Katholische Akademie Domschule

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Die Katholische Akademie Domschule e.V. hat ihren Sitz im Burkardushaus Am Bruderhof 1 neben dem Würzburger Dom.

Ältere Geschichte bis 1600[Bearbeiten]

Mit ihrem Namen und ihrer Tätigkeit knüpft die Akademie an die traditionsreiche, im 8. Jahrhundert von Bischof Burkard gestiftete [1] Würzburger Domschule an, die vom frühen Mittelalter bis zur Säkularisation 1803 der Ausbildung des Klerus gedient hatte und im Spätmittelalter eine der bedeutendsten Kathedralschulen im Heiligen Römischen Reich darstellte. An die alte Domschule erinnert heute noch im Domkreuzgang ein Relief eines Domschulmagisters aus der Riemenschneiderzeit und das Renaissanceportal der Domschule mit der Inschrift „RELIGIONIS ET REI PUBLICAE SEMINARIUM“ („Pflanzstätte der Religion und des Gemeinwesens“).

Mit der Gründung des Pädagogiums unter Friedrich von Wirsberg, dem Jesuiten-Gymnasium und der Neugründung der Universität unter Julius Echter veränderte sich das Wesen der Domschule. Sie ging nicht unter, sondern blieb mit anderem Aufgabenbereich erhalten.

Domscholaster bis Ende des 16. Jahrhunderts[Bearbeiten]

Neuere Geschichte ab 1950[Bearbeiten]

Die Katholische Akademie Domschule nahm im Dezember 1950 als Akademie für Erwachsenenbildung ihre Arbeit auf. Ihr Ziel als Einrichtung der Katholischen Aktion, einer Gruppierung zur Förderung des Laienapostolates war „eine religiöse, moralische und soziale Bildung ... für jene, die in der modernen Gesellschaft ein wirkliches Apostolat ausüben wollen“ (so der erste Leiter, Dr. Anton Maxsein).

Träger[Bearbeiten]

Die Domschule ist eine Einrichtung der Diözese Würzburg.

Bereiche[Bearbeiten]

  • Bildungshaus mit vielfältigen kirchlich-theologischen Bildungsveranstaltungen für Erwachsene.
  • Bildungswerk der Diözese für Pfarreien, Pfarreiengemeinschaften und weitere interessierte Einrichtungen im gesamten Gebiet des Bistums. Insbesondere zu den Bereichen Glaubensvertiefung und Lebensgestaltung.
  • Anbieter von Seminaren zur Ehevorbereitung innerhalb der Diözese für alle, die kirchlich heiraten wollen.
  • Bundesweiter Anbieter theologischer Fernkurse im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz.

Leiter der Akademie nach dem Zweiten Weltkrieg[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Heinz Michler: Bildung wird in Würzburg großgeschrieben. Von der Lateinschule bis zum modernen Schul- und Bildungswesen: Schwerpunkte einer Entwicklung, in: 15 Jahrhunderte Würzburg, hrsg. v. Heinz Otremba, Echter-Verlag, Würzburg 1979, S. 298-309; S. 298