Oberpleichfeld

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Oberpleichfeld
Ortstyp Gemeinde
Verwaltungsgemeinschaft Bergtheim
Landkreis Würzburg
Regierungsbezirk Unterfranken
Freistaat Bayern
Land Deutschland
Kfz-Kennzeichen
Höhe 263 m ü. NN
Fläche 8,66 km²
Einwohner 1.102 (31. Dezember 2016) [1]
Bevölkerungsdichte 127 Ew./km²
Gemeindekennzahl 09 6 79 169
Anschrift Am Marktplatz 8,
97241 Bergtheim
Telefon 09367 - 90071-0
Telefax 09367 - 90071-90
E-Mail poststelle@vgem-bergtheim.bayern.de
Webseite www.vg-bergtheim.de
1. Bürgermeister Martina Rottmann (CSU)
Wappen
Wappen Oberpleichfeld.svg.png
Rathaus

Oberpleichfeld ist eine Gemeinde im Landkreis Würzburg im Regierungsbezirk Unterfranken im Freistaat Bayern und Teil der Verwaltungsgemeinschaft Bergtheim. Seit der Kreisgebietsreform gehört die ursprünglich zum Landkreis Kitzingen gehörende Gemeinde seit 1. Juli 1972 zum Landkreis Würzburg.

Geschichte[Bearbeiten]

Am 11. August 1086 wird der Ort in Zusammenhang mit der Schlacht von Pleichfeld bekannt. Aufständische Fürsten unter Gegenkönig Hermann von Salm belagerten Würzburg. Kaiser Heinrich IV. rückt mit einem starken Heer zum Kampf heran. Die Truppen der Fürsten gehen ihm zwei Meilen nordwärts entgegen und das königliche Heer ergreift beim ersten Anprall die Flucht. Die Truppen des Königs führten die Niederlage auf Verrat zurück Die Verteidiger Würzburgs kapitulierten nach der Schlacht und noch binnen Jahresfrist fiel die Stadt wieder in die Hände des Königs zurück. Die Schlacht hatte also eigentlich keine nachhaltigen Folgen.

Als Teil des Hochstiftes Würzburg wurde Oberpleichfeld 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert, dann im Frieden von Preßburg 1805 Erzherzog Ferdinand III. von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen, mit welchem es 1814 endgültig zu Bayern kam.

Namensgeber[Bearbeiten]

Namensgeber ist der Oberlauf der Pleichach, einem rechten Zufluss zum Main.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung[Bearbeiten]

In Rot eine silberne heraldische Lilie.

Wappenbeschreibung[Bearbeiten]

Die Lilie ist einem Gemeindesiegel entnommen, für das eine genaue Datierung nicht belegt ist. Sie wird für das 16. bzw. 17. Jahrhundert angenommen. Als Ortszeichen ist sie auch auf einer alten Altardecke überliefert. Die Siegelführung wurde im 19. Jahrhundert eingestellt. Die Farben Silber und Rot weisen auf die einstige Zugehörigkeit zum Hochstift Würzburg hin.

Partnergemeinde[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

St. Peter und Paul Oberpleichfeld.JPG
  • Katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul (Oberpleichfeld), Kirchturm aus dem frühen 13. Jahrhundert, Portal aus dem Jahre 1865.
  • Zahlreiche Bildstöcke im Ort und den angrenzenden Fluren

Vereine[Bearbeiten]

Gastronomie[Bearbeiten]

Unternehmen[Bearbeiten]

  • Kfz-Werkstatt Bernd Klüpfel (Schenkengasse 6)
  • Fliesenleger Daniel Desch (Seligenstadter Weg 9) Firmenhomepage
  • Schlachterei Georg Faulhaber (Kardinal Faulhaber Platz 5)
  • Garten- und Landschaftsbau Seufert GmbH & Co. KG (Hauptstraße 18) Firmenhomepage
  • Mineralölvertrieb Berthold Gerber (Unterpleichfelder Str. 4)
  • Elektro Joachim Hammer (Prosselsheimer Str. 13)
  • Schrott und Altmetall Theodor Kopp (Herngasse 13)
  • Metzgerei Bauer (Prosselsheimer Str. 15)
  • Raiffeisenbank Estenfeld-Bergtheim e.G. (Raiffeisenstr. 2)
  • MH-Trading Reifen und Felgen-Handel (Am Esselberg 10) Firmenhomepage
  • Busunternehmen Klaus Öftering (Am Dipbacher Weg 9)
  • Fliesenleger Matthias Schneider (Hauptstr. 13)
  • Heizung/Sanitär Berthold Schömig (Johannistr. 27)

ÖPNV[Bearbeiten]

Bus.png Nächste Bushaltestellen: Oberpleichfeld/Ort, Oberpleichfeld/An der Weth
Eisenbahn.png Nächste Bahnstation: Bergtheim


Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Hans Delbrück: Geschichte der Kriegskunst im Rahmen der politischen Geschichte. Berlin 1923, Teil 3, S. 149-150

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Zahlen & Fakten des Landkreises Würzburg auf www.landkreis-wuerzburg.de

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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