Ernst von Seebach

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Wappen der von Seebach

Ernst von Seebach († 26. Oktober 1337) war von 1326 bis zu seinem Tod Propst am [Stift Neumünster]] im Hochstift Würzburg.

Familiäre Zusammenhänge[Bearbeiten]

Er entstammte dem thüringischen, nach Seebach bei Erfurt benanntem Ministerialiengeschlecht [1] und Bruder des Domherren Richard von Seebach.

Geistliche Laufbahn[Bearbeiten]

Seit dem 4. November 1308 wurde er als Domherr und ab 1. Februar 1312 als Domkapitular genannt. Papst Johannes XXII. verlieh ihm am 2. August 1319 das Kanonikat [1] mit Exspektanz [2] auf eine Pfründe [2] im Stift Haug. Dort ist er allerdings nicht nachweisbar. Ab 2. August 1323 ist er als Archidiakon in der Pfarrei Wickersheim bei Mergentheim genannt [3] [3] und ab 27. Oktober 1326 als Stiftspropst in Neumünster.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise und Erklärungen[Bearbeiten]

  1. Kanoniker (weibliche Formen: Kanonikerinnen, Kanonissen), auch Stiftsherren (Stiftsdamen) oder Chorherren (Chorfrauen) genannt, sind Kleriker aller Weihestufen, die als Mitglieder eines Domkapitels oder eines Stiftskapitels an einer Kathedrale, Basilika oder Ordenskirche (Regularkanoniker) an der gemeinsamen Liturgie mitwirken.
  2. Exspektanz ist ein Begriff aus der Rechtssprache und bedeutet tatsächliche Anwartschaft, also bloß faktische Aussichten auf zukünftige Mehrung des Vermögens, die sich allerdings noch nicht in einem Anwartschaftsrecht verdichtet haben.
  3. Im Mittelalter der Vorsteher des Kirchensprengels

Quellen[Bearbeiten]

  • Alfred Wendehorst: Das Stift Neumünster in Würzburg. In Germania Sacra, Neue Folge 26, Das Bistum Würzburg, Band 4, de Gruyter, Berlin 1989, S. 300
  • August Amrhein: Reihenfolge der Mitglieder des adeligen Domstiftes zu Würzburg, St. Kilians-Brüder genannt, von seiner Gründung bis zur Säkularisation 742 - 1803, Archiv des historischen Vereins von Unterfranken und Aschaffenburg, Würzburg 1889/1890, 1. Band, S. 179

Weblinks[Bearbeiten]