Konrad von Weinsberg

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Konrad von Weinsberg (* um 1370; † 18. Januar 1448) war als Reichserbkämmerer im Dienste von König Sigismund und König Albrecht II. und Lehensherr der Herrschaft Reichelsberg.

Familiäre Zusammenhänge[Bearbeiten]

Konrad in der Stammlinie der Weinsberger, wurde als zweites Kind und erster Sohn von Engelhard von Weinsberg und dessen Frau Anna von Leiningen geboren. Zwischen August 1396 und Februar 1397 heiratete Konrad eine Verwandte, die ungefähr gleichaltrige, aber bereits verwitwete Anna von Hohenlohe-Brauneck, geborene von Hohenlohe-Weikersheim.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Durch die Ehe erwarb Konrad die Verwaltung und Nutznießung des hohenlohe-brauneckischen Besitzes rund um Creglingen und Weikersheim, unter anderem der Burg Brauneck, und weiterer Besitztümer bis nach Kleinrinderfeld und Königshofen. Vom Bistum Würzburg erhielt er 1401 die Reichelsburg samt der zugehörigen Dörfer als Lehen, die zuvor schon an die Hohenlohe-Brauneck entlehnt gewesen waren

Konrad versuchte, schon allein zur Schonung seiner eigenen Finanzen, die Judensteuer in seinem Herrschaftsgebiet möglichst gewissenhaft einzuziehen, und zog zu dieser Aufgabe zunächst Pfarrer Meinwart aus Baldersheim heran. Nach dem Vorbild früherer Fürsten versuchte Konrad, ein geschlossenes Territorium aufzubauen und damit zu einem Landesfürsten aufzusteigen. So erwarb er beispielsweise 1425 die Burg Klingenstein zusammen mit dem Weiler Klingen. Nach Konrads Tod wurde sein Sohn Philipp sen. als Erbkämmerer bestätigt und erbte die Würzburger Lehen mit der Reichelsburg.

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