Riedenheim

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Riedenheim
Ortstyp Gemeinde
Verwaltungsgemeinschaft Verwaltungsgemeinschaft Röttingen
Landkreis Würzburg
Regierungsbezirk Unterfranken
Freistaat Bayern
Land Deutschland
Kfz-Kennzeichen
Höhe 313 m Ü. NN
Fläche 23,99 km²
Einwohner 745
Bevölkerungsdichte 31 Ew./km²
Gemeindekennzahl 09 6 79 179
Anschrift Rathausplatz 1, 97283 Riedenheim
Telefon 09338-201
Telefax 09338-205
Webseite http://www.riedenheim.de
1. Bürgermeister Edwin Fries (Freie Wähler)
Wappen
Wappen Riedenheim.png

Riedenheim ist eine Gemeinde im Landkreis Würzburg im Regierungsbezirk Unterfranken im Freistaat Bayern und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Röttingen.

Geografische Lage[Bearbeiten]

Nordöstlich erstreckt sich der Ochsenfurter Gau, südlich gelangt man nach Röttingen ins Taubertal und westlich liegen die Ortsteile Stalldorf und Oberhausen an der Landesgrenze zu Baden-Württemberg.

Ortsteile[Bearbeiten]

Neben der eigentlichen Gemeinde Riedenheim gibt es die Gemarkung Stalldorf und die Weiler Oberhausen und Lenzenbrunn.

Geschichte[Bearbeiten]

Katholische Pfarrkirche St. Laurentius in Riedenheim
Rathaus in Riedenheim

Die erste urkundliche Erwähnung von Riedenheim liest man im „Codex Hirsaugiensis“ vom 18. Januar 1103. Im Jahre 1119 schenkte der Freie Gumpert von Ekkeburgehofen seine Güter in Riedenheim an das Benediktinerkloster St. Stephan in Würzburg, wie dies Bischof Erlung beurkundete. 1150 bestätigte der Bischof Siegfried von Truhendingen von Würzburg Schenkungen an die St. Michaelskapelle in villa Rietheim. Am 22. Juli 1345 verkaufte Kraft III. von Hohenlohe-Weikersheim u.a. sein Dorf Riedenheim an das Hochstift Würzburg. Während der Regierungszeit des Fürstbischofs Julius Echter erhielt Riedenheim zum Schutze drei Torhäuser und einen Wall mit Graben und Hecken um das Dorf. Als Teil des Hochstifts wurde Riedenheim 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert, dann im Frieden von Preßburg 1805 Erzherzog Ferdinand III. von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen, mit welchem es 1814 endgültig an Bayern fiel. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Religion[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung[Bearbeiten]

Geteilt von Silber und Blau; oben ein linksgewendeter waagrechter roter Rost, unten ein mit drei blauen Ringen belegter silberner Schrägbalken.

Wappendeutung[Bearbeiten]

Riedenheim erhielt während der Herrschaft von Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn ein Dorfgerichtssiegel, das neben dem Echterschen Familienwappen (mit Ringen belegter Schrägbalken) das Kennzeichen des Ortsheiligen St. Laurentius, den Rost, zeigt. Die Farbwahl der oberen Wappenhälfte (Weiß-Rot) wird darauf verwiesen, dass Riedenheim zum Herrschaftsgebiet des Würzburger Bischofs gehörte, dessen Wappen diese Farben enthielten.

Auszeichnung[Bearbeiten]

  • 1996 wurde Riedenheim mit dem Ortsteil Stalldorf Sieger im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ auf Landkreisebene.
  • 1997 wurde Riedenheim mit einem Sonderpreis auf Bezirksebene ausgezeichnet.

Vereine[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Über die Kreisstraße WÜ 63 besteht Verbindung zur Bundesstraße 19. In Riedenheim kreuzen sich die Staatsstraße 2268 und die Staatsstraße 2422.

ÖPNV[Bearbeiten]

Bus.png Nächste Bushaltestellen: Riedenheim/Kirchpfad, Riedenheim/Kirchstraße


Unternehmen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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