Landesgartenschau 2018

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Logo der Landesgartenschau 2018
Übersichtsplan des Dauerkonzepts der Landesgartenschau 2018
Geländeplan der Landesgartenschau 2018

Die Landesgartenschau 2018 ist nach der Landesgartenschau 1990 die zweite Bayerische Landesgartenschau, die in Würzburg stattfindet. Sie entstand auf dem Gelände der ehemaligen Leighton-Barracks und zählt zu den stadtplanerischen Umgestaltungsmaßnahmen, die das Areal zum neuen Stadtteil Hubland werden lassen.

Termin[Bearbeiten]

Die Landesgartenschau findet statt vom 12. April bis 7. Oktober 2018.

Motto[Bearbeiten]

Das Motto der Landesgartenschau lautet „Wo die Ideen wachsen“. In der ersten Planungsphase war der Slogan „Auf Augenhöhe mit der Festung“.

Besucherinformation[Bearbeiten]

Preise[Bearbeiten]

Die Dauerkarte kostet 110 Euro (Kinder 25 Euro). Ermäßigte Dauerkarten (85 Euro) können Empfänger von Sozialhilfe, Arbeitslosengeld und Grundsicherung sowie für Menschen mit Behinderung erwerben. Die Junge Dauerkarte gibt es für Schüler ab 18 Jahren, Studierende, Auszubildende, Grundwehr- und Ersatzdienstleistende sowie Absolventen eines freiwilligen sozialen Jahres.

► Karten online kaufen und personalisieren
► Preise

Veranstaltungen[Bearbeiten]

Während der Landesgartenschau finden auf dem Gelände zahlreiche Veranstaltungen statt.

► Aktuelle und nähere Informationen gibt es im Veranstaltungskalender.

Öffnungszeiten[Bearbeiten]

Die Landesgartenschau ist täglich ab 9.00 Uhr geöffnet. Die Kassen schließen um 18.00 Uhr, im Sommer um 19.00 Uhr. Bei Abendveranstaltungen gelten entsprechend längere Öffnungszeiten. Das Gelände kann bis zum Einbruch der Dunkelheit und nach Ende einer Abendveranstaltung über Drehkreuze verlassen werden.

ÖPNV[Bearbeiten]

Bus.png Nächste Bushaltestellen: Rottendorfer Tor, LGS-Ost, LGS-Süd, Am Hubland


Buslinie 29 Landesgartenschau

Zufahrt/Parken[Bearbeiten]

  • Mit dem Auto am günstigsten über die B 8 (Ausfahrt Rottendorf/Gerbrunn) und die Kitzinger Straße zum Besucherparkplatz beim Belvedere.

Abfalleimer[Bearbeiten]

Abfalleimer stehen auf dem Gelände der Landesgartenschau nur in den Gastronomie-Bereichen, wo auch Müll produziert wird, zur Verfügung. Da im restlichen Gelände Abfall nur von den Besuchern selbst kommt, setzt die LGS-GmbH darauf, dass die Besucher - wie es auch auf Wanderwegen in den Alpen der Fall ist - den von ihnen selbst produzierten Müll wieder mitnehmen. Außerdem wird durch den Verzicht auf eine große Anzahl von Mülleimern eine Krähen- und Wespenplage vermieden, die oft durch offene Abfalleimer hervorgerufen werden. [1]

Gliederung des Geländes[Bearbeiten]

Der Landesgartenschaupark erstreckt sich auf einer Fläche von ca. 28 Hektar, die West-Ost-Ausdehnung beträgt etwa 1,7 km, die Breite zwischen 100 und 500 m. Er wird untergliedert durch folgende Teilbereiche:

Wissensgärten[Bearbeiten]

Alter Park / Generationengärten[Bearbeiten]

Im Alten Park konnte der vorhandene Baumbestand für die LGS übernommen werden. Zusätzlich gibt es hier einige Fitness-Geräte für alle Generationen. Als pflanzlicher Beitrag sind hier die „Lebendigen Erinnerungen - Mustergrabanlagen“ zu finden. Mit diesem Ausstellungsbeitrag zeigen Friedhofsgärtner, Steinmetze und Metall- und Holzgestalter, wie individuell und schön Gräber am Friedhof sein können. Diese einzigartigen Plätze verbinden uns mit den Verstorbenen und halten die Erinnerung an sie lebendig.

Wiesenpark[Bearbeiten]

Der Wiesenpark erstreckt sich entlang der ehemaligen Landebahn, um ihn herum führt der ca. drei Kilometer lange Beltwalk, der ganz im Osten mit dem Aussichtspunkt Belvedere abschließt. Von hier kann der Blick über die ganze Länge des Gartenschaugeländes uns bis zur Festung am gegenüberliegenden Marienberg wandern.

Terrassengärten[Bearbeiten]

  • Die Terrassengärten ziehen nach Norden und umfassen auch den Spielplatz Spielwelten im Urmeer und einen Biergarten.

Aktivband Eschenallee[Bearbeiten]

Das Aktivband entlang der Eschenallee markiert die Grenze zum Campus Hubland Nord. Hier finden sich aufgereiht zahlreiche Sport- und Spielanlagen (Fußball, Basketball, Slackline, Trampolin etc.).

Garten am Belvedere / Prärie-Garten[Bearbeiten]

Ein Prärie-Garten erinnert an die US-militärischen Geschichte des Areals.

Willkommensgärten[Bearbeiten]

Bereich vom Eingang am Belvedere nach Westen bis zu den Häuserblöcken.

Stadtgartenschau[Bearbeiten]

Die Stadtgartenschau ist ein Urban-Gardening-Projekt zum Mitgärtnern.

Gebäude[Bearbeiten]

  • Blumenhalle (ehemals Hangar bzw. Sporthalle)
  • Ehemaliger Tower des Unterfränkischen Flughafens: Ein zentrale Gebäude der Landesgartenschau. Das Funktionsgebäude der 1920er Jahre wurde in Anlehnung an den Ursprungsbau neu errichtet und dabei aufgestockt (den Architektenwettbewerb gewann das Architekturbüro Florian Nagler aus München) und bietet zukünftig einen besonderen Ausblick über das gesamte Areal.
  • Ehemalige Tankstelle
  • Ehemalige Mall (Food Court)
  • Trinitatis, Raum der Stille (Ökumenische Wegkapelle)
  • Belvedere

Gastronomie[Bearbeiten]

  • Die Hautgastronomie mit großem Zelt und Außenflächen befindet sich zwischen dem großen Wasserbecken und der Eschenallee.
  • In den Terrassengärten ist ein Biergarten zu finden.
  • Eine Kaffee-Bar befindet sich in der Library im Hangar (Blumenhalle).
  • Die ehemalige Tankstelle dient während der LGS als American Diner.
  • Der Food-Court in der ehemaligen Mall bietet herzhafte und süße Speisen sowie Getränke.
  • Ganz im Osten des Geländes ist ein Café im Belvedere angesiedelt.

Bühnen[Bearbeiten]

  • Hauptbühne / WVV-Bühne (am Fuß der Terrassengärten)
  • Grünes Auditorium (im Bereich Wissensgärten)
  • Tribüne Alter Park
  • Bühne am Belvedere

Blumenschau-Impressionen[Bearbeiten]

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Das Corporate Design der Landesgartenschau Würzburg 2018 entstand im Rahmen eines öffentlichen Wettbewerbs, aus dem die Frankfurter Agentur Poarangan Brand Design als Siegerin hervor ging. Im März 2017 wurde das Design mit dem iF Design Award ausgezeichnet. Die zugrunde liegende Idee basiert auf dem Thema „Verwandlung“: Die Metamorphose des Fränkischen Wappens zum markant-zackigen Schmetterling in W-Form wird zum sympatischen Boten für die Verwandlung des Landesgartenschaugeländes und der Stadt Würzburg. Der Schmetterling als attraktives und gleichermaßen nützliches Garteninsekt verkörpert Wandel, Agilität und Inspiration. Historisch betrachtet, stellt der Schmetterling eine Verbindung zu den Würzburger Flugpionieren her, die Anfang des 20. Jahrhunderts vom zukünftigen Park am Hubland aus starteten. In Filmen und Präsentationen beherrscht das orangene W auch den zarten Flügelschlag eines Schmetterlings und kommt auch als Schmetterlingsschwarm zum Einsatz. [2] [3]

Kontakt[Bearbeiten]

Landesgartenschau Würzburg 2018 GmbH
Sedanstraße 23
97082 Würzburg
Telefon: 0931 - 37 20 18
Telefax: 0931 - 37 30 05
E-Mail: info@lgs2018-wuerzburg.de

Rückblick in die Entstehungsphase[Bearbeiten]

Geschichte der LGS 2018[Bearbeiten]

Bereits für die Landesgartenschau 2016 reichte Würzburg eine Bewerbung unter dem Motto „Auf Augenhöhe mit der Festung“ ein, die die neu gewonnene planerische Freiheit über das frei gewordene Gelände der ehemaligen Leighton Barracks ausnutzen sollte. Im Frühjahr 2009 unterlag die Stadt in der Endauswahl jedoch gegen die Stadt Bayreuth, erhielt aber dennoch große Anerkennung für die zum damaligen Zeitpunkt allerdings noch etwas vagen Ideen.

Bereits im darauffolgenden Jahr reichte Würzburg ein weiterentwickeltes Konzept unter dem gleichen Motto als Bewerbung um die Landesgartenschau 2018 ein. Im Februar 2010 erhielt Würzburg gegen den Mitkonkurrenten Erding den Zuschlag.

Am 30. Juli 2011 fand eine Bürgerwerkstatt zur Landesgartenschau 2018 statt (Ergebnisprotokoll auf wuerzburg.de). Die Gründung der Landesgartenschau Würzburg 2018 GmbH erfolgte am 12. September 2013, der erste Spatenstich am 1. Juli 2015. Die Baumpflanzungen begannen im April 2016 am südwestlichen Ende des Areals Am Galgenberg. Beim Baustellenfest am 16. April 2016 konnten sich zahlreiche Besucher ein Bild vom Fortschritt der Arbeiten machen. Seit dem fanden regelmäßig Führungen über das Gelände statt. Letztmals gab es einen öffentlichen Besuchstag Ende Oktober 2017. Nächste Öffnung ist dann mit dem ersten Tag der Landesgartenschau am 12. April 2018.

Geschichte des Areals[Bearbeiten]

Informationen zur vorherigen Nutzung des Areals durch das amerikanische Militär sind hier zu finden:

► Leighton-Barracks

Zur früheren Fluggelände siehe auch Fliegerschule sowie Unterfränkischer Flughafen.

Fotos Baustellenfeste 2016/17[Bearbeiten]

Eindrücke vom Baustellenfest am 16. April 2016[Bearbeiten]

Eindrücke vom Baustellenfest im Oktober 2017[Bearbeiten]

Luftbilder[Bearbeiten]

  • Das Areal im google-Luftbild: [1]
  • Luftbilddokumentation der Konversion am Hubland seit 2007: [2]

Die LGS bei der Eröffnung[Bearbeiten]

Eröffnung der LGS am 12. April 2018

Mittlerweile sind auf dem Gelände 146.500 Pflanzen fest verwurzelt. Die Gärtner haben 3.500 Bäume, 13.000 Sträucher, 30.000 Stauden und weit über 100.000 Blumenzwiebeln untergebracht. Exotische Pflanzen können hautnah erlebt werden, aber auch Ideen für den ganz normalen heimischen Garten sollen von den Besuchern mit nach hause genommen werden können.

Die Landesgartenschau in Würzburg erfindet sich mit über 2000 Veranstaltungen, Konzerten, Theateraufführungen und Vorträge neu: 13 komplett unterschiedliche Themenwochen wird dann geben. Dabei geht es um die Mobilität in der Historie oder vom Klimawandel zur Urbanisierung hin zu Bewegung guten und gesunden Essens.

Das Ganze ist im Sinne eine Blumenhappenings als Marathonparty geplant worden. Auf den Bühnen und Spielstätten wird an den 179 Tagen der Schau auch Straßenmusik und Varieté geboten.

Aber auch aktive Besucher können sich beim Balancieren auf der Slackline oder beim Beachvolleyball und Streetball spielen austoben. Für die gemütlicheren Besucher gibt es Platz zum Picknicken und Hängematten zum Entspannen.

Und auch die kleinen Besucher werden es spannend finden. Neben einer Tulpenarmada gibt es beispielsweise ein ganzes Flugzeug zum Erklettern oder urzeitliche Fossilien zu erkunden oder im <<Flying Circus<< zu basteln.

Siehe auch[Bearbeiten]

Pressespiegel (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Main-Post: „Landesgartenschau: Besucher vermissen Abfalleimer“ (19. April 2018)
  2. Pressemeldung „Ein Schmetterling fürs Hubland - Neues Logo der Landesgartenschau Würzburg 2018“ der LGS Würzburg 2018 vom 16. März 2016
  3. Main-Post: „Landesgartenschau: Schon vor der Eröffnung ein erster Preis“ (12. März 2017)

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

Eingänge zum LGS-Gelände (von links: Rottendorfer Tor, Wissensgärten, Belvedere):

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