versetzungszeugnis die Möglichkeit, auf einem umliegenden voll ausgebauten Gymnasium oder einem beruflichen Gymnasium das Abitur zu absolvieren.