Rotkreuzklinik

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Hauptgebäude der Rotkreuzklinik in der Würzburger Kapuzinerstraße
Innenhof der Rotkreuzklinik

Die Rotkreuzklinik ist ein am 20. September 1909 in der Kapuzinerstraße 2 eröffnetes Belegkrankenhaus. Die Klinik bietet 115 Patientenbetten [1] und zehn Fachabteilungen. Träger ist die Rotkreuzklinik Würzburg gGmbH, die Rotkreuzkliniken Süd sind außerdem Einrichtungen der Schwesternschaft München vom BRK e.V..

Geschichte[Bearbeiten]

  • 1723/27 wird das Krankenhausgebäude von Balthasar Neumann als Wohnhaus für den Eigenbedarf erbaut. Gleich nach der Fertigstellung wirde es an die fürstliche Familie von Hutten veräußert.
  • Bereits seit 1898 waren die Münchner Rotkreuzschwestern in Würzburg in der Armen- und Säuglingspflege tätig.
  • 1901: Die erste Rotkreuzklinik eröffnet in der Huebergasse 3. Allerdings reichte die Bettenkapazität nicht aus.
  • 1908: Ein barockes Wohnhaus von Balthasar Neumann wird in der Kapuzinerstraße erworben und zum Krankenhaus umgebaut.
  • 20. September 1909: Die Rotkreuzklinik wird mit einer Ausstattung von 70 Betten, zwei großen Operationssälen, drei Verbandsräumen und 27 Ärzten eröffnet.
  • 1945: Während der Bombenangriffe auf Würzburg am 16. März 1945 wird die Klinik bis auf Reste der Außenmauern zerstört und wird deshalb provisorisch in einem Nebengebäude weiterbetrieben. Fünf Jahre später wird die Klinik wieder im vollem Maße betrieben.
  • 1950: Ernst Seifert, ehemaliger Leiter der Chirurgischen Universitätsklinik und Rektor der Universität, wird Chirurg an der Rotkreuzklinik. [2]
  • 1951: Gründung der Krankenpflegeschule.
  • 1991 - 1993: Krankenpflegeschule und Klinik werden umfangreich saniert.
  • 1995 - 1999: Ein Anbau an das historische Balthasar-Neumann-Haus entsteht: Das Rosenbachpark-Gebäude mit Funktionsräumen, neuen Patientenzimmern, Cafeteria und Großküche.
  • 2000/2001: Sanierung des Balthasar-Neumann-Hauses und der Außenanlage mit dem barocken Tierbrunnen.
  • 2011: Die Rotkreuzklinik wird Mitglied im „Traumanetzwerk Nordbayern-Würzburg”. [3]
Quelle: [1]

Baubeschreibung[Bearbeiten]

Das Gebäude ist ein freistehender dreigeschossiger Mansardwalmdachbau mit Kolossal-Eckpilastern und Rustikaportal im Stil des Barock aus dem Jahr 1724. Zugehörig ist ein Hoftor mit Rustika-Rahmung und Gartentür mit geohter Rahmung aus Sandstein aus gleicher Zeit. Die Wiederherstellung begann nach 1945.

Fachabteilungen und Stationen[Bearbeiten]

  • Anästhesie
  • Augenheilkunde
  • Chirurgie
  • Gynäkologie
  • Hals-Nasen-Ohren
  • Neurochirurgie
  • Orthopädie
  • Innere Medizin
  • Physiotherapie
  • Schlaflabor
  • Stationen: 1a, 1b, 2a, 2b

Berufsfachschule für Krankenpflege[Bearbeiten]

Die Krankenpflegeschule besteht seit 1951 auf der gegenüberliegenden Straßenseite und bietet 60 Ausbildungsplätze. Zwischen 1991 und 1993 entstand dort ein neues Gebäude mit Tiefgarage, Berufsfachschule für Krankenpflege und Personalwohnungen. [4]

ÖPNV[Bearbeiten]

Bus.png Nächste Bushaltestelle: Mainfranken Theater


Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Info auf Chirurgieportal.de
  2. Grüttner: Seifert, Ernst. In: Deutsche Biographische Enzyklopädie. 2. Ausgabe, hrsg. von Rudolf Vierhaus, K. G. Saur Verlag, München 2008, S. 382b
  3. Main-Post: „Ein Netz, das Schwerverletzte auffängt” (13.11.2011)
  4. Geschichte der Rotkreuzklinik

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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