Greußenheim

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Greußenheim
Ortstyp Gemeinde
Verwaltungsgemeinschaft Verwaltungsgemeinschaft Hettstadt
Landkreis Würzburg
Regierungsbezirk Unterfranken
Freistaat Bayern
Land Deutschland
Kfz-Kennzeichen
Höhe 259 m ü. NN
Fläche 17,67 km²
Einwohner 1.591
Bevölkerungsdichte 90 Ew./km²
Gemeindekennzahl 09 6 79 141
Anschrift Birkenfelder Str. 1,97259 Greußenheim
Telefon 09369 / 98 16 - 0
Telefax 09369 / 98 16 - 20
E-Mail rathaus@greussenheim.de
Webseite http://www.greussenheim.de
1. Bürgermeister Karin Kuhn
Wappen
Wappen Greußenheim.png
Rathaus von Greußenheim
Moderner Bildstock in der Birkenfelder Straße

Greußenheim ist eine Gemeinde im Landkreis Würzburg. Mit der Nachbargemeinde Hettstadt besteht eine Verwaltungsgemeinschaft.

Ortsteile[Bearbeiten]

Neben dem eigentlichen Ort gibt es die Weiler Obere Mühle und Untere Mühle und das Gut Greußenheim.

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste nachweisliche urkundliche Erwähnung der Gemeinde stammt vom 15. Februar 1136, als Bischof Embricho von Würzburg dem Kloster Triefenstein die Pfarrei Kreuzwertheim, und damit die Pfarrei Greußenheim und 5 Morgen Weinberge am Kalmuth übergibt. In den Jahren 1691 und 1732 wurde Greußenheim von großen Bränden heimgesucht, denen große Teile der historischen Bausubstanz zum Opfer fielen.

Greußenheim war Teil des Hochstiftes Würzburg und kam im Reichsdeputationshauptschluss 1803 an die Grafen Löwenstein-Wertheim. 1806 wurde es Bestandteil des badischen Mediatamtes Steinfeld, das 1816 an Österreich abgetreten wurde. Im Rezess von Frankfurt 1819 fiel es an das Königreich Bayern. 1866 lag Greußenheim im Aufmarschgebiet des Bruderkrieges zwischen Preußen und Österreich-Bayern.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung[Bearbeiten]

Gespalten von Gold und Blau; vorne ein senkrechter blauer Schlüssel, hinten übereinander drei goldene Rosen.

Wappendeutung[Bearbeiten]

Die Rosen sowie die Farben Gold und Blau sind dem Wappen der Grafen von Wertheim entnommen, die seit 1359 in Greußenheim belegt sind. Der Schlüssel weist auf das Augustiner-Chorherrenstift Triefenstein hin, das 1088 gegründet wurde. Greußenheim gehörte zum Ausstattungsgut des Klosters.

Gemeindepartnerschaft[Bearbeiten]

Seit 1995 existiert eine Partnerschaft mit der Gemeinde Valfabbrica in Umbrien, Italien.

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Bekannte Persönlichkeiten der Gemeinde[Bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Neujahrsempfang der Gemeinde in der Geisberghalle
  • Faschingszug
  • Backhäuslesfest
  • Weihnachtsmarkt

Vereine[Bearbeiten]

Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Greußenheim

Unternehmen[Bearbeiten]

Sportstätten[Bearbeiten]

In Greußenheim stehen für sportliche Betätigung ein Fußballplatz, drei Tennisplätze und die Geißberghalle als Mehrzweckhalle zur Verfügung.

Religion[Bearbeiten]

Die katholische Pfarrkirche St. Bartholomäus in Greußenheim gehört zur Pfarreiengemeinschaft St. Kilian Würzburg-West.

Infrastruktur[Bearbeiten]

Straßenverkehr[Bearbeiten]

Durch Greußenheim verläuft die Staatsstraße 2310 Miltenberg-Zellingen. Das Gemeindegebiet befindet sich im Planungskorridor der B26n (Westumgehung). Die geplante Trasse würde zwischen Greußenheim und Hettstadt hindurchführen.

ÖPNV[Bearbeiten]

Zwischen Greußenheim und Würzburg verkehrt regulär die Buslinie 50, ergänzt um einige Fahrten der Buslinie 48 im Verkehrsverbund Mainfranken. (Fahrplan)

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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