Friedrich Wilhelm

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Landrat Dr. Friedrich Wilhelm
Letzte Ruhestätte von Fritz Wilhelm auf dem Hauptfriedhof

Dr. Friedrich Wilhelm (* 16. April 1916 in Rottenbauer; † 25. März 2000) war Amtsleiter, CSU-Politiker und Landrat des Landkreises Würzburg von 1949 bis 1978.

Leben und Wirken

Nachdem Wilhelm 1935 das Abitur abgelegt hatte, war er als Praktikant und Student an der Technischen Hochschule München in der Fakultät Landwirtschaft tätig, in der er 1940 das Examen zum Diplomlandwirt erhielt. Während des Zweiten Weltkrieges war er Leutnant der Infanterie, wurde zweimal verwundet und saß in Kriegsgefangenschaft. Er promovierte während des Studienurlaubs. Nach dem Krieg leitete er zwei Ernährungsämter, zunächst in Bad Kissingen, später in Würzburg.

Landrat in Würzburg

1949 wurde er zum Landrat des Landkreises Würzburg gewählt, dieses Amt führte er bis 1978 aus. 1953 wurde er Vorsitzender des Zweigverbands Unterfranken des Bayerischen Landkreisverbands, 1958 wurde er zweiter Vorsitzender des Bayerischen Landkreisverbands und von 1967 bis 1978 Präsident des Bayerischen Landkreistages. Als Mitglied des Präsidiums des Deutschen Landkreisverbands war er von 1970 bis 1978 Präsident des Deutschen Landkreistages.

Landtag und Senat

Von 1962 bis 1970, also während seiner Amtszeit als Landrat, gehörte Wilhelm dem Bayerischen Landtag an, in den er beide Male im Stimmkreis Würzburg-Land − Marktheidenfeld gewählt wurde. Vom 1. März 1971 bis Ende 1981 war er Mitglied des bayerischen Senats für die Gruppe Gemeinden und Gemeindeverbände.

Ehrungen und Auszeichnungen

Letzte Ruhestätte

Fritz Wilhelm fand seine letzte Ruhestätte auf dem Würzburger Hauptfriedhof.

Siehe auch

Quellen

  • Landratsamt Würzburg: Liste geehrter Kreisräte, Stand vom 13. März 2014
  • Landkreis Würzburg, Festschrift: 40 Jahre Landkreis Würzburg 1972 - 2012, Würzburg 2012, ISBN: 978-3-00-039264-1
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