Helena Petrovna Blavatsky

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Helena Petrovna Blavatsky, 1877

Helena Petrovna Blavatsky, gebürtig Helena von Hahn; nach erster Verehelichung Yelena Petrovna Blavatskaya; nach zweiter Verehelichung Helena Betanelly (* 12. August 1831 [1] in Jekaterinoslaw, heute Dnipropetrowsk, Ukraine; † 8. Mai 1891 in London), war eine russische Okkultistin und Schriftstellerin deutsch-russischer Herkunft, die vor allem als Mitgründerin der Theosophischen Gesellschaft bekannt wurde.

Aufenthalt in Würzburg[Bearbeiten]

Nach der Rückkehr aus Indien 1884 und einem mehrmonatigem Aufenthalt in Italien, ließ sie sich am Ende ihres Lebens eine Zeit lang in Würzburg nieder, wo sie einen Teil ihres Werkes Die Geheimlehre (1888) verfasste. Sie wohnte in der Ludwigstraße 6 und war nicht sehr „wohlhabend“.

Zum 100jährigen Jubiläum des Erscheinens der Geheimlehren kam es am 15. und 16. Oktober 1988 zu einem Treffen von 340 Mitgliedern verschiedener Theosophischer Gesellschaften auf der Festung Marienberg. Dieses Treffen sollte das öffentliche Bewusstsein für das Vorhandensein einer einheitlichen theosophischen Bewegung schaffen und war nach der Quelle ein Erfolg.

Werke[Bearbeiten]

  • Isis entschleiert (Isis Unveiled, 1877)
  • Die Geheimlehre (The Secret Doctrine, 1888)
  • Die Stimme der Stille (The Voice of the Silence, 1889)
  • Der Schlüssel zur Theosophie (The Key to Theosophy, 1889)
  • Gesammelte Werke in 15 Bänden. Herausgegeben von Boris de Zirkoff (Collected Writings)

Erläuterungen[Bearbeiten]

  1. Der 12. August entspricht dem 31. Juli im julianischen Kalender.

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