Krankenhaus Juliusspital

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Juliusspital mit Einfahrt zur Notaufnahme (Koellikerstraße)

Das Krankenhaus Juliusspital (abgekürzt Spital oder Juspi; im 19. Jahrhundert auch Julius-Hospital) ist ein traditionsreiches Klinikum im Stadtbezirk Altstadt. Es steht in der Trägerschaft der Stiftung Juliusspital, welche 1576 durch Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn ins Leben gerufen wurde. Das öffentliche Krankenhaus, dessen Hauptgebäude seit 1580 besteht, mit einer Kapazität von 342 Betten entspricht der Versorgungsstufe II. D.h. es erfüllt neben der Grund- und Regelversorgung auch überörtliche Schwerpunktaufgaben. Am 1. Januar 2017 schlossen sich das Krankenhaus Juliusspital und die Missionsärztliche Klinik zum Klinikum Würzburg Mitte zusammen.

Fachabteilungen[Bearbeiten]

  • Gastroenterologie/Rheumatologie (Prof. Dr. W. Scheppach)
  • Kardiologie (Prof. Dr. M. Meesmann)
  • Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie (Prof. Dr. A. Beck)
  • Allgemein- und Viszeralchirurgie (Prof. Dr. E. Schippers)
  • Neurologie / Neurologische Frührehabilitation ink. Stroke Unit (Schlaganfall-Spezialeinheit) und Neurologische Frührehabilitation für Schädel-Hirn-Verletzte und Schlaganfallpatienten. Leitung: Dr. H. Molitor
  • Urologíe. Leitung: Dr. V. Heller
  • Anaesthesie / Palliativmedizin. Leitung: Dr. R. Schäfer
  • Radiologie. Leitung: Dr. W. Küsters
  • Intensivstation konservativ. Leitung: Prof. Dr. Meesmann
  • Intensivstation operativ. Leitung: Dr. R. Schäfer
  • Belegabteilung Urologie. Leitung: Dres. K. Markert, R. Moser, M. Schneeberg
  • Palliativmedizin (seit 2001, es war damals die erste Palliativstation in Unterfranken), zusätzlich ambulanter Palliativdienst.

Desweiteren werden ambulante Leistungen angeboten.

Zentren[Bearbeiten]

Im Krankenhaus Juliusspital sind folgende Zentren zur überörtlichen spezifischen Versorgung eingegliedert:

  • Darmkrebszentrum
  • Impfzentrum
  • Pankreaskarzinomzentrum
  • Institut für Sportmedizin und Sportverletzungen
  • Regionales Traumazentrum

Weitere Einrichtungen[Bearbeiten]

Das Juliusspital verfügt über ein eigenes Zentrallabor (Leitung: Prof. Dr. T. Schwarz) und eine Hausapotheke, die auch weitere Krankenhäuser in und um Würzburg versorgt. Zudem steht ein Hubschrauberlandeplatz zur Verfügung - dieser befindet sich am Fuß der Rampe zur Notaufnahme.

Ausbildung[Bearbeiten]

Angebote der medizinischen Aus-, Fort- und Weiterbildung bestehen an der Palliativakademie und der Berufsfachschule für Krankenpflege. Zudem bietet das Juliusspital Intensivweiterbildung und die Studentenausbildung im Praktischen Jahr.

Adresse[Bearbeiten]

Stiftung Juliusspital Würzburg
Juliuspromenade 19
97070 Würzburg

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks/Quellen[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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