Gelchsheim

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Gelchsheim
Ortstyp Markt
Verwaltungsgemeinschaft Verwaltungsgemeinschaft Aub
Landkreis Würzburg
Regierungsbezirk Unterfranken
Freistaat Bayern
Land Deutschland
Kfz-Kennzeichen
Höhe 304 m ü. NN
Fläche 15,75 km²
Einwohner 798
Bevölkerungsdichte 51 Ew./km²
Gemeindekennzahl 09 6 79 135
Anschrift Hauptstr. 37
97255 Gelchsheim
Telefon 09335-266
Telefax 09335-998805
E-Mail bgm@gelchsheim.de
Webseite http://www.gelchsheim.de
1. Bürgermeister Hermann Geßner
(Gelchsheimer Liste)
Wappen
Wappen Gelchsheim.png
Wohngebäude in der Hauptstraße

Gelchsheim ist eine Marktgemeinde im Landkreis Würzburg im Regierungsbezirk Unterfranken im Freistaat Bayern und Teil der Verwaltungsgemeinschaft Aub.

Geografische Lage[Bearbeiten]

Gelegen im Ochsenfurter Gau nordwestlich der Stadt Aub an der Staatsstraße 2422 von Ochsenfurt nach Riedenheim.

Ortsteile[Bearbeiten]

Die politische Gemeinde Gelchsheim hat neben der Kerngemeinde die beiden Ortsteile Oellingen und Osthausen.

Geschichte[Bearbeiten]

Ende 1219 kam der Deutsche Orden erstmals nach Gelchsheim, der wichtigen Zoll- und Geleitstätte westlich von Aub, an der Heer- und Handelsstraße von Nürnberg nach Frankfurt am Main. Der Ritterorden kam 1401 in den Besitz der Burg. Er richtete hier ein Amt ein, das nach dem Bauernkrieg in das örtliche Wasserschloss verlegt wurde. Der Ort erlebte unter seiner Herrschaft eine große Blüte, ein prächtiges Rathaus entstand 1666. Diese Historie war für Gelchsheims herausgehobene Stellung als Deutschordensamt innerhalb der benachbarten Gemeinden und deren vielschichtigen Herrschaftsverhältnisse so bestimmend, dass die Gelchsheimer Bürger im Volksmund die „Deutschherrischen" genannt wurden.

Namensherkunft[Bearbeiten]

Der Siedlungsname ist 1136 als Goulichsheim bezeugt. Die ursprüngliche Anlage des Schlosses der Marktgemeinde geht in die Zeit der früheren Gaugrafen von Hohenlohe zurück.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung[Bearbeiten]

Gespalten von Silber und Gold; vorne ein durchgehendes schwarzes Kreuz; hinten auf silberner Mondsichel stehend die golden gekrönte Gottesmutter im blauen Mantel und roten Untergewand, auf dem linken Arm das nackte Jesuskind, dessen Kopf von Strahlen umgeben ist.

Wappendeutung[Bearbeiten]

Beide Schildhälften weisen auf den Deutschen Orden. Vorne steht das Ordenswappen, hinten dessen Schutzpatronin, die Heilige Mutter Gottes. Der Deutschmeister Walter von Cronberg verlieh 1538 mit Wappenbrief dem Schultheißen, dem Dorfmeister, dem Gericht und der ganzen Gemeinde das Wappen. Im Schrifttum des 19. Jahrhunderts steht die Madonna in blauem Feld. Die heutige Wappengestaltung richtet sich nach dem Wappenbrief von 1538.

Sehenswertes[Bearbeiten]

Altes Rathaus in Gelchsheim
Schloss in Gelchsheim

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten]

Freizeiteinrichtungen[Bearbeiten]

Gastronomie[Bearbeiten]

  • „Bürgerstube" Gaststätte der Deutschherrenhalle (Lerchenstr. 1)
  • „Joker“ das Kneipen AS (Schützenhausstr.)
  • „Zum Wolpertinger“ (Hauptstr. 21)

ÖPNV[Bearbeiten]

Bus.png Nächste Bushaltestelle: Gelchsheim/Rathaus


Verkehr[Bearbeiten]

Köf am ehemaligen Bahnhof

Gelchsheim besaß bis 1992 einen Bahnhof an der inzwischen abgebauten Gaubahn, die von Ochsenfurt nach Weikersheim führte. Heute läuft hier der Gaubahnradweg entlang. Am ehemaligen Bahnhof wurde eine rote Köf (Kleinlokomotive mit Ölmotor (Dieselmotor) und Flüssigkeitsgetriebe) als technisches Denkmal aufgestellt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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