Höchberg

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Höchberg
Ortstyp Markt
Landkreis Würzburg
Regierungsbezirk Unterfranken
Freistaat Bayern
Land Deutschland
Kfz-Kennzeichen
Höhe 280 m ü. NN
Fläche 7,55 km²
Einwohner 9.641 (2011)
Bevölkerungsdichte 1277 Einwohner je km²
Gemeindekennzahl 09 6 79 147
Anschrift Hauptstraße 58

97204 Höchberg

Telefonvorwahl 0931 - 49707-0
Telefax 0931 - 49707-98
E-Mail poststelle@hoechberg.de
Webseite www.hoechberg.de
Bürgermeister Peter Stichler (SPD)
Wappen
Wappen Höchberg.jpg

Die Marktgemeinde Höchberg mit knapp 10.000 Einwohnern liegt im Landkreis Würzburg westlich von Würzburg.

Geografische Lage[Bearbeiten]

Das Höchberger Gemeindegebiet grenzt im Osten und Süden an das Stadtgebiet Würzburg (Zellerau und Frankenwarte), die Bundesautobahn 3, im Westen an Eisingen und Waldbüttelbrunn, nördlich an die Gemeinde Zell am Main.

Ortsteile[Bearbeiten]

Neben dem Altort Höchberg existiert die Neubausiedlung Hexenbruch.

Verkehr[Bearbeiten]

Wichtige Straßen sind die Bundesstraße 8 und 27, die an der Anschlussstelle Würzburg-Kist die Verbindung zur Bundesautobahn 3 herstellt.

Katholische Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Geburt in Höchberg
Brunnengasse in Höchberg
Jüdisches Dokumentationszentrum in Höchberg
Wasserversorgung der Festung Marienberg in Höchberg

Geschichte[Bearbeiten]

748 wird der Ort erstmal urkundlich erwähnt. Das Dorf Höchberg wurde als Hugbar 752 genannt, als es Bischof Burkard dem von ihm gestifteten Andreaskloster schenkte. 1749 war der Hexenbruch,ein jahrhundertelang genutzter Muschelkalksteinbruch, Ort der letzten Verbrennung einer vermeintlichen Hexe in Franken. 1803 wird die Gemeinde als Teil des Hochstiftes Würzburg (Stift Burkard) zugunsten des Königreich Bayern säkularisiert, kommt 1805 an das Großherzogtum Würzburg und 1814 endgültig an Bayern. In der Pogormnacht 1938 wurde die Synagoge in Höchberg zerstärt. Am 27. Juli 1990 wurde Höchberg zur Marktgemeinde erhoben.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung[Bearbeiten]

In Blau über einer heraldischen goldenen Lilie schräg gekreuzt ein goldener Karst und ein goldener Dreschflegel.

Wappendeutung[Bearbeiten]

Die Lilie ist dem Wappen des Ritterstifts St. Burkard in Würzburg entnommen, zu dem der Ort mit Grund und Gericht gehörte. Karst und Dreschflegel weisen als bäuerliche Geräte auf ihren Einsatz als Waffen im Bauernkrieg von 1525 hin. Der Ort war Hauptlager der Odenwäldischen und Neckartaler Haufen unter Götz von Berlichingen. Beide Geräte sind zusammen mit der Jahreszahl 1525 auf einem Chorpfeiler der Kirche eingehauen. Sie stellen zugleich den landwirtschaftlichen Charakter der Gemeinde dar.

Historische Abbildungen[Bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Lindenfest: Anfang Mai in der Brunnengasse
  • Hexenbruchfest: Juli, eine Woche vor dem Marktfest am Pfarrhof St. Norbert
  • Marktfest: Juli, im Bereich Marktplatz und Hauptstraße
  • Kirchweih und Tag der Vereine: zweites Oktoberwochenende
  • Christkindlesmarkt: ein Wochenende im Advent am Partnerschaftsplatz
  • Schnitzel- und Kotelettfest der Faschingsgilde Helau Krakau
  • Krackenfest
  • Brunnengassenfest (alle 5 Jahre, zuletzt 2014)

Kirchen[Bearbeiten]

Baubeschreibung[Bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten]

Tourismus und Freizeit[Bearbeiten]

Wandern und Erholen[Bearbeiten]

Romantische Straße[Bearbeiten]

Höchberg wird von der Romantischen Straße und der Westroute der fränkischen Bocksbeutelstraße durchfahren.

Veranstaltungsort[Bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten]

Hotels[Bearbeiten]

Gastronomie[Bearbeiten]

Unternehmen[Bearbeiten]

Gewerbegebiet Matzenhecke[Bearbeiten]

Altort[Bearbeiten]

Ehrenbürger der Marktgemeinde Höchberg[Bearbeiten]

ÖPNV[Bearbeiten]

Buslinie 17, Buslinie 18, Buslinie 471, Buslinie 48, Buslinie 50, Buslinie 53, Buslinie 54 und Buslinie 8070 im Verkehrsverbund Mainfranken.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Nachruf des POW

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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