Friedrich Sommer

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Prof. Dr. Friedrich Karl Sommer (* 1. Februar 1912 in Balve/Sauerland; † 7. April 1998 in Bochum) war Mathematiker und Professor an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Nach dem Schulbesuch in Dortmund, studierte er ab 1931 Physik, Mathematik und Philosophie an den Universitäten Münster/Westfalen und Göttingen bis 1934. 1936 wurde er in Münster promoviert und legte im selben Jahr die Lehramtsprüfung ab. Von 1937 bis 1947 arbeitete er im Zentrallaboratorium von Siemens & Halske in der Fernmeldetechnik. 1947 kehrte er zur Hochschule als wissenschaftlicher Assistent zurück und habilitierte sich 1949 in Münster. 1953 wurde er Honorardozent, 1956 außerordentlicher Professor und 1957 Wissenschaftlicher Rat. 1958 hatte er eine Vertretungsprofessor in München inne.

Professor in Würzburg[Bearbeiten]

1959 erhielt er einen Ruf als Extraordinarius an das Institut für Angewandte Mathematik der Universität Würzburg. Er begann eine Reihe von mathematischen Instrumenten zu beschaffen, um eine praxisnahe Ausbildung der Diplom-Mathematiker zu gewährleisten. Diese wurden sowohl theoretisch behandelt als auch praktisch eingesetzt. Diese Geräte bildeten den Grundstock der Würzburger Sammlung historischer Rechenmaschinen. Auch der Erwerb des ersten in Serie gefertigten Computertyps Zuse Z 22[1] für die Fakultät für Mathematik und Informatik geht auf seine Initiative zurück. 1962 wurde er ordentlicher Professor und 1965 wechselte er an die Ruhr-Universität Bochum, wo er bis zu seiner Emeritierung 1980 verblieb.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweis[Bearbeiten]

  1. Technische Daten des Z 22 auf wikipedia.org

Weblinks[Bearbeiten]