Schloss Aub

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Schloss Aub

Das Schloss Aub liegt am südwestlichen Rand der Auber Altstadt, steht unter Denkmalschutz und war Teil der früheren Stadtbefestigung Aub.

Geschichte[Bearbeiten]

Aus dem 13. Jahrhundert stammen Teile der romanischen Burg der Hohenlohe, die bis zur Grabensohle des an der Nordseite noch heute existierenden Burggrabens reichten. In einer Verpfändungsurkunde des Jahres 1369 von Gerlach von Hohenlohe an die Rothenburger Bürger Holtschuher und Goltsmit wird die "Veste in Awe derer von Hohenlohe" zum ersten Mal schriftlich erwähnt.

Der heute älteste erhaltene Teil des Schlosses besteht aus Resten der Burg, mit Burghaus und Bergfried, die auf den Truchseß von Baldersheim zurückgehen, der bei denen von Hohenlohe das Hofamt des Truchsesses innehatte. Mit dem Aussterben des Geschlechtes der Truchseß von Baldersheim fiel das Schloss 1515 an das Hochstift Würzburg. Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn baute es ab 1580 im Stil der Renaissance zum Sitz des Amtes Aub aus und machte es zu einem seiner Jagdschlösser.

Bauten[Bearbeiten]

Die ehemalige Burg Aub oder Feste Aub, von der noch der Turm sowie das staffelgiebelige Steinhaus und die ursprüngliche Toranlage erhalten sind, bildete den nördlichen Eckpunkt der Stadtbefestigung Aub. Ihr vorgesetzt wurde in Stadtrichtung das barocke fürstbischöfliche Jagdschloss mit neuer Toranlage.

Bildergalerie[Bearbeiten]

Heutige Nutzung[Bearbeiten]

Heute gehört die Anlage dem Freistaat Bayern, der in dem außen neu renovierten Bau Asylbewerber beherbergt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Ritterfestspiele[Bearbeiten]

Jährlich finden um die Burg die Ritterfestspiele Aub im Sommer statt.

Quelle[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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