Brunnen in Würzburg

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Kiliansbrunnen

In Würzburg finden sich zahlreiche Brunnen aus mehreren Jahrhunderten. Berühmt sind insbesondere der Kiliansbrunnen am Bahnhofsplatz, der Frankoniabrunnen auf dem Residenzplatz, der Vierröhrenbrunnen beim Grafeneckart und der tiefe Brunnen auf der Festung.

In jüngerer Vergangenheit ermöglichten es zahlreiche Brunnenpaten mit Spenden und Tatkraft immer wieder, dass städtische Brunnen im ganzen Stadtgebiet betrieben, unterhalten und saniert werden konnten. So waren 2012 von den 74 städtischen Brunnen rund 45 Brunnen in Betrieb. Seit 2008 gibt es mit Monika Funcke-Auffermann eine städtische Brunnenbeauftragte, die dieses Patenschafts-Projekt vorantreibt und dafür Anfang 2013 mit dem Goldenen Stadtsiegel ausgezeichnet wurde.[1]

Die Brunnen nach ihrem Standort[Bearbeiten]

Aufgelistet sind hier Brunnenanlagen, die sich im öffentlichen Raum befinden. Zudem Brunnen auf dem Gelände von sozialen oder kirchlichen Einrichtungen. Zahlreiche der Brunnen sind in der warmen Jahreszeit in Betrieb, einzelne sogar ganzjährig. Andere sind stillgelegt, zeigen aber in ihren Formen noch die ursprüngliche Brunnenfunktion.

In Fettschrift erscheinen jene Brunnen, die in der schönen Jahreszeit zumindest zeitweise in Betrieb sind bzw. in der Tiefe Wasser führen (Stand 2014).

Altstadt[Bearbeiten]

Straße Brunnen Anmerkungen Foto
Bahnhofsplatz Kiliansbrunnen Ein Geschenk des Prinzregenten Luitpold von Bayern an seine Geburtstadt. Eingeweiht wurde der Brunnen im Jahr 1895. 2008/09 wurde er komplett restauriert.
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Bahnhofstraße 12 Brunnen am WVV-Parkplatz Brunnenschacht der ehemaligen Gullenmühle, heute Gelände der WVV. In den 1970er Jahren wiederentdeckt und mit einem rekonstruierten Ziehbrunnenaufbau versehen. Der Brunnen führt Grundwasser.
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Beim Grafeneckart Vierröhrenbrunnen Er entstand in heutiger Form 1765[2], zuvor war ein Ziehbrunnen an diesem Standort.
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Beim Grafeneckart Bronn beim Grafeneckart Historischer Ziehbrunnenschacht am Rathaus. Er befindet sich im Eingangsbereich des Roten Baus neben dem Grafeneckart.
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Beim Grafeneckart Schandmaulbrunnen Der Brunnen im Methof des Rathauses wurde mit der Neueröffnung des Ratskellers Anfang der 1970er Jahre errichtet. Die „Fratze" aus der Barockzeit diente zuvor als Scheitelstein in einem Torbogen.
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Bibrastraße Froschbrunnen Am alten Zentralschulhaus, heute Musikhochschule.
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Bismarckstraße Brunnen am Posthochhaus Er entstand im Zuge der Errichtung des Posthochhauses (Postamt Würzburg 1) in den 1960er Jahren.
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Bronnbachergasse Brunnen im Fichtelschen Hof
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Büttnerstraße Brunnenbecken An der Innenseite des ehemaligen Schwanentors.
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Büttnerstraße Wandbrunnen An einer Hauswand Ecke Büttnerstraße/Wirsbergstraße, hinter dem Pleidenturm.
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Domerschulstraße 2 Wasserspeier im Marmelsteiner Hof In der heutigen Form nach 1945 geschaffen. Die barocke „Fratze" war zuvor Schlußsteins eines Torbogens.
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Domerschulstraße 16 Brunnen im Hof der Alten Universität Er wurde nach 1955 neu gestaltet. Der Brunnenschacht gehörte bereits zum 1582 aufgelösten Ulrichskloster, dürfte aber noch wesentlich älter sein.
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Domerschulstraße 18 Brunnenanlage Priesterseminar Im Innenhof.
Dominikanerplatz Brunnen am Dominikanerplatz In der Fußgängerzone, gegenüber der Augustinerkirche. Errichtet im November 1973, geschaffen von Hannes Bail.
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Dominikanerplatz Brunnen im Augustinerkloster Ein modernes Wasserbassin inmitten der Rasenfläche des Kreuzgartens, geschmückt mit der steinernen Skulptur eines Blütenkelchs.
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Domstraße 43 Brunnen im Domkreuzgang Die heutige Form des Brunnenaufbaus stammt aus dem 15./16. Jhd, nach 1945 wurde der Brunnen nach Vorlagen wieder errichtet. Der Brunnenschacht geht auf das frühe Mittelalter zurück.
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Domstraße 43 Brunnen in der Domkrypta Der Veitsbrunnen ist ein mittelalterlicher Ziehbrunnen mit spätgotischer Einfassung im östlichen Teil der Domkrypta neben dem Brunograb.
Der Luciabrunnen geht ursprünglich auch weit ins Mittelalter zurück, vermutlich sogar bis in vorchristliche Zeit. Er wurde um 1962 wieder freigelegt und mit neuer Einfassung versehen.
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Dreikronenstraße Böses Maul Wasserspeiende Fratze an der Bastion „zur schönen Aussicht“.
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Dreikronenstraße Brunnen Brunnen aus einer verzierten Muschelkalkstele am Vorplatz des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, zwischen Dreikronenstraße und Viehmarktplatz.
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Ebracher Gasse 6 Brunnen der Erlöserschwestern Moderner Brunnenstein mit spiralförmiger Wasserrinne. Auf dem Areal der Kongregation der Schwestern des Erlösers. Nicht öffentlich zugänglich.
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Franziskanergasse Brunnen im Franziskanerkloster Im Kreuzgarten befindet sich ein steinerner Etagenbrunnen, im ehemaligen Nutzgarten ein moderner Brunnenstein und im Keller des Klosters eine historische Zisterne.
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Fred-Joseph-Platz Andreasbrunnen Die auf einem Sockel stehende Figur des Hl. Andreas wurde Anfang des 18. Jhd. geschaffen. Später erfolgte die Einrichtung als Brunnen und Versetzung an die Innenseite des Burkarder Tors. Heute ziert der Brunnen den Platz vor der Jugendherberge.
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Friedrich-Ebert-Ring (Ringpark) Schönbornbrunnen Felsenbrunnen mit dem Schönborn-Wappen im Klein-Nizza.
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Friedrich-Ebert-Ring (Ringpark) Erthal-Brunnen Felsenbrunnen mit dem Erthal-Wappen im Klein-Nizza. Von hier fließt ein kleiner Bach in den Klein-Nizza-Teich.
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Hahnenhof Brunnen im Hahnenhof Der runde Brunnen aus Rotsandstein im Durchgang zwischen Oberem Markt und Maulhardsgasse entstand in den 1980er Jahren mit dem Kaufhofausbau.
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Haugerkirchplatz Brunnen am Haugerkirchplatz Der klassizistische Brunnenaufbau ist in dieser Form um 1808 entstanden. Bis 1929 stand er am Dominikanerplatz an der Mauer des Klostergartens der Augustiner.
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Hofstallstraße 6 Zilcherbrunnen Vor dem Eingang der Hochschule für Musik. Er wurde nach 1945 errichtet und ist nach Hermann Zilcher benannt.
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Hofstraße Chronosbrunnen / Moenusbrunnen Errichtet 1772[3]. 1872-90 wurden die verwitterten Figuren durch Kopien ersetzt, wobei der Moenus im Stil der Zeit romantisiert wurde.
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Husarenstraße Vogeltränke im Husarenwäldchen Wasser rinnt aus einer Röhre über drei Steinstufen (Wiese zur Linken des Kriegerdenkmals im Husarenwäldchen).
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Jehuda-Amichai-Straße Ruschkewitzbrunnen Im Ringpark gelegen. 1914 von Arthur Schleglmünig gefertigt. Der Kaufhausbesitzer Ruschkewitz erwarb ihn und schenkte ihn der Stadt zur Aufstellung im Ringpark.
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Johanniterplatz Brunnen am Johanniterplatz Ein Brunnen ist auf dem Platz bereits 1733 als Teil der Neumannschen Wasserleitung belegt. Der historische Pfeilerbrunnen aus Muschelkalk mit einem jüngeren beigestellten Becken ist ein eingetragenes Baudenkmal.
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Josef-Stangl-Platz 3 Musikerbrunnen /
Mozartbrunnen / Zauberflötenbrunnen
Das Ensemble aus Brunnenbecken und Bronzerelief wurde 1976 von Otto Sonnleitner geschaffen. Thematisiert wird Würzburg als Stadt des Mozartfests und der Bachtage.
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Juliuspromenade Brunnen an der Juliuspromenade Röhrenbrunnen aus der Zeit der Verlegung der Neumannschen Wasserleitung. Er steht gegenüber der Einmündung der Koellikerstraße.
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Juliuspromenade 19 Zierbrunnen im Innenhof des Juliusspitals Die zwei Brunnenbecken sind bereits auf einem Stich von 1603 zu erkennen, der jeweilige mittige Aufbau ist jüngeren Datums.
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Juliuspromenade 19 Pumpbrunnen im Innenhof des Juliusspitals Zwei Pumpbrunnen, eingelassen in der Mauern des West- und Ostflügels. Ursprünglich waren sie als Ziehbrunnen angelegt.
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Juliuspromenade 19 Vierströmebrunnen /
Greifenbrunnen / Auverabrunnen
Barocker figürlicher Brunnen im Park des Juliusspitals, erstellt von Jakob van der Auwera in den Jahren 1706-08.
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Juliuspromenade 64 Wandbrunnen in der Echter-Galerie Sechs Meter hoher Wandbrunnen aus Granit und Stahl im Bereich der Echter-Galerie, 1997 gestaltet von Alfred Görig.
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Juliuspromenade Brunnen am Ochsenplatz Ein historischer Wandbrunnen. Am Ochsenplatz befand sich bereits 1733 einer der ersten Laufbrunnen der städtischen Wasserleitung Balthasar Neumanns.
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Kapuzinerstraße 2 Tierbrunnen Barocke Brunnen-Portal-Anlage im Garten der Rotkreuzklinik. Sie trennte ursprünglich den Hof hinter Balthasar Neumanns Wohnhaus vom Gartenbereich. Der Brunnen wurde wegen eines Neubaus innerhalb des Grundstücks versetzt.
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Kapuzinerstraße 4 Brunnen in der Hueberspflege Im Gartenbereich der Hueberspflege (Senioreneinrichtung des Bürgerspitals). Grundwasserführender Schacht, mittig in einem quadratischen Wasserbecken. Anfang der 1980er Jahre an der Stelle einer wiederentdeckten Quelle errichtet. Der Garten ist nicht öffentlich zugänglich.
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Kapuzinerstraße 6 Brunnen im Garten des Julianum Im Garten hinter dem Hauptgebäude des Internats Julianum steht ein moderner Brunnen von 1978 mit einer Muschelkalkskulptur in Blütenform. In dem Garten befand sich bis 1945 der barocke Arion-Brunnen.
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Karmelitenstraße Fischerbrunnen /
Brunnen auf dem Fischmarkt
Rokoko-Brunnen, errichtet 1760-70 von Daniel Köhler.
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Kiliansplatz Brunnen am Kiliansplatz Monumentale Muschelkalkfigur des Hl. Kilian auf einem angedeuteten Boot. Errichtet 1980.
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Klinikstraße 1 Brunnenschacht an der Zehntscheune Zwischen der Zehntscheune und dem Gartenpavillon des Juliusspitals gelegen ist ein alter runder Brunnenschacht, der Wasser führt. Er ist mit einem Eisengitter abgedeckt.
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Klinikstraße 10 Brunnen vor dem Juliusspital-Seniorensift Moderner Brunnen aus hellem Stein.
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Klinikstraße 10 Fontänen im Garten des Juliusspital-Seniorenstifts Mehrere Wasserstrahlen beleben den Teich im Garten des Seniorenstifts.
Kürschnerhof 2 ½ Brunnen in der Kiliansgruft Der älteste Würzburger Brunnen befindet sich in der Kiliansgruft des Neumünsters. Die Legende besagt, dass Frankenapostel Kilian hier Herzog Gosbert taufte.
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Langgasse Lauscherbrunnen Der figürliche Brunnen mit der Verkörperung des „Schorsch" wurde 1976 von Ossi Müller geschaffen.
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Luitpoldstraße Pyramidenquelle Park der Landesgartenschau 1990: Quellsprudler in einem gepflasterten Bassin unter der Eingangspyramide. Das Wasser speist über mehrere Stufen und einen Bachlauf den Teich im Luitpoldgraben.
Luitpoldstraße Wasserwand Park der Landesgartenschau 1990: Brunnenbecken mit mehreren niedrigen Fontänen im Luitpoldgraben, nahe des Neunerplatzes.
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Marienberg (Festung) Tiefer Brunnen In einem Brunnentempel im inneren Hof der Festung Marienberg. Der Tempel geht mindestens auf das Jahr 1604 zurück, der Brunnen mit einer Tiefe von 102 Metern wurde um das Jahr 1200 ausgeschachtet und diente der frühen Wasserversorgung der bischöflichen Hofhaltung auf der Burg.
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Marienberg (Festung) Brunnen im Fürstengarten Im Fürstengarten auf der Ostseite der Burg befinden sich zwei Wandbrunnen an den geschwungenen Treppenaufgängen der Schmalseiten sowie ein Springbrunnen im Mittelbassin der Anlage.
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Marienberg (Festung) Tränke an der Schottenflanke Steinerner Trog als Pferdetränke im inneren Burghof.
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Marienberg (Festung) Brunnen an der Pferdeschwemme Die große Pferdeschwemme ist mit einem rechteckigen Brunnenbecken mit verzierter Brunnensäule verbunden, von dem das Wasser zugeleitet wurde.
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Marienberg (Festung) Brunnen vor der Echterbastei Tiertränke aus der Renaissance.
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Marktplatz Häckerbrunnen /
Weinbrunnen
Errichtet am Oberen Markt im Jahr 1977 und geschaffen von Richard Rother.
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Marktplatz Marktbärbel-Brunnen Errichtet 1972/73, zunächst am Übergang zum Schmalzmarkt. Künstlerisch gestaltet wurde er von Otto Sonnleitner.
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Marktplatz Obeliskbrunnen /
Marktbrunnen
Ein Obelisk auf Postament mit zwei Brunnenschalen, errichtet 1805. Die Reliefs entstanden nachträglich 1881 nach Zeichnungen von Martin von Wagner. Der Brunnen steht zentral auf dem unteren Markt, die Gesamthöhe beträgt ca. 15 Meter.
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Marktplatz Brunnen im Lichthof der Stadtbücherei Moderne Steinskulptur in Form eines Kugelabschnitts im Lichthof der Stadtbücherei im Falkenhaus. Er besteht aus Muschelkalk und hat einen Durchmesser von 2 m. Gestaltet wurde er 1995 von Rainer Krämer-Guille [4].
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Martin-Luther-Straße (Ringpark) Jugendstilbrunnen /
Brünnlein
Am Rande des Ringparks gelegen, gegenüber dem Eingang zum Hauptfriedhof. Er entstand um 1900. Die gebogene Brunnenwand trägt Reliefs von drei Köpfen (zwei Faune und eine Nymphe), verziert mit Blattwerk. Die Außenseiten des Brunnens sind mit Seerosenreliefs versehen.[5]
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Martin-Luther-Straße Brunnen im Hauptfriedhof Zwei Brunnen in der Abteilung I des Hauptfriedhofs, Feld 6 und 26.
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Hauptfriedhof Brunnen Abteilung 1 Feld 26.jpg
Mergentheimer Straße Zulauf zum Burkarder See Der sogenannte Burkarder See außerhalb des Burkarder Tors ist von einem durch Balthasar Neumann geschaffenen Seitenkanal des Mains verblieben.
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Neubaustraße Brunnen im Hof der Greisinghäuser Figürlicher Brunnen von Lothar Forster. Der Innenhof der Greisinghäuser zählt zum Veranstaltungsbereich des Hotels Rebstock.
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Neubaustraße Ceresbrunnen Entstand 1785 durch Balthasar Heinrich Nickel, stand zunächst vor der Hofmauer des Franziskanerklosters.
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Neubaustraße 36 Brunnenschacht Ein alter Brunnenschacht im Hof der Philipp-Melanchthon-Schule. Er führt Wasser und ist mit einem Gitter abgedeckt. Beim Wiederaufbau auf dem Grundstück in den 1980er Jahren als Erweiterung des Melanchthonheims wurde der über 200 Jahre alte Schacht bei Fundamentierungsarbeiten entdeckt und wieder hergerichtet.[6]
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Neubaustraße 58/60 Entenbrunnen Ein rundes Steinbecken, aus dem mittig zwei Enten aus Sandstein herausragen. In einer Wohnanlage des Bruno-Werks auf dem Areal des ehemaligen Hofs Groß-von-Trockau.
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Nigglweg Ein Brunnen der LGS'90 Natursteinbrunnen mit eingekerbter Wasserrinne. Seit mehreren Jahren nicht mehr in Betrieb. Südöstlich des Eingangs zum Nautiland, auf einer Wiese vor der historischen Stadtbefestigung.
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Oberer Mainkai Wasserbecken am Spiegeltor
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Ottostraße 1 Brunnen im Kilianeum Im Innenhof des Kilianeums ein morderner Brunnen mit mühlsteinförmigem Brunnenstein. Außerdem wurde hier der ringförmige Aufbau eines historischen Ziehbrunnens aufgestellt und bepflanzt.
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Ottostraße Teich mit Quellsprudler Justizzentrum, Fußweg zwischen Ottostraße und Ringpark.
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Paradeplatz Schacht an der Sepultur Historischer Schacht eines Ziehbrunnens an der Außenwand der Sepultur. Der Brunnen aus der Mitte des 15. Jhd. ist mit einem verzierten Eisengitter abgedeckt und führt kein Wasser mehr.
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Paradeplatz 4 Taubenbrunnen Rundes Steinbecken, darüber drei Tauben aus Bronze, geschaffen von Otto Sonnleitner 1957 für den Innenhof der Paradepost. Der Brunnen ist vom Zugang Ebrachergasse einsehbar.
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Pleicherkirchplatz Brunnen am Pleicherkirchplatz Ein Pfeilerbrunnen mit zwei Becken, neben der Kirche St. Gertraud.
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Rennweg (Ringpark) Felsenbrunnen am Rennweg Errichtet 1894 als Beiwerk zur damals hier stehenden Statue „Herkules und die larnäische Schlange“.
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Rennweg Brunnen im Rosenbachpark Brunnenbassin in der Grünanlage nördlich des Rosenbachhofs. Es wurde nach 1945 in Anlehnung an das ursprünglich hier befindliche barocke Bassin eingerichtet.
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Residenzplatz Frankoniabrunnen Errichtet 1894. Dem Prinzregenten Luitpold zu dessen 70. Geburtstag gewidmet.
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Residenzplatz Brunnen im Hofgarten Der Hofgarten wird geschmückt und belebt durch zwei große Felsenbrunnen mit Fontäne und zwei zusätzlichen Bassins mit Fontänen im Ostgarten. Nicht mehr in Betrieb sind der Wandbrunnen an der Orangerie und das Bassin im Bereich der Gärtnerei.
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Residenzplatz Pfeilerbrunnen im Hof der Residenz An dem Brunnen im hinteren Hof des Nordflügels der Residenz ist noch die Pumpvorrichtung angebracht.
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Röntgenring Fontäne im Pleicherglacis Sie belebt seit 1968 den See im Ringpark.
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Röntgenring Berliner Trinkbrunnen Ein Trinkbrunnen der Berliner Wasserwerke. An der Abzweigung Veitshöchheimer Straße (Congressparkplatz).
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Sanderring (Ringpark) Elefanten-Brunnen Er wurde 1964[7] am „Spielplatz am Gericht“ (im Ringpark) aufgestellt.
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Sanderring (Ringpark) Wasserspender Matsch-Spielfläche, Spielplatz am Gericht
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Sanderring (Ringpark) Lindahl-Brunnen Er ist im Ringpark, in der Nähe der Neuen Universität, gelegen. Er wurde in den 1880er Jahren von Lindahl selbst im Zuge der Ringparkgestaltung angelegt. Die Bronzeplatte wurde später ergänzt.
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Sanderstraße Wassergarten Im Ringpark an der Stelle des ehemaligen Amerikahauses 1964 errichtet.
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Sanderstraße 12 Brunnen im Karmelitenkloster Im größeren, südlichen Innenhof befindet sich ein alter wasserführender Ziehbrunnenschacht. Das Dächlein wurde Anfang der 1980er Jahre gestaltet. In die Rasenfläche ist wenige Meter davon entfernt ein rundes Bassin mit kleiner Fontäne eingelassen. Im nördlichen Innenhof des Klosters steht seit ca. 1980 ein Wandbrunnen, der sich ehemals als öffentlicher Brunnen in der Reuerergasse befand.
Beide Innenhöfe des Klosters sind nicht öffentlich zugänglich.
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Schottenanger 15 Don Bosco-Brunnen Der im Jahr 1990 entstandene Brunnen auf dem Anwesen der Caritas-Don Bosco gGmbH zeigt in Bronze Szenen aus dem Leben Don Boscos. Der Brunnen ist im Sommer zeitweise in Betrieb.
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Semmelstraße Kittelsbrünnle An der Straßenfassade der Bürgerspitalskapelle.
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Semmelstraße Bäckerbrunnen Pfeilerbrunnen, 1780/81 errichtet[8]. Den Pfeiler schmücken neben den wasserspeienden Löwenköpfen auch Urnen, Festons und Widderköpfe. Die Krönung bildet die Gruppe spielender Bäckerjungen von Hofbildhauer Peter Wagner.
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Semmelstraße (Bürgerspital) Pfeilerbrunnen Ehemals im Innenhof des Bürgerspitals, heute im Park der Reha-Klinik.
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Semmelstraße (Bürgerspital) Wasserspeier Ein Wasserspender am See im Garten der Bürgerspital-Reha-Klinik.
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Spitalgasse Pfeilerbrunnen in der Spitalgasse Laut Inschrift stammt er aus dem Jahr 1826.
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Sternplatz Brunnen am Sternplatz Figürlicher Brunnen mit Nymphe, Faun und Fischen von Lothar Forster aus dem Jahr 1987.
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Theaterstraße (Bürgerspital) Alfredsbrunnen Wandbrunnen am Weinhaus. Errichtet 2011.
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Theaterstraße 21 Brunnen im Lichthof des Mainfranken Theaters Brunnenanlage aus einem Bassin und mehreren runden flachen Steinen mit kleinen Fontänen. Er schmückt den Lichthof im Eingangsbereich/Foyer des Mainfranken Theaters.
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Theaterstraße 23 Brunnen vor dem Roten Bau Der Vorgarten des Roten Baus ist zur Oeggstraße gelegen. Der Brunnen zeigt ein rundes erhöhtes Schalenbecken aus Rotsandstein. Mittig bilden drei Fische einen kleinen emporstrebenden Aufbau.
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Wilhelm-Schwinn-Platz Wandbrunnen an der Stephanskirche Am Vorplatz von St. Stephan, neben dem Eingang zum Rudolf-Alexander-Schröder Haus. Peter Wagner hatte ihn für den Hof seines Wohnhauses in der Stephanstraße 6 geschaffen. In den 1950er Jahren wurde er an den heutigen Standort versetzt.
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Zeller Straße Brunnen in der Spitäle-Passage Begrünte Wasserfläche in der Ladenpassage „Am Spitäle"
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Zeller Straße Dreikronenbrunnen Pfeilerbrunnen aus Sandstein mit Schmuckelementen der Zopfzeit, entstanden um 1780.
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Zeller Straße Wandbrunnen Zeller Straße / Brunnen am Wilden Mann Stammt aus der sog. „Zopfzeit" um 1770. Am ehemaligen Gasthaus „Zum Wilden Mann“.
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Dürrbachtal[Bearbeiten]

Straße Brunnen Foto
Dorfplatz (Oberdürrbach) Der Gänsebrunnen von Lothar Forster schmückt den Oberdürrbacher Dorfplatz. Eine kleine geschwungene Wasserrinne speist ein quadratisches Becken. Seitlich stehen mehrere steinerne Gänse, die sich der Rinne zum Trinken nähern. Das Wasserbecken trägt das Wappen Oberdürrbachs.
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Georg-Friedrich-Keller-Platz (Unterdürrbach) Am Vorplatz der katholischen Pfarrkirche Unterdürrbach befindet sich der Dorfbrunnen, welcher mit einem alten Fratzenstein als Wasserspeier geschmückt ist. Der Brunnen entstand im Jahr 1983.
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Luitpoldquelle (Unterdürrbach) Luitpoldquelle, alte Quellfassung, 2014 saniert
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Schafhofstraße (Oberdürrbach) Der Brunnen an der Waldschänke ist ein historischer Brunnentrog, der von einer Quelle gespeist wird.
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Frauenland[Bearbeiten]

Straße Brunnen Anmerkungen Foto
Am Hubland Wasserfall Großer Wasserfall am Campus Hubland Süd aus dem Jahr 1980. In unmittelbarer Nähe finden sich die Universitätsbibliothek und die Mensa. Er schließt den sogenannten Roten Platz gegenüber der Straße Am Hubland ab.
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Am Hubland Brunnen am Chemie-Gebäude Am Campus Hubland-Süd
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Am Hubland Brunnen am Philosophie-Gebäude In den Innenhöfen von Bau 6 und 7 des Philosophie-Gebäudes der Universität befindet sich jeweils ein Brunnen aus Stein, im Hof von Bau 8 eine Brunnenanlage aus Metall. Alle drei sind nicht mehr in Betrieb. Mit dem Gebäude wurde nach dem Entwurf von Willi Grimm unterhalb des Haupteingangs ein Biotop aus einem geschwungenen Steinbassin mit platzierten Muschelkalkblöcken angelegt. In der teils begrünten Wasserfläche sind mehrere Schaumsprudler integriert.
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Brettreichstraße Brunnen am König-Ludwig-Haus Brunnenanlage im Innenhof der orthopädischen Klinik König-Ludwig-Haus. Großes rechteckiges Becken, darin ein Fels mit Sprudelfontäne.
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Hans-Löffler-Straße Sieboldbrunnen Moderner figürlicher Brunnen in Blumenform.
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Leighton-Barracks Brunnenanlage Bassin in Form zweier verbundener Kreise, darin stehen Findlinge auf Podesten.
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Oberer Bogenweg Brunnen am oberen Bogenweg Im Sieboldswäldchen. Der Ventilbrunnen ist seit der Nachkriegszeit nicht mehr in Betrieb.
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‎Rottendorfer Straße Karolinenbrunnen Klassizistischer Pfeilerbrunnen mit Pumpvorrichtung.
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Zu-Rhein-Straße Vogelbrunnen Brunnenschale mit bronzenen Vögeln auf einer schlanken Stele. Derzeit nicht vorhanden auf Grund von Bauarbeiten.
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Grombühl[Bearbeiten]

Straße Brunnen Anmerkungen Foto
Josef-Schneider-Straße
Uniklinik Bereich D
Brunnen am Zugang Bereich D Im Eingangsbereich der Universitätsklinik Bereich D, nach dem Informationspavillon.
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Josef-Schneider-Straße
Uniklinik Bereich D
Brunnen im Hof des Baus D22 Moderner freistehender Brunnentrog im begrünten Innenhof hinter der Kapelle.
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Josef-Schneider-Straße
Uniklinik Bereich D
Echsenbrunnen Vor Klinikgebäude D27. Drei große steinerne Echsen liegen über versetzt angeordneten rechteckigen Brunnenschalen.
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Josef-Schneider-Straße 11
Uniklinik Bereich B
Brunnen an der Augenklinik Drei Brunnenanlagen, die mit dem Bau der Augenklinik 1973 entstanden sind (nicht in Betrieb, Stand Mai 2013):
Helmuth Weber schuf für den Eingangsbereich einen großen Muschelkalkblock mit mehreren sprudelnden Wasserquellen auf einer ebenerdigen großer Wasserfläche. Weber wollte damit „ein Stück Natur in die geradlinige, sachliche Architektur einfügen“. Im Innenhof befindet sich ein hoher schmaler Brunnenaufbau, aus dem seitlich mehrere halbrunde Schalen ragen, über die das Wasser schrittweise nach unten rinnen kann. Am Haupteingang des zweiten Bauabschnitts schuf Andreas Sobeck zwei höhenversetzte Wasserflächen, die über einen Wasserfall verbunden sind. Die untere Kieselfläche ist heute mit Blumen bewachsen.
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Oberdürrbacher Straße 6
Uniklinik Bereich A
Löwenkopfbrunnen Am Zentrum für Innere Medizin. Der steinerne Löwenkopf speist den Wasserlauf eines japanischen Gartens.
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Rimparer Steig Brunnen Rimparer Steig Ein einfacher Wasserauslauf an einer Mauer.
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Rotkreuzsteige Brunnen Rotkreuzsteige Ein Pumpbrunnen im Weinberg. Errichtet 1895.
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Versbacher Straße 3-5
Uniklinik Bereich E
Brunnenskulptur Eine hohe steinerne Brunnenskulptur in der Grünanlage zwischen den Bauten E3 und E4. Zugänglich von der Versbacher Straße.
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Wagnerplatz Brunnen am Wagnerplatz Gestufte Mauer aus Muschelkalksteinen mit halbrunden Becken an beiden Seiten.
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Heidingsfeld[Bearbeiten]

Straße Brunnen Anmerkungen Foto
Am Hungrigen Bühl Fischbrunnen Ein moderner Sandsteinbrunnen in Form eines Fischs in der Lehmgrube, Spielplatz am Hungrigen Bühl. Geschaffen wurde er im Auftrag des städt. Gartenamtes 1966 durch Karl Schneider.
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Kirchplatz Brunnen vor St. Laurentius Am Platz vor dem Hauptportal der Kirche, hier stand früher das Pfarrhaus. Der runde Brunnenaufbau aus Muschelkalk wurde vom früheren Pfarrgarten (wo er einst als Ziehbrunnen diente) an diesen Standort versetzt. Er führt kein Wasser, ist vielmehr ein Element der architektonischen Gestaltung und ein „Symbol der Reinigung“. Jährlich wird der Brunnen vom Obst- und Gartenbauverein Heidingsfeld als Osterbrunnen geschmückt.
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Klosterstraße Brunnen im Zehnthof Säulenbrunnen mit beigestelltem steinernem Auffangbecken. Der Brunnen stand seit 1845 am Heidingsfelder Rathaus und trägt das Stadtwappen. Er diente der Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser, da erst 1922 eine allgemeine Wasserleitung eingerichtet wurde. Bei der Wiedererrichtung des Zehnthofs nach dem 2. Weltkrieg wurde der Brunnen dort mit einbezogen.
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Klosterstraße Münchbrunnen Ein Ziehbrunnen von 1698. Runder Brunnentrog zwischen zwei vierkantigen Steinpfeilern welche mit einem verzierten, ebenfalls steinernen Querbalken abschließen. 1929 wurde der Brunnen von der Familie Münch der Stadt Heidingsfeld gestiftet. Der Heidingsfelder Stadtrat ließ ihn noch im selben Jahr restaurieren und stellte ihn am heutigen Standort in der Parkanlage Ecke Klosterstraße/Werkingstraße auf[9][10].
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Geisberggraben Molkenbrunnen Abgedeckte, wasserführende Quellfassung südlich des Geisberggrabens.
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Stuttgarter Straße Wandbrunnen Das Becken stand ab 1890 am Heidingsfelder Wasserwerk. Beim Umbau der Stuttgarter Straße 1969 musste er weichen, wurde versetzt und 1970 mit einer kleinen roten Sandsteinwand neu errichtet und wieder angeschlossen. Standort: Am Straßenrand zwischen den Einmündungen Eisenbahnstraße und Mönchsgartenweg.
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Tiefe Gasse Brunnen an der Greisingschule Kaskadenartige Brunnenanlage aus geformten Seinen im Hofbereich vor der Josef-Greising-Schule.
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Werkingstraße Ziehbrunnen Ziehbrunnen mit runder Kalkstein-Brunnenbrüstung mit zwei Pfeilern und Balken mit Voluten und Kugelbekrönung aus dem Jahr 1698, später erneuert.
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Werkingstraße Bacchusbrunnen Felsenbrunnen am Rande der Parkanlage. Bacchus ist hier der Wasserwächter, dessen Gesicht rechter Hand im Stein erkennbar ist.
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Winterhäuser Straße Vogelweide-Brunnen Brunnen im Hof der Waltherschule. Bronzefigur des Walther von der Vogelweide, geschaffen von Karl Schneider 1966.
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Heuchelhof[Bearbeiten]

Straße Brunnen Foto
Berner Straße 3 Forumquelle, ein Brunnen in Halbkugelform aus Edelstahl neben Muschelkalkblöcken. Der Brunnen wurde 1986 von Rainer Krämer-Guille für den Platz vor der Mittelschule Heuchelhof gestaltet [11].
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Berner Straße 25-33 Brunnen aus Natursteinen im Hof des Guts Heuchelhof.
Brunnen-Windrad.JPG
Brüsseler Straße 10 Brunnenanlage der Kronprinz-Rupprecht-Stiftung, entstanden 1975.[12]
Brunnen-Brüsseler.JPG
Delphiweg Städtischer Pumpbrunnen mit rechteckigem Wassertrog.
Brunnen-Delphiweg.JPG
Wiener Ring Schafbrunnen, Quellfassung und Auslauf ins Biotop. Am nordöstlichen Rand des Wiener Rings zwischen hohen Pappeln.
SchafbrunnenA.JPG

SchafbrunnenB.JPG

Lengfeld[Bearbeiten]

Straße Brunnen Anmerkungen Foto
Am Schloßgarten 4 Mühlenbrunnen /
Brunnen vor der Kürnachtalhalle
Moderne Brunnenanlage mit einem Aufbau in Form mehrerer Mühlsteine. Sie erinnern an die vier ehemaligen Lengfelder Mühlen: Riedmühle, Dorfmühle, Holzmühle und Rosenmühle. Der Brunnen befindet sich auf dem Platz vor der Kürnachtalhalle.
Mühlenbrunnen-Lengfeld.JPG
Herrnhofstraße Dorfbrunnen /
Brunnen am Milchhäuschen
Ein Pumpbrunnen in Form einer gußeisernen Säule. Dieser Brunnen diente früher der öffentlichen Trinkwasserversorgung.
Dorfbrunnen-Lengfeld.JPG

Lindleinsmühle[Bearbeiten]

Straße Brunnen Foto
Frankenstraße 21 Brunnen aus dem Jahr 1972 vor der Kirche St. Albert. Die Umrahmung wurde 2013 von der Gustav-Walle-Schule unter dem Motto „Begegnungen" neu gestaltet.
Brunnen-St-Albert-2013.JPG

Rottenbauer[Bearbeiten]

Straße Brunnen Anmerkungen Foto
Wolfskeelstraße Brunnen Rottenbauer Moderner städtischer Brunnen. Zur Osterzeit wird er festlich geschmückt.
Brunnen-Wolfskeelstraße.JPG

Sanderau[Bearbeiten]

Details zu den Brunnen siehe unter Sanderau, Kapital Brunnen

Straße Brunnen Foto
Am Exerzierplatz Brunnen am Studentenhaus
Brunnen-Studentenhaus.JPG
Königsberger Straße 1 Brunnen vor dem Bürgerspital-Seniorenstift. Geometrisch gestalteter Brunnen aus Muschelkalk mit großem rechteckigen Wasserbecken. Das Wasser sprudelt aus vier Fontänen auf dem erhöht gelagerten Steinblock und fließt dann über die Ränder ab.
Brunnen Wohnstift Sanderau.JPG
Ludwigkai Zwei Wandbrunnen uferseitig der Mauern des Hochufers. Sie befinden sich an den Treppenabgängen auf Höhe Eichendorffstraße und Sonnenstraße
Brunnen-Ludwigkai.JPG
Stettiner Straße 1 Brunnen am kaufmännischen Schulzentrum , Platz vor der s.Oliver-Arena
Brunnen-Stettiner-Straße.JPG
Virchowstraße Moderner Brunnen am Ehehaltenhaus. Muschelkalkblock mit mehreren Fontänen, vor dem Eingangsbereich.
Brunnen-Ehehaltenhaus.JPG
Virchowstraße Alter Ziehbrunnen am Ehehaltenhaus
Ziehbrunnen-Ehehaltenhaus.JPG
Virchowstraße Brunnen im Innenhof des Ehehaltenhauses. Neben dem Gartenpavillon eine Brunnenanlage aus Muschelkalkblöcken und -säulen. Belebt mit mehreren kleinen Fontänen.
Brunnen-Ehehaltenhaus-Hof.JPG

Steinbachtal[Bearbeiten]

(Mit Nikolausberg, Dallenberg und Stadtwald)

Straße Brunnen Anmerkungen Foto
Annaschlucht Brunnen in der Annaschlucht Ein Felsenbrunnen mit Gedenktafel für Anna Fischer.
Brunnen-Annaschlucht.JPG
Heriedenweg Heriedenbrünnlein Ein städtischer Quellwasserbrunnen am Heriedenweg, westlich des Blutbilds.
Heriedenbrünnlein.JPG
Heriedenweg Siebeneichenbrunnen Eine alte Brunnenstube im Feld beim Heriedenweg, westlich des Blutbilds.
Siebeneichenbrunnen.JPG
Johannisweg Antoniusbrunnen Ein Wandbrunnen am Käppele
Antoniusbrunnen.JPG
Julius-von-Sachs-Platz 4 Brunnen Auf dem Gelände des Botanischen Gartens.
Botanischer Garten Sieboldpflanzen2.JPG
Kniebreche Brunnen in der Nikolausanlage Ein Felsenbrunnen in den Grünanlagen der Frankenwarte, Standort in Verlängerung der Kniebreche
Brunnen-Kniebreche.JPG
Mainleitenweg 48 Brunnen am Schützenhof Ein rechteckiger Brunnentrog auf der Terrasse des Lokals Schützenhof.
Brunnen-Schützenhof.JPG
Mergentheimer Straße Brunnen an der Löwenbrücke Auf der linksmainischen Seite am Treppenaufgang gelegen. Entstand 1894 beim Bau der Brücke.
Brunnen-Löwenbrücke-Wasser.JPG
Mittlerer Dallenbergweg Kistnerbrunnen Ein Wandbrunnen, gestiftet vom Dallenberg-Verein 1932.
Kistnerbrunnen.JPG
Rothweg Brunnen am Waldeck Laufbrunnen am Rand der Steinbachtal-Anlagen. Den Namen erhielt er vom ehemals gegenüber befindlichen Ausflugscafé „Waldeck“.
Brunnen am Waldeck.jpg
Stadtwald Rinderfelder Brunnen /
Bauterswiesenbrunnen
Ein hoher, schlanker Pumpbrunnen mit langem Pumpschwengel. Das geförderte Grundwasser wird in einem langen steinernen Trog aufgefangen. Der Brunnen befindet sich im Stadtwald, Bereich Bauterswiese, etwa 200 Meter westlich der Kötzeneiche.
Rinderfelder-Brunnen.JPG
Steinbachtal Brunnen bei der Vetternschaftshütte Ein großer Felsenbrunnen in den Steinbachtal-Anlagen mit Ehrentafel des Verschönerungsvereins.
Brunnen-Vetternschaftshütte.jpg
Steinbachtal Brunnen am Waldhaus Wandbrunnen, gestaltet von Arthur Schleglmünig, an der Fassade des Waldhauses (Verschönerungsverein).
Brunnen-Waldhaus.JPG
Steinbachtal Brunnen an der Waldesruh Beim Abzweig Guggelesgraben. Ehemals befand sich nahe des Felsenbrunnens das Ausflugslokal Waldesruh.
Brunnen-Waldesruh.JPG
Waldkugelweg Wehrkraftbrunnen Brunnen mit Figur in der Uniform der Würzburger Wehrkraftgruppen, geschaffen 1914, damals am Standort Leistenstraße.
Wehrkraftbrunnen-Figur.JPG

Versbach[Bearbeiten]

Näheres zu Versbachs Brunnen und Wasserversorgung siehe Versbach, Kapitel Brunnen.

Straße Brunnen Foto
Erwin-Wolf-Platz Brunnen vor dem Haus des Bürgers.
Versbach-Brunnen-Bürgerhaus.JPG
Versbacher Straße Alter Dorfbrunnen beim Feuerwehrhaus.
Versbach-Dorfbrunnen.JPG

Zellerau[Bearbeiten]

Straße Brunnen Anmerkungen Foto
Frankfurter Straße Brunnen Frankfurter Straße Ecke Scherenbergstraße eine ehemalige Brunnenanlage. Die noch erhaltene Brunnenskulptur schuf Otto Sonnleitner 1967 aus Bronze. Sie stellt abstrahiert einen vom Wasser ausgehölten Stein dar.
Brunnen-Frankfurter-Straße.JPG
Frankfurter Straße 71 Brunnenschacht Jakob-Stoll-Realschule Feld-Brunnen im Hof der Jakob-Stoll-Realschule. Ein rundes Ziehbrunnen-Becken, dessen Öffnung mit einem hohen Eisengitter umschlossen ist, welches oben mit einem kleinen Dach abschließt. Der 3-4 m tiefe Schacht führt kein Wasser.
Brunnen-Jakob-Stoll-Schule.JPG
Frankfurter Straße 71 Kleine Brunnenhalbschale Adalbert-Stifter-Grundschule, Parkplatz
Brunnen1-Adalbert-Stifter.JPG
Frankfurter Straße 71 Fischebrunnen Pausenhof der Adalbert-Stifter-Grundschule
Brunnen2-Adalbert-Stifter.JPG
Frankfurter Straße 71 Froschkönigbrunnen Außenanlage Adalbert-Stifter- bzw. Jakob-Stoll-Schule
Brunnen3-Adalbert-Stifter.JPG
Frankfurter Straße 87 Brunnen am Bürgerbräu Ein wildromantischer Teich mit Felseninsel (leerstehend) an der Zufahrt zum Bürgerbräu und ein altes quadratisches Brunnenbecken auf der Wiese hinter den Gebäuden.
Brunnenbecken-Bürgerbräu.JPG

Bürgerbräu-Teich.JPG
Frankfurter Straße Quelle Zellerauer Ufer Im Bereich des Uferwegs parallel zur äußeren Frankfurter Straße befindet sich eine Quellfassung. Zwischen Schifferkinderheim und Stadtgrenze.
Quelle-Zellerauer-Ufer.JPG
Höchberger Straße Brunnentrog am Zollhaus Historischer Brunnentrog am Zollhaus Höchberger Straße, Abzweig Oberer Burgweg). Bis 1914 wurde am dortigen Zollhaus/Examinatorhaus Pflasterzoll erhoben. Der nebenstehende steinerne Brunnen in Form eines Viehtrogs stammt aus dem Jahr 1803. Heute ist er mit Erde aufgefüllt und bepflanzt.
Brunnentrog-Höchberger.JPG
Wörthstraße Delfinbrunnen Vor dem Euro Center
Delfinbrunnen.JPG
Wörthstraße Moderne Brunnenskulptur aus Metall Am Straßenrand zum Neunerplatz. Mehrere Wasserstrahlen stiegen vom Boden gegen die beiden flachen Seiten der Skulptur auf. Der Brunnen ist nicht mehr in Betrieb.
Brunnen-Wörthstraße.JPG

Ehemalige Brunnen[Bearbeiten]

Hier finden sich Hinweise auf früher bestehende öffentliche Brunnen, die vollständig abgebaut (oder verfüllt) und auch nicht durch neuere Brunnenbauten ersetzt wurden.

Straße Kurzbeschreibung Foto
Am Nikolausspital (Heidingsfeld) Am Spitalgebäude Ecke Wenzelstraße befand sich ein öffentlicher Laufbrunnen. Der Wandbrunnen wurde vermutlich beim Umbau des Gebäudes 1898 in dieser Form gestaltet. Er ist auf Fotos von 1930/35 erfasst [13].
Am Pleidenturm Ab 1734 bestand an der Mainkaserne ein Laufbrunnen (etwa auf Höhe der Korngasse), der den Abschluss der ersten öffentlichen Wasserleitung Balthasar Neumanns bildete. Er wurde um 1870 entfernt.
Barbarastraße (Frauenland) Guseiserner Pumpbrunnen mit guseisernem Becken. Den Brunnen existierte nach einer historischen Aufnahme im Jahr 1960 noch.[14]
Eichhornstraße Ein Brunnenschacht aus dem 13. oder 14. Jahrhundert wurde bei Bauarbeiten 2014 wiederentdeckt. Er befindet sich im Kreuzungsbereich Eichhorn-, Herzogen-, Martinstraße. Nach der archäologischen Aufnahme verschwindet er wieder unter der Straße.
Brunnen-Eichhornstraße.JPG
Erthalstraße (Frauenland) Großes Planschbecken auf dem Kinderspielplatz Ecke Zeppelinstraße. Abgebaut nach Umbau und Einsparung der Spielplatzaufsicht in den 70er Jahren.
Frankfurter Straße (Zellerau) "Taufstein" in den Friedrich-Koenig-Anlagen. Der Brunnen wurde im Jahr 1890 errichtet. Als Brunnenschale diente ein achtkantiges spätromanisch geformtes Steinbecken, das wohl aus dem Kloster Oberzell entnommen wurde. An dem Becken wurde eine einfache Wasserzapfstelle angebracht.[15]
Frauenlandplatz (Frauenland) Brunnenanlage mit Zierfischen am Haupteingang des Schönborn-Gymnasiums. Abgebaut beim An- und Umbau der Südfassade der Schule.
Greisingstraße (Frauenland) Ein Brunnen und zwei Bassins in der Karolinenruhe. Sie wurden vom Verschönerungsverein nach Plänen von Engelbert Sturm 1887 eingerichtet.[16]
Haugerring Felsenbrunnen im Haugerglacis. Aus der Entstehungszeit des Ringparks, in den 1960er Jahren mit dem Verkehrsausbau entfernt.
Kapuzinerstraße 6 Arion-Brunnen von Johann Wolfgang van der Auwera aus dem Jahr 1740. Der reich geschmückte Wandbrunnen wurde für den Garten des Gerhardschen Hofs geschaffen (heute Julianum). Den Bombenangriff am 16. März 1945 überstand nur der Torso des Arion, über dessen Verbleib aber nichts bekannt ist.
Arion-Brunnen.jpg
Karmelitenstraße Am südlichen Ende der Straße, bei der Stockstiege, befand sich ab Mitte des 18. Jhd. ein Laufbrunnen der öffentlichen Wasserleitung.
Kettengasse Freistehende schlanke Brunnensäule mit kleinem Becken. Historische Abbildungen zeigen, dass er zwischen 1910 und 1936 entfernt wurde.
Kirchhofstraße (Heidingsfeld) Großes Planschbecken für Kinder in Heidingsfeld (ca. 1960er Jahre), heute befindet sich hier ein Bolzplatz.
Klingenstraße 35 (Heidingsfeld) Öffentlicher Laufbrunnen. Ein Pfeilerbrunnen, welcher der Hauswand vorgesetzt wurde. Belegt durch ein Foto von 1927 [17].
Kranenkai Brunnen am CCW. Große runde Steinskulptur (Knospe) auf einem Metallkeil. Vor der uferseitigen Glasfront des Congress Centrums. Errichtet mit dem CCW 1985, abgebaut mit Erweiterungsmaßnahmen 2013.
Brunnen-CCW.JPG
Kürschnerhof Am Zusammentreffen von Haus Nr. 3 und 5 zunächst ein Ziehbrunnen, 1788 zum Pumpbrunnen umgebaut. Kurze Zeit zierte eine Figurengruppe den Brunnen und gab ihm den Namen Bärenbrunnen, dann wurde dem steinernen Pfeiler eine vergoldete Urne aufgesetzt. In der zweiten Hälfte des 19. Jhd. war als Ersatz für den Pumpbrunnen ein einfacher Laufbrunnen im südwestlichen Eck des Kürschnerhofs neben dem Tordurchgang der alten Kanzlei angebracht.
Laurentiusstraße 5 (Lengfeld) Wirtsbrunnen. Ein Brunnen der öffentlichen Trinkwasserversorgung vor dem Gasthaus zum Hirschen. Er wurde im Zeitraum 1935-37 abgebaut.[18]
Mainkai Brunnen im kleinen Japangarten. Der japanische Garten auf der Kranenbastion entstand 1981 in Zusammenarbeit mit der Partnerstadt Otsu. Die Anlage ist noch vorhanden, jedoch zwischenzeitlich umgebaut zu einem Trockengarten.
Mergentheimer Straße (Steinbachtal) Das Hora-Brünnlein fasste eine Quelle nahe des ehemaligen Schwimmzentrum des SV 05 im Haus des Sports. Früher war der Brunnen mit zwei Pappeln versehen und Teil der Maria-Theresia-Anlage, welche als Promenade die Löwenbrücke mit dem Beginn des Steinbachtals verband. Bei den Bauarbeiten für das Schwimmzentrum wurden die Pappeln gefällt und die Brunneneinfassung abgebaut.
Mergentheimerstraße (Heidingsfeld) Merkurbrunnen vor dem Gebäudekomplex der Firma Neubert, gegenüber der Zufahrt zum „bfz“. Der Brunnen entstand mit dem Erweiterungsbau der Firma Neubert 1984. 2012/13 wurde er bei Umbauarbeiten entfernt.
Münzstraße Petersbrunnen. Ein Pfeilerbrunnen unmittelbar südlich der Abzweigung Zwinger/Peterpfarrgasse. Er wurde 1865 in einen Laufbrunnen umgewandelt. Der Brunnen bestand mindestens bis 1925. In früherer Zeit stand ein Brunnen unmittelbar vor dem Petersbau (heute VHS). Er trug wohl auch die Bezeichnung Petersbrunnen.
Place de Caen (Heuchelhof) Großer Brunnen aus drei gestaffelten Wasserflächen in abgerundet-rechteckigen Flachschalen aus Beton. Der Standort war vor der Kirche St. Sebastian in der Nähe der Partnerschaftsskulptur. Der Brunnen war 1977 durch die Heuchelhofgesellschaft errichtet worden.[19]
Sanderstraße Vor Haus Nummer 10a (Ecke Korngasse) befand sich einst freistehend ein steinerner Pfeilerbrunnen. Er war Teil der Neumannschen öffentlichen Wasserleitung und wurde 1734 eingerichtet. Der Brunnen bestand noch bis ins 20. Jhd.
Wagnerplatz (Grombühl) Großes Planschbecken für Kinder im Bereich des Wagnerplatzes, im 2. Weltkrieg befand sich hier ein Löschwasserbecken.
Wenzelstraße (Heidingsfeld) Pumpbrunnen im Hof der St. Georgs Apotheke. Er ist auf Fotos von 1905 belegt [20].
Wiesenweg (Heidingsfeld) Brunnenanlage aus gepflasterten Becken in einer Wiesenfläche. Das Wasser sprudelte aus runden bzw. kugelförmigen Steinelementen. Die Anlage befand sich an der Ostseite des Neubert-Gebäudes bis in die 1980er Jahre[21].
Wiesenweg (Heidingsfeld) Brunnen am Haupteingang XXXL Neubert, bis zum Umbau 2012
Zwerchgraben (Frauenland) Brunnenanlage am Matthias-Grünewald-Gymnasium

Historische Entwicklung[Bearbeiten]

In früheren Jahrhunderten dienten Brunnen in erster Linie der Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser. Seit dem frühen Mittelalter waren zahlreiche öffentliche und private Grundwasserbrunnen vorhanden. 1733 wurden erste Wasserleitungen zur Versorgung öffentlicher Laufbrunnen nach Plänen von Balthasar Neumann angelegt. Zudem wurden zur Verbesserung der Hygiene im Lauf des 18. Jhd. zahlreiche öffentliche Ziehbrunnen in Pumpbrunnen umgewandelt.

Für das Jahr 1805 wird für das Stadtgebiet (entspricht etwa der heutigen Altstadt) folgender Bestand an Brunnen angegeben:

Insgesamt 687 Brunnen, davon

  • 10 öffentliche Röhrenbrunnen,
  • 30 Pumpbrunnen,
  • 12 Ziehbrunnen und
  • 634 private Brunnen.[22]

Auch reine Zierbrunnen waren damals bereits vorhanden, insbesondere in den herrschaftlichen Gärten und Adelshöfen. Die ersten Zierbrunnen und Wasserspiele sind aus der Zeit Julius Echters bekannt. Sie wurden zur Verschönerung und Belebung von Innnenhof und Garten des Juliusspitals angelegt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Werner Dettelbacher: Würzburg, eine Stadt der Brunnen, Echter Verlag, Würzburg 1985
  • Werner Dettelbacher: Die Wasserversorgung der Stadt Würzburg. In: 125 Jahre Gas und Wasser. Hrsg. Stadtwerke Würzburg AG, ca. 1980
  • Walter Thierfelder: Würzburger Brunnen, Stürtz, Würzburg 1983, ISBN 3-8003-0211-X
  • Josef Kaiser: Alte Brunnen in Unterfranken. Echter, Würzburg, 1986, ISBN 3-429-01032-2

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Würzburg.de: Stadt Würzburg dankt Brunnenpaten (Februar 2013)
  2. Unterfränkischer Heimatbogen 7/8: Würzburg im Zeitenlauf. Verlag Pius Halbig, 4. Auflage, Würzburg 1956
  3. Walther Thierfelder: Würzburger Brunnen. Stürtz-Verlag, Würzburg 1983. ISBN 380030211
  4. Information auf der Homepage von Rainer Krämer-Guille
  5. Der Verschönerungsverein und die Würzburger Brunnen. Vortrag von Karl-Heinz Wirsing am 24. April 1985
  6. Main-Post 20. Nov. 1987 bzw. Volksblatt 20. Nov. 1987
  7. Werner Dettelbacher: Würzburg, eine Stadt der Brunnen, Echter Verlag, Würzburg 1985
  8. Walther Thierfelder: Würzburger Brunnen. Stürtz-Verlag, Würzburg 1983. ISBN 380030211
  9. Kaiser und Worschech: Alte Brunnen in Unterfranken. Echter Verlag, Würzburg 1986
  10. Heidingsfelder Städtleführer. Hrsg: SPD-Ortsverein Würzburg-Heidingsfeld.
  11. Information auf der Homepage von Rainer Krämer-Guille
  12. Werner Dettelbacher: Würzburg. Eine Stadt der Brunnen. Würzburg, 1985. S. 151f
  13. Freundeskreis Geschichtswerkstatt: Heidingsfeld im Wandel der Zeit. Bildband 1 und 3
  14. Straßenakte Barbarastraße im Stadtarchiv Würzburg
  15. Werner Dettelbacher: Würzburg - eine Stadt der Brunnen
  16. Max Domarus: Hundert Jahre Verschönerungsverein. Hrsg. Verschönerungsverein 1974. S. 53
  17. Freundeskreis Geschichtswerkstatt: Heidingsfeld im Wandel der Zeit. Bildband 1
  18. Lengfelder Chronik. Vom Dorf zum Stadtteil. Hrsg.: Arbeitskreis Lengfelder Geschichte 2003. S. 468
  19. Werner Dettelbacher: Würzburg. Eine Stadt der Brunnen. Würzburg, 1985. S. 152f
  20. Freundeskreis Geschichtswerkstatt: Heidingsfeld im Wandel der Zeit. Bildband 3
  21. Werner Dettelbacher: Würzburg, eine Stadt der Brunnen, Echter Verlag, Würzburg 1985
  22. Carl Gottfried Scharold: Würzburg und die umliegende Gegend für Fremde und Einheimische kurz beschrieben. Nachdruck der 1. Auflage von 1805, Palm&Enke, Erlangen 1980, S. 24