Flugplatz Würzburg-Schenkenturm

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Flugplatz Schenkenturm
Der Tower des Flugplatz
Festung vom Flugplatz Schenkenturm aus

Ausstattung[Bearbeiten]

Der Flugplatz Würzburg-Schenkenturm ist ein Verkehrslandeplatz für kleine Motorflugzeuge, Hubschrauber und Segelflugzeuge. Besitzer und Betreiber ist der Flugsport-Club Würzburg e.V.. Der Flughafen befindet sich auf 302 m ü. NN und hat eine 670 x 21 m große asphaltierte Start-/Landebahn. Geöffnet ist der Platz lediglich in den Sommermonaten (März bis Oktober). Auf dem Hangar gibt es eine eigene Tankstelle, welche die Treibstoffe Avgas, Mogas, Jet A1 von der Firma Total bietet. Diese wird unter anderem von der Hubschrauberstaffel der bayrischen Polizei sowie vom Rettungshubschrauber „Christoph 18“ (stationiert an der Main-Klinik Ochsenfurt frequentiert.

Technische Daten[Bearbeiten]

  • ICAO-Kennung: EDFW
  • Runways: 11/29
  • Platzhöhe: 991 ft
  • Platzrunde: N 2000
  • Frequenz (Info/FIS):122.17 / 119.15

Historie[Bearbeiten]

  • 1954 richtete die US Army einen Flugplatz auf dem Schenkenfeld als Ersatz für den alten Flugplatz am Hubland ein. Die Stadt Würzburg übernahm 1961 den Flugplatz Schenkenfeld. Im Gegenzug errichtete US Army eine Raketenstellung auf dem Schenkenfeld.
  • Der Flugplatz Schenkenturm wurde ab 1959 angeflogen. Doch erst 1965 erlaubten die Amerikaner dem Flugsport-Club Würzburg die Nutzung des südlichen Geländes des US-Militärflugplatzes. 2001 kaufte der Verein der Bundesrepublik Deutschland den Flugplatz ab. [1] Bis zu diesem Zeitpunkt gab es auch einen hauptamtlichen Flugleiter der Stadt Würzburg.
  • Aufgrund der gleichen Runwaymarkierung wie der US-Militärflugplatz in den Leighton-Barracks kam es bis zu dessen Schließung immer wieder zu Landungen auf der falschen Landebahn.

Lage[Bearbeiten]

Er liegt nordöstlich der Bundesstraße 27, westlich von Unterdürrbach im Stadtteil Dürrbachau und etwa 3,5 km nordwestlich des Stadtzentrums. Die Zufahrt erfolgt über die Pfaffenbergstraße im Industriegebiet der Dürrbachau. Aufgrund der westlich gelegenen Einflugschneise beschweren sich die dortigen Orte über den Lärm. Eine Lösung konnte nicht gefunden werden. [2] Der Einsatz von leisen Winden für Segelflieger wurde vom Umweltamt abgelehnt. Zum anderen wäre damit eine Verlängerung der Landebahn in östlicher Richtung notwendig geworden, was aufgrund des dort ansässigen Trockenrasens aus Naturschützgründen nicht genehmigungsfähig.

Namensgeber[Bearbeiten]

Der Name stammt vom Bergfried der nahe gelegenen Burg Schenkenschloss. Die Burg wurde das erste Mal 1276 in Vebindung mit dem Namen Schenk genannt.

Gastronomie[Bearbeiten]

Aktuelle Bilder[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Quelle[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Main-Post: „Seit 100 Jahren völlig abgehoben“ (26.06.2005)
  2. Main-Post: „Flieger brummen weiter übers Maintal“ (17.04.2012)

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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