Paul Lehrieder

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Paul Lehrieder, MdB
Paul Lehrieder bei einer CSU-Wahlkampfveranstaltung am 11. September 2013 am Oberen Markt

Paul Lehrieder (* 20. November 1959 in Ochsenfurt), deutscher Politiker (CSU) und seit 2005 direkt gewählter Bundestagsabgeordneter im Bundestagswahlkreis Würzburg.

Persönlicher Werdegang[Bearbeiten]

Nach dem Besuch der Grundschule in Gaukönigshofen und dem Gymnasium in Marktbreit in den Jahren von 1966 bis 1980 leistete Paul Lehrieder seinen Grundwehrdienst bei den Heeresfliegern in Niederstetten ab. 1981 begann er eine Lehre bei Abele Optik in Würzburg zum Augenoptiker, die er 1984 mit der Gesellenprüfung abschloss. Anschließend absolvierte er das Studium der Rechtswissenschaft an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, welches er 1989 mit dem ersten juristischen Staatsexamen beendete. Er legte nach dem Referendariat 1993 auch das zweite Staatsexamen ab und ist seitdem als Rechtsanwalt zugelassen. Paul Lehrieder war von 1990 bis 2006 Erster Bürgermeister der Gemeinde Gaukönigshofen und von 2002 bis 2005 stellvertretender Landrat des Landkreises Würzburg.

Politischer Werdegang[Bearbeiten]

  • 1980 Gründungsmitglied der Jungen Union (JU) Gaukönigshofen
  • Stellvertretender Kreisvorsitzender der JU Würzburg–Land
  • Bezirksvorsitzender der Kommunalpolitischen Vereinigung Unterfranken
  • Stellvertretender Kreisvorsitzender der Christlich-sozialen Arbeitnehmer (CSA)
  • Stellvertretender Ortsvorsitzender der CSU Gaukönigshofen
  • Mitglied im Kreis. und Bezirksvorstand der CSU
  • 1990-2006 Erster Bürgermeister der Gemeinde Gaukönigshofen
  • Seit 1996 Kreisrat
  • 2002-2005 Stellvertretender Landrat
  • Seit 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages
  • Seit November 2008 Schriftführer des Deutschen Bundestages
  • Seit März 2009 stellvertretender Vorsitzender der AG Arbeit & Soziales
  • Seit Januar 2014 Vorsitzender des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Bundestagsabgeordneter[Bearbeiten]

Die CSU wählte Paul Lehrieder zum Direktkandidaten zur Bundestagswahl 2005 als Nachfolger von Wolfgang Bötsch. Paul Lehrieder ist als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises 251 (Würzburg) [1] in den Bundestag eingezogen. Bei der Bundestagswahl 2005 erreichte er hier 47,2% der Erststimmen. Bei der Bundestagswahl 2009 erhielt er wiederum ein Direktmandat mit 44% und auch bei der Bundestagswahl 2013 wurde Lehrieder wieder gewählt.

Bei der Nominierungsversammlung für die Wahl zum Deutschen Bundestag 2017 am 29. Juli 2016 erhielt Lehrieder 136 von 138 Stimmen, bei einer Enthaltung und einer Gegenstimme. Damit hat er das Ergebnis vom 11. September 2012 von damals 95,3% auf 99,3% gesteigert. [2]

Am 24. September 2017 wurde er mit 42,2 % der Erststimmen wieder in den Bundestag gewählt.

Mitglied[Bearbeiten]

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Landratsamt Würzburg: Liste geehrter Kreisräte, Stand vom 13. März 2014
  • Kürschners Volkshandbuch Deutscher Bundestag. 18. Wahlperiode 2013-2017. 132. Auflage, Stand: 19. Dezember 2014, Neue Darmstädter Verlagsanstalt, Rheinbreibach 2014, S. 168

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise und Hinweise[Bearbeiten]

  1. Der Bundeswahlkreis 251 umfasst die kreisfreie Stadt Würzburg sowie den Landkreis Würzburg.
  2. Main-Post: „99,3 Prozent für Direktkandidat Paul Lehrieder“ (31. Juli 2016)