Brunnen in Würzburg
In Würzburg finden sich zahlreiche Brunnen aus mehreren Jahrhunderten. Berühmt sind insbesondere der Kiliansbrunnen am Bahnhofsplatz, der Frankoniabrunnen auf dem Residenzplatz, der Vierröhrenbrunnen beim Grafeneckart und der tiefe Brunnen auf der Festung.
In jüngerer Vergangenheit ermöglichten es zahlreiche Brunnenpaten mit Spenden und Tatkraft immer wieder, dass städtische Brunnen im ganzen Stadtgebiet betrieben, unterhalten und saniert werden konnten. So waren 2012 von den 74 städtischen Brunnen rund 45 Brunnen in Betrieb. Seit 2008 gibt es mit Monika Funcke-Auffermann eine städtische Brunnenbeauftragte, die dieses Patenschafts-Projekt vorantreibt und dafür Anfang 2013 mit dem Goldenen Stadtsiegel ausgezeichnet wurde.[1]
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Die Brunnen nach ihrem Standort
Aufgelistet sind hier Brunnenanlagen, die sich im öffentlichen Raum befinden. Zudem Brunnen auf dem Gelände von sozialen oder kirchlichen Einrichtungen. Zahlreiche der Brunnen sind in der warmen Jahreszeit in Betrieb, einzelne sogar ganzjährig. Andere sind stillgelegt, zeigen aber in ihren Formen noch die ursprüngliche Brunnenfunktion.
[Bearbeiten] Altstadt
| Straße | Brunnen | Anmerkungen | Foto |
| Bahnhofsplatz | Kiliansbrunnen | Ein Geschenk des Prinzregenten Luitpold von Bayern an seine Geburtstadt. Eingeweiht wurde der Brunnen im Jahr 1895. 2008/09 wurde er komplett restauriert. | [1] |
| Bahnhofstraße 12 | Brunnen am WVV-Parkplatz | Ein rekonstruierter Ziehbrunnenaufbau auf wiederentdecktem historischem Brunnenschacht. | [2] |
| Beim Grafeneckart | Vierröhrenbrunnen | Er entstand in heutiger Form 1765[2], zuvor war ein Ziehbrunnen an diesem Standort. | [3] |
| Beim Grafeneckart | Bronn beim Grafeneckart | Historischer Ziehbrunnenschacht am Rathaus. Er befindet sich im Eingangsbereich des Roten Baus neben dem Grafeneckart. | [4] |
| Beim Grafeneckart | Schandmaulbrunnen | Der Brunnen im Methof des Rathauses wurde mit der Neueröffnung des Ratskellers Anfang der 1970er Jahre errichtet. Die "Fratze" aus der Barockzeit diente zuvor als Scheitelstein in einem Torbogen. | [5] |
| Bismarckstraße | Brunnen vor dem Posthochhaus | Er entstand im Zuge der Errichtung des Posthochhauses (Postamt Würzburg 1) in den 1960er Jahren. | [6] |
| Büttnerstraße | Brunnenbecken | An der Innenseite des ehemaligen Schwanentors. | [7] |
| Büttnerstraße | Wandbrunnen | An einer Hauswand Ecke Büttnerstraße/Wirsbergstraße, hinter dem Pleidenturm. | [8] |
| Domerschulstraße 2 | Wasserspeier im Marmelsteiner Hof | In der heutigen Form nach 1945 geschaffen. Die barocke "Fratze" war zuvor Schlußsteins eines Torbogens. | [9] |
| Domerschulstraße 16 | Brunnen im Hof der Alten Universität | Er wurde nach 1955 neu gestaltet. Der Brunnenschacht gehörte bereits zum 1582 aufgelösten Ulrichskloster, dürfte aber noch wesentlich älter sein. | [10] |
| Dominikanerplatz | Brunnen am Dominikanerplatz | In der Fußgängerzone, gegenüber der Augustinerkirche. Errichtet im November 1973, geschaffen von Hannes Bail. | [11] |
| Domstraße 43 | Brunnen im Domkreuzgang | Die heutige Form des Brunnenaufbaus stammt aus dem 15./16. Jhd, nach 1945 wurde der Brunnen nach Vorlagen wieder errichtet. Der Brunnenschacht geht auf das frühe Mittelalter zurück. | [12] |
| Domstraße 43 | Brunnen in der Domkrypta | Der Veitsbrunnen ist ein mittelalterlicher Ziehbrunnen mit spätgotischer Einfassung im östlichen Teil der Domkrypta neben dem Brunograb. Der Luciabrunnen geht ursprünglich auch weit ins Mittelalter zurück, vermutlich sogar bis in vorchristliche Zeit. Er wurde um 1962 wieder freigelegt und mit neuer Einfassung versehen. |
[13] [14] |
| Dreikronenstraße | Böses Maul | Wasserspeiende Fratze an der Bastion "zur schönen Aussicht". | [15] |
| Franziskanergasse | Brunnen im Kreuzgarten der Franziskaner | Steinerner Etagenbrunnen in der Rasenfläche, welche sich innerhalb des Kreuzgangs erstreckt. Der Brunnen wurde in den 1980er Jahren von Architekt Wichmann geschaffen. | [16] |
| Fred-Joseph-Platz | Andreasbrunnen | Die auf einem Sockel stehende Figur des Hl. Andreas wurde Anfang des 18. Jhd. geschaffen. Später erfolgte die Einrichtung als Brunnen und Versetzung an die Innenseite des Burkarder Tors. Heute ziert der Brunnen den Platz vor der Jugendherberge. | [17] |
| Hahnenhof | Brunnen im Hahnenhof | Der runde Brunnen aus Rotsandstein im Durchgang zwischen Oberem Markt und Maulhardsgasse entstand in den 1980er Jahren mit dem Kaufhofausbau. | [18] |
| Haugerkirchplatz | Brunnen am Haugerkirchplatz | Der klassizistische Brunnenaufbau ist in dieser Form um 1808 entstanden. Bis 1929 stand er am Dominikanerplatz an der Mauer des Klostergartens der Augustiner. | [19] |
| Hofstallstraße 6 | Zilcherbrunnen | Vor dem Eingang der Hochschule für Musik. Er wurde nach 1945 errichtet und ist nach Hermann Zilcher benannt. | [20] |
| Hofstraße | Chronosbrunnen / Moenusbrunnen | Errichtet 1772[3]. 1872-90 wurden die verwitterten Figuren durch Kopien ersetzt, wobei der Moenus im Stil der Zeit romantisiert wurde. | [21] |
| Husarenstraße | Vogeltränke im Husarenwäldchen | Wasser rinnt aus einer Röhre über drei Steinstufen (Wiese zur Linken des Kriegerdenkmals im Husarenwäldchen). | [22] |
| Jehuda-Amichai-Straße | Ruschkewitzbrunnen | Im Ringpark gelegen. 1914 von Arthur Schleglmünig gefertigt. Der Kaufhausbesitzer Ruschkewitz erwarb ihn und schenkte ihn der Stadt zur Aufstellung im Ringpark. | [23] |
| Johanniterplatz | Brunnen am Johanniterplatz | Der Pfeilerbrunnen gehörte zu den ersten öffentlichen Laufbrunnen in der Stadt und entstand etwa 1733/34. | [24] |
| Josef-Stangl-Platz 3 | Musikerbrunnen / Mozartbrunnen / Zauberflötenbrunnen |
Das Ensemble aus Brunnenbecken und Bronzerelief wurde 1976 von Otto Sonnleitner geschaffen. | [25] |
| Juliuspromenade | Brunnen an der Juliuspromenade | Röhrenbrunnen aus der Zeit der Verlegung der Neumannschen Wasserleitung. Er steht gegenüber der Einmündung der Koellikerstraße. | |
| Juliuspromenade 19 | Zierbrunnen im Juliusspital-Innenhof | Die zwei Brunnenbecken sind bereits auf einem Stich von 1603 zu erkennen, der jeweilige mittige Aufbau wurde im Barock verändert. | [26] |
| Juliuspromenade 19 | Pumpbrunnen im Juliusspital-Innenhof | Zwei Pumpbrunnen, eingelassen in der Mauern des West- und Ostflügels. Ursprünglich waren sie als Ziehbrunnen angelegt. | [27] |
| Juliuspromenade 19 | Vierströmebrunnen / Greifenbrunnen / Auverabrunnen |
Barocker figürlicher Brunnen im Park des Juliusspitals, erstellt von Jakob van der Auvera in den Jahren 1706-08. | [28] |
| Juliuspromenade 64 | Wandrunnen in der Echter-Galerie | Sechs Meter hoher Wandbrunnen aus Granit und Stahl im Bereich der Echter-Galerie, 1997 gestaltet von Alfred Görig. | [29] |
| Juliuspromenade | Brunnen am Ochsenplatz | Ein historischer Wandbrunnen. Am Ochsenplatz befand sich bereits 1733 einer der ersten Laufbrunnen der städtischen Wasserleitung Balthasar Neumanns. | [30] |
| Kapuzinerstraße 2 | Tierbrunnen | Barocke Brunnen-Portal-Anlage im Garten der Rotkreuzklinik. Sie trennte ursprünglich den Hof hinter Balthasar Neumanns Wohnhaus vom Gartenbereich. Der Brunnen wurde wegen eines Neubaus innerhalb des Grundstücks versetzt. | [31] |
| Kapuzinerstraße 4 | Brunnen bei der Hueberspflege | Der alte Grundwasserbrunnen befindet sich im Hof der Seniorenwohnanlage Hueberspflege (Bürgerspital)[4]. Er erhielt in den 60er Jahren eine neue Muschelkalkfassung mit Eisengitter. Der Hof ist nicht öffentlich zugänglich. | |
| Kapuzinerstraße 6 | Brunnen im Garten des Julianum | Im Garten hinter dem Hauptgebäude des Internats Julianum steht ein moderner Brunnen von 1978 mit einer Muschelkalkskulptur in Blütenform. In dem Garten befand sich bis 1945 der barocke Arion-Brunnen. | [32] |
| Karmelitenstraße | Fischerbrunnen / Brunnen auf dem Fischmarkt |
Rokoko-Brunnen, errichtet 1760-70 von Daniel Köhler. | [33] |
| Kiliansplatz | Brunnen am Kiliansplatz | Monumentale Muschelkalkfigur des Hl. Kilian auf einem angedeuteten Boot. Errichtet 1980. | [34] |
| Klinikstraße 1 | Brunnenschacht an der Zehntscheune | Zwischen der Zehntscheune und dem Gartenpavillon des Juliusspitals gelegen ist ein alter runder Brunnenschacht, der Wasser führt. Er ist mit einem Eisengitter abgedeckt. | [35] |
| Klinikstraße 10 | Brunnen vor dem Juliusspital-Seniorenstift | Moderner Brunnen aus hellem Stein. | [36] |
| Kranenkai | Brunnen am CCW | Große runde Steinskulptur auf einem Metallkeil, vor der uferseitigen Glasfront des Congress Centrums. Die Brunnenfunktion wurde eingestellt. | [37] |
| Kürschnerhof 2 ½ | Brunnen in der Kiliansgruft | Der älteste Würzburger Brunnen befindet sich in der Kiliansgruft des Neumünsters. Die Legende besagt, dass Frankenapostel Kilian hier Herzog Gosbert taufte. | [38] |
| Langgasse | Lauscherbrunnen | Der figürliche Brunnen mit der Verkörperung des "Schorsch" wurde 1976 von Ossi Müller geschaffen. | [39] |
| Marienberg (Festung) | Tiefer Brunnen | In einem Brunnentempel im inneren Hof der Festung Marienberg. Der Tempel geht mindestens auf das Jahr 1604 zurück, der Brunnen mit einer Tiefe von 102 Metern wurde um das Jahr 1200 ausgeschachtet und diente der frühen Wasserversorgung der bischöflichen Hofhaltung auf der Burg. | [40] |
| Marienberg (Festung) | Brunnen im Fürstengarten | Im Fürstengarten auf der Ostseite der Burg befinden sich zwei Wandbrunnen an den geschwungenen Treppenaufgängen der Schmalseiten sowie ein Springbrunnen im Mittelbassin der Anlage. | [41] |
| Marienberg (Festung) | Brunnen vor der Echterbastei | Er entstand zur Regierungszeit Julius Echters und diente als Tiertränke. | [42] |
| Marktplatz | Häckerbrunnen / Weinbrunnen |
Errichtet am Oberen Markt im Jahr 1977 und geschaffen von Richard Rother. | [43] |
| Marktplatz | Marktbärbel-Brunnen | Errichtet 1972/73, zunächst am Übergang zum Schmalzmarkt. Künstlerisch gestaltet wurde er von Otto Sonnleitner. | [44] |
| Marktplatz | Obeliskbrunnen / Marktbrunnen |
Ein Obelisk auf Postament mit zwei Brunnenschalen, errichtet 1805. Die Reliefs entstanden nachträglich 1881 nach Zeichnungen von Martin von Wagner. Der Brunnen steht zentral auf dem unteren Markt, die Gesamthöhe beträgt ca. 15 Meter. | [45] |
| Marktplatz | Brunnen im Lichthof der Stadtbücherei | Moderne Steinskulptur in Form eines Kugelabschnitts im Lichthof der Stadtbücherei im Falkenhaus. Er besteht aus Muschelkalk und hat einen Durchmesser von 2 m. Gestaltet wurde er 1995 von Rainer Krämer-Guille [5]. | [46] |
| Martin-Luther-Straße (Ringpark) | Jugendstilbrunnen / Brünnlein |
Am Rande des Ringparks gelegen, gegenüber dem Eingang zum Hauptfriedhof. Er entstand um 1900. Die gebogene Brunnenwand trägt Reliefs von drei Köpfen (zwei Faune und eine Nymphe), verziert mit Blattwerk. Die Außenseiten des Brunnens sind mit Seerosenreliefs versehen.[6] | [47] |
| Martin-Luther-Straße | Brunnen im Hauptfriedhof | Zwei Brunnen in der Abteilung I des Hauptfriedhofs, Feld 6 und 26. | [48] [49] |
| Mergentheimer Straße | Brunnen an der Löwenbrücke | Auf der linksmainischen Seite am Treppenaufgang gelegen. Entstand 1894 beim Bau der Brücke. | [50] |
| Mergentheimer Straße | Zulauf zum Burkarder See | Der sogenannte Burkarder See außerhalb des Burkarder Tors ist von einem durch Balthasar Neumann geschaffenen Seitenkanal des Mains verblieben. | [51] |
| Neubaustraße | Brunnen im Hof der Greisinghäuser | Figürlicher Brunnen von Lothar Forster. Der Innenhof der Greisinghäuser zählt zum Veranstaltungsbereich des Hotels Rebstock. | [52] |
| Neubaustraße | Ceresbrunnen | Entstand 1785 durch Balthasar Heinrich Nickel, stand zunächst vor der Hofmauer des Franziskanerklosters. | [53] |
| Neubaustraße 58/60 | Entenbrunnen | Ein rundes Steinbecken, aus dem mittig zwei Enten aus Sandstein herausragen. In einer Wohnanlage des Bruno-Werks auf dem Areal des ehemaligen Hofs Groß-von-Trockau. | [54] |
| Oberer Mainkai | Wasserbecken am Spiegeltor | [55] | |
| Ottostraße 1 | Brunnen im Kilianeum | Im Innenhof des Kilianeums ein morderner Brunnen mit mühlsteinförmigem Brunnenstein. Außerdem wurde hier der ringförmige Aufbau eines historischen Ziehbrunnens aufgestellt und bepflanzt. | [56] [57] |
| Ottostraße | Quellsprudler | Im Teich am Justizzentrum | [58] |
| Paradeplatz 4 | Taubenbrunnen | Rundes Steinbecken, darüber drei Tauben aus Bronze. Im Innenhof Paradepost/Universitätsgebäude. Der Brunnen ist vom Zugang Ebrachergasse einsehbar. | [59] |
| Pleicherkirchplatz | Brunnen am Pleicherkirchplatz | Ein Pfeilerbrunnen mit zwei Becken, neben der Kirche St. Gertraud. | [60] |
| Rennweg (Ringpark) | Felsenbrunnen am Rennweg | Errichtet 1894 als Beiwerk zur damals hier stehenden Statue "Herkules und die larnäische Schlange". | [61] |
| Friedrich-Ebert-Ring (Ringpark) | Schönbornbrunnen | Felsenbrunnen mit dem Schönborn-Wappen im Klein-Nizza. | [62] |
| Friedrich-Ebert-Ring (Ringpark) | Erthal-Brunnen | Felsenbrunnen mit dem Erthal-Wappen im Klein-Nizza. Von hier fließt ein kleiner Bach in den Klein-Nizza-Teich. | [63] |
| Residenzplatz | Frankoniabrunnen | Errichtet 1894. Dem Prinzregenten Luitpold zu dessen 70. Geburtstag gewidmet. | [64] |
| Residenzplatz | Brunnen im Hofgarten | Die zwei Felsenbrunnen sind im Zuge der Anlage des Hofgartens im ausgehenden 18. Jhd. entstanden. Der Südliche trägt bei Winterwetter einen Eismantel, der Östliche wird seitlich von zwei Bassins mit Fontänen ergänzt. | [65] |
| Residenzplatz | Pfeilerbrunnen im Hof der Residenz | An dem Brunnen im hinteren Hof des Nordflügels der Residenz ist noch die Pumpvorrichtung angebracht. | [67] |
| Rennweg | Brunnen im Rosenbachpark | Brunnenbassin in der Grünanlage nördlich des Rosenbachhofs. Es wurde nach 1945 in Anlehnung an das ursprünglich hier befindliche barocke Bassin eingerichtet. | |
| Röntgenring | Fontäne im Pleicherglacis | Sie belebt seit 1968 den See im Ringpark. | [68] |
| Sanderring (Ringpark) | Elefanten-Brunnen | Er wurde 1964[7] am „Spielplatz am Gericht“ (im Ringpark) aufgestellt. | [69] |
| Sanderring (Ringpark) | Wasserspender | Matsch-Spielfläche, Spielplatz am Gericht | [70] |
| Sanderring (Ringpark) | Lindahl-Brunnen | Er ist im Ringpark, in der Nähe der Neuen Universität, gelegen. Er wurde in den 1880er Jahren von Lindahl selbst im Zuge der Ringparkgestaltung angelegt. Die Bronzeplatte wurde später ergänzt. | [71] |
| Sanderstraße | Wassergarten | Im Ringpark an der Stelle des ehemaligen Amerikahauses 1964 errichtet. | [72] |
| Sanderstraße 12 | Brunnen im Karmelitenkloster | Im größeren, südlichen Innenhof befindet sich ein alter wasserführender Ziehbrunnenschacht. Das Dächlein wurde Anfang der 1980er Jahre gestaltet. In die Rasenfläche ist wenige Meter davon entfernt ein rundes Bassin mit kleiner Fontäne eingelassen. Im nördlichen Innenhof des Klosters steht seit ca. 1980 ein Wandbrunnen, der sich ehemals als öffentlicher Brunnen in der Reuerergasse befand. Beide Innenhöfe des Klosters sind nicht öffentlich zugänglich. |
[73] [74] [75] |
| Schottenanger 15 | Don-Bosco-Brunnen | Der Brunnen von 1990 im Hof des Berufsbildungswerks zeigt in Bronze Szenen aus dem Leben Don Boscos. | [76] |
| Semmelstraße | Kittelsbrünnle | An der Straßenfassade der Bürgerspitalskapelle. | [77] |
| Semmelstraße | Bäckerbrunnen | Pfeilerbrunnen, 1780/81 errichtet[8]. Den Pfeiler schmücken neben den wasserspeienden Löwenköpfen auch Urnen, Festons und Widderköpfe. Die Krönung bildet die Gruppe spielender Bäckerjungen von Hofbildhauer Peter Wagner. | [78] |
| Semmelstraße (Bürgerspital) | Pfeilerbrunnen | Ehemals im Innenhof des Bürgerspitals, heute im Park der Reha-Klinik. | [79] |
| Semmelstraße (Bürgerspital) | Wasserspeier | Ein Wasserspender am See im Garten der Bürgerspital-Reha-Klinik. | [80] |
| Spitalgasse | Pfeilerbrunnen in der Spitalgasse | Laut Inschrift stammt er aus dem Jahr 1826. | [81] |
| Sternplatz | Brunnen am Sternplatz | Figürlicher Brunnen mit Nymphe, Faun und Fischen von Lothar Forster aus dem Jahr 1987. | [82] |
| Theaterstraße (Bürgerspital) | Alfredsbrunnen | Wandbrunnen am Weinhaus. Errichtet 2011. | [83] |
| Theaterstraße 21 | Brunnen im Lichthof des Mainfranken Theaters | Brunnenanlage aus einem Bassin und mehreren runden flachen Steinen mit kleinen Fontänen. Er schmückt den Lichthof im Eingangsbereich/Foyer des Mainfranken Theaters. | [84] |
| Theaterstraße 23 | Brunnen vor dem Roten Bau | Der Vorgarten des Roten Bausist zur Oeggstraße gelegen. Der Brunnen zeigt ein rundes erhöhtes Schalenbecken aus Rotsandstein. Mittig bilden drei Fische einen kleinen emporstrebenden Aufbau. | [85] |
| Veitshöchheimer Straße | Trinkbrunnen am Congressparkplatz | Zwischen der Abzweigung Veitshöchheimer Straße / Friedensbrücke und dem Congressparkplatz. | [86] |
| Wilhelm-Schwinn-Platz | Wandbrunnen an der Stephanskirche | Am Vorplatz von St. Stephan, neben dem Eingang zum Rudolf-Alexander-Schröder Haus. Peter Wagner hatte ihn für den Hof seines Wohnhauses in der Stephanstraße 6 geschaffen. In den 1950er Jahren wurde er an den heutigen Standort versetzt. | [87] |
| Zeller Straße | Brunnen in der Spitäle-Passage | Begrünte Wasserfläche in der Ladenpassage "Am Spitäle" | [88] |
| Zeller Straße | Dreikronenbrunnen | Der Röhrenbrunnen ist exponiert zwischen der Alten Mainbrücke und der Einmündung der Zeller Straße in unmittelbarer Nähe des Spitäle gelegen. Er zeigt einen massiven Pfeileraufbau aus rotem und gelbem Sandstein. Darüber erhebt sich ein Säulenstumpf in antiker Art. Die krönende Ziervase und die schmückenden Medaillons stammen etwa aus dem Jahr 1780.[9] | [89] |
| Zeller Straße | Wandbrunnen Zeller Straße / Brunnen am Wilden Mann | Stammt aus der sog. "Zopfzeit" um 1770. Am ehemaligen Gasthaus "Zum Wilden Mann". | [90] |
[Bearbeiten] Dürrbachtal
| Straße | Brunnen | Foto |
| Dorfplatz | Gänsebrunnen, Oberdürrbach | |
| Schafhofstraße | Brunnen an der Waldschänke, Oberdürrbach | |
| Unterdürrbach | Dorfbrunnen, Wasserspeier von 1983 |
[Bearbeiten] Frauenland
Details zu den Brunnen siehe unter Brunnen im Frauenland.
| Straße | Brunnen | Foto |
| Am Hubland | Wasserfall bei der Mensa, Campus Hubland-Süd | [91] |
| Am Hubland | Brunnen am Chemie-Gebäude, Campus Hubland-Süd | [92] |
| Brettreichstraße | Brunnen König-Ludwig-Haus. Brunnenanlage im Innenhof, großes rechteckiges Becken, darin ein Fels mit Sprudelfontäne. | [93] |
| Hans-Löffler-Straße | Sieboldbrunnen | [94] |
| Rottendorfer Straße | Karolinen-Brunnen | [95] |
| Zu-Rhein-Straße | Vogelbrunnen | [96] |
[Bearbeiten] Grombühl
| Straße | Brunnen | Anmerkungen | Foto |
| Josef-Schneider-Straße | Brunnen Uniklinik Bereich D | Im Eingangsbereich der Universitätsklinik Bereich D von der Josef-Schneider-Straße | [97] |
| Josef-Schneider-Straße | Echsenbrunnen | Universitätsklinik Bereich D, vor Gebäude D27. Drei große steinerne Echsen liegen über versetzt angeordneten rechteckigen Brunnenschalen. | [98] |
| Josef-Schneider-Straße 11 | Brunnen an der Augenklinik | Drei Brunnenanlagen, die mit dem Bau der Augenklinik 1973 entstanden sind (nicht in Betrieb, Stand Mai 2013): Helmuth Weber schuf für den Eingangsbereich einen großen Muschelkalkblock mit mehreren sprudelnden Wasserquellen auf einer ebenerdigen großer Wasserfläche. Weber wollte damit "ein Stück Natur in die geradlinige, sachliche Architektur einfügen". Im Innenhof befindet sich ein hoher schmaler Brunnenaufbau, aus dem seitlich mehrere halbrunde Schalen ragen, über die das Wasser schrittweise nach unten rinnen kann. Am Haupteingang des zweiten Bauabschnitts schuf Andreas Sobeck zwei höhenversetzte Wasserflächen, die über einen Wasserfall verbunden sind. Die untere Kieselfläche ist heute mit Blumen bewachsen. |
[99] [100] [101] |
| Oberdürrbacher Straße 6 | Löwenkopfbrunnen | Am Zentrum für Innere Medizin. Der steinerne Löwenkopf speist den Wasserlauf eines japanischen Gartens. | [102] |
| Rimparer Steig | Brunnen Rimparer Steig | Ein Felsenbrunnen. | |
| Rotkreuzsteige | Brunnen Rotkreuzsteige | Ein Pumpbrunnen im Weinberg. Errichtet 1895. | |
| Wagnerplatz | Brunnen am Wagnerplatz | Gestufte Mauer aus Muschelkalksteinen mit halbrunden Becken an beiden Seiten. | [103] |
[Bearbeiten] Heidingsfeld
| Straße | Brunnen | Anmerkungen | Foto |
| Am hungrigen Bühl | Fischbrunnen | Ein moderner Sandsteinbrunnen in Form eines Fischs in der Lehmgrube, Spielplatz am Hungrigen Bühl. Geschaffen wurde er im Auftrag des städt. Gartenamtes 1966 durch Karl Schneider. | [104] |
| Kirchgasse | Brunnen vor St. Laurentius | Am Platz vor dem Hauptportal der Kirche, hier stand früher das Pfarrhaus. Der runde Brunnenaufbau aus Muschelkalk wurde vom früheren Pfarrgarten (wo er einst als Ziehbrunnen diente) an diesen Standort versetzt. Er führt kein Wasser, ist vielmehr ein Element der architektonischen Gestaltung und ein "Symbol der Reinigung". Jährlich wird der Brunnen vom Obst- und Gartenbauverein Heidingsfeld als Osterbrunnen geschmückt. | [105] |
| Klosterstraße | Brunnen im Zehnthof | Säulenbrunnen mit beigestelltem steinernem Auffangbecken. Der Brunnen stand seit 1845 am Heidingsfelder Rathaus und trägt das Stadtwappen. Er diente der Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser, da erst 1922 eine allgemeine Wasserleitung eingerichtet wurde. Bei der Wiedererrichtung des Zehnthofs nach dem 2. Weltkrieg wurde der Brunnen dort mit einbezogen. | [106] |
| Klosterstraße | Münchbrunnen | Ein Ziehbrunnen von 1698. Runder Brunnentrog zwischen zwei vierkantigen Steinpfeilern welche mit einem verzierten, ebenfalls steinernen Querbalken abschließen. 1929 wurde der Brunnen von der Familie Münch der Stadt Heidingsfeld gestiftet. Der Heidingsfelder Stadtrat ließ ihn noch im selben Jahr restaurieren und stellte ihn am heutigen Standort in der Parkanlage Ecke Klosterstraße/Werkingstraße auf[10][11]. | [107] |
| Geisberggraben | Molkenbrunnen | Abgedeckte, wasserführende Quellfassung südlich des Geisberggrabens. | [108] |
| Stuttgarter Straße | Wandbrunnen | Das Becken stand ab 1890 am Heidingsfelder Wasserwerk. Beim Umbau der Stuttgarter Straße 1969 musste er weichen, wurde versetzt und 1970 mit einer kleinen roten Sandsteinwand neu errichtet und wieder angeschlossen. Standort: Am Straßenrand zwischen den Einmündungen Eisenbahnstraße und Mönchsgartenweg. | |
| Tiefe Gasse | Brunnen an der Greisingschule | Kaskadenartige Brunnenanlage aus Muschelkalk im Hofbereich vor der Josef-Greising-Schule. | [109] |
| Werkingstraße | Bacchusbrunnen | Felsenbrunnen am Rande der Parkanlage. Bacchus ist hier der Wasserwächter, dessen Gesicht rechter Hand im Stein erkennbar ist. | [110] |
| Winterhäuser Straße | Vogelweide-Brunnen | Brunnen im Hof der Waltherschule. Bronzefigur des Walther von der Vogelweide, geschaffen von Karl Schneider 1966. | [111] |
[Bearbeiten] Heuchelhof
| Straße | Brunnen | Foto |
| Berner Straße 3 | Forumquelle, ein Brunnen in Halbkugelform aus Edelstahl neben Muschelkalkblöcken. Der Brunnen wurde 1986 von Rainer Krämer-Guille für den Platz vor der Mittelschule Heuchelhof gestaltet [12]. | [112] |
| Berner Straße 25-33 | Brunnen aus Natursteinen im Hof des Guts Heuchelhof. | [113] |
| Brüsseler Straße 10 | Brunnenanlage der Kronprinz-Rupprecht-Stiftung, entstanden 1975.[13] | [114] |
| Delphiweg | Städtischer Pumpbrunnen mit rechteckigem Wassertrog. | [115] |
| Wiener Ring | Schafbrunnen, Quellfassung und Auslauf ins Biotop. Am nordöstlichen Rand des Wiener Rings zwischen hohen Pappeln. | [116] [117] |
[Bearbeiten] Lengfeld
| Straße | Brunnen | Foto |
| Am Schlossgarten 4 | Mühlenbrunnen |
[Bearbeiten] Lindleinsmühle
| Straße | Brunnen | Foto |
| Schwabenstraße | Brunnen von 1972 vor der Kirche St. Albert | [118] |
[Bearbeiten] Rottenbauer
| Straße | Brunnen | Foto |
| Wolfskeelstraße | Brunnensäule am Kindergarten |
[Bearbeiten] Sanderau
Details zu den Brunnen siehe unter Sanderau, Kapital Brunnen
| Straße | Brunnen | Foto |
| Am Exerzierplatz | Brunnen im Eingangsbereich des Studentenhauses | [119] |
| Königsberger Straße 1 | Brunnen vor dem Bürgerspital-Seniorenstift. Geometrisch gestalteter Brunnen aus Muschelkalk mit großem recheckigen Wasserbecken. Das Wasser sprudelt aus vier Fontänen auf dem erhöht gelagerten Steinblock und fließt dann über die Ränder ab. | [120] |
| Ludwigkai | Zwei Wandbrunnen uferseitig der Mauern des Hochufers. Sie befinden sich an den Treppenabgängen auf Höhe Eichendorffstraße und Sonnenstraße | [121] |
| Stettiner Straße 1 | Brunnen auf dem Gelände des kaufmännischen Schulzentrums bzw. vor der s.Oliver-Arena | [122] |
| Virchowstraße | Brunnen aus Muschelkalkblöcken am Ehehaltenhaus | [123] |
| Virchowstraße | Alter Ziehbrunnen am Ehehaltenhaus | [124] |
[Bearbeiten] Steinbachtal
(Mit Dallenberg und Nikolausberg)
| Straße | Brunnen | Anmerkungen | Foto |
| Annaschlucht | Brunnen in der Annaschlucht | Ein Felsenbrunnen mit Gedenktafel für Anna Fischer. | [125] |
| Johannisweg | Antoniusbrunnen | Ein Wandbrunnen am Käppele | [126] |
| Kniebreche | Brunnen in der Nikolausanlage | Ein Felsenbrunnen in den Grünanlagen der Frankenwarte, Standort in Verlängerung der Kniebreche | [127] |
| Mainleitenweg 48 | Brunnen am Schützenhof | Ein rechteckiger Brunnentrog auf der Terrasse des Lokals Schützenhof. | [128] |
| Mittlerer Dallenbergweg | Kistnerbrunnen | Ein Wandbrunnen, gestiftet vom Dallenberg-Verein 1932. | [129] |
| Rothweg | Brunnen am Waldeck | Laufbrunnen am Rand der Steinbachtal-Anlagen. Den Namen erhielt er vom ehemals gegenüber befindlichen Ausflugscafé "Waldeck". | [130] |
| Steinbachtal | Brunnen an der Waldesruh | Beim Abzweig Guggelesgraben. Ehemals befand sich nahe des Felsenbrunnens das Ausflugslokal Waldesruh. | [131] |
| Steinbachtal | Brunnen bei der Vetternschaftshütte | Ein großer Felsenbrunnen in den Steinbachtal-Anlagen mit Ehrentafel des Verschönerungsvereins. | [132] |
| Waldkugelweg | Wehrkraftbrunnen | Brunnen mit Figur in der Uniform der Würzburger Wehrkraftgruppen, geschaffen 1914, damals am Standort Leistenstraße. | [133] |
[Bearbeiten] Versbach
| Straße | Brunnen | Foto |
| Lengfelder Straße 7/9 | Brunnen vor dem Rathaus | |
| Versbacher Straße | Dorfbrunnen |
[Bearbeiten] Zellerau
| Straße | Brunnen | Anmerkungen | Foto |
| Frankfurter Straße | Brunnen Frankfurter Straße | Ecke Scherenbergstraße eine ehemalige Brunnenanlage. Die noch erhaltene Brunnenskulptur schuf Otto Sonnleitner 1967 aus Bronze. Sie stellt abstrahiert einen vom Wasser ausgehölten Stein dar. | [134] |
| Frankfurter Straße 71 | Brunnen Jakob-Stoll-Realschule | Feld-Brunnen im Hof der Jakob-Stoll-Realschule. Ein rundes Ziehbrunnen-Becken, dessen Öffnung mit einem hohen Eisengitter umschlossen ist, welches oben mit einem kleinen Dach abschließt. | [135] |
| Frankfurter Straße | Quelle Zellerauer Ufer | Im Bereich des Uferwegs parallel zur äußeren Frankfurter Straße befindet sich eine Quellfassung. Zwischen Schifferkinderheim und Stadtgrenze. | [136] |
| Frankfurter Straße | Taufstein | In den Friedrich-Koenig-Anlagen. Der Brunnen wurde im Jahr 1890 errichtet. Als Brunnenschale dient ein achtkantiges spätromanisch geformtes Steinbecken, das wohl aus dem Kloster Oberzell entnommen wurde. An dem Becken ist eine einfache Wasserzapfstelle angebracht. | |
| Höchberger Straße | Brunnentrog am Zollhaus | Historischer Brunnentrog am Zollhaus Höchberger Straße, Abzweig Oberer Burgweg). Bis 1914 wurde am dortigen Zollhaus/Examinatorhaus Pflasterzoll erhoben. Der nebenstehende steinerne Brunnen in Form eines Viehtrogs stammt aus dem Jahr 1803. Heute ist er mit Erde aufgefüllt und bepflanzt. | [137] |
| Landesgartenschaupark | Pyramidenquelle | Quellsprudler in einem gepflasterten Bassin unter der Eingangspyramide. Das Wasser speist über mehrere Stufen und einen Bachlauf den Teich im Luitpoldgraben. | |
| Landesgartenschaupark | Wasserwand | Brunnenbecken mit mehreren niedrigen Fontänen im Luitpoldgraben (unterer Bereich des Landesgartenschaugeländes), zwischen Ökohaus und Nautiland. | [138] |
| Wörthstraße | Delfinbrunnen | Vor dem Euro Center | [139] |
[Bearbeiten] Ehemalige Brunnen
Hier finden sich Hinweise auf früher bestehende öffentliche Brunnen, die vollständig abgebaut und auch nicht durch neuere Brunnenbauten ersetzt wurden.
| Straße | Kurzbeschreibung |
|---|---|
| Am Pleidenturm | Ab 1734 bestand an der Mainkaserne ein Laufbrunnen (etwa auf Höhe der Korngasse), der den Abschluss der ersten öffentlichen Wasserleitung Balthasar Neumanns bildete. Er wurde um 1870 entfernt. |
| Greisingstraße | Ein Brunnen und zwei Bassins in der Karolinenruhe. Sie wurden vom Verschönerungsverein nach Plänen von Engelbert Sturm 1887 eingerichtet.[14] |
| Haugerring | Felsenbrunnen im Haugerglacis. Aus der Entstehungszeit des Ringparks, in den 1960er Jahren mit dem Verkehrsausbau entfernt. |
| Kapuzinerstraße 6 | Arion-Brunnen von Johann Wolfgang van der Auwera aus dem Jahr 1740. Der reich geschmückte Wandbrunnen wurde für den Garten des Gerhardschen Hofs geschaffen (heute Julianum). Den Bombenangriff am 16. März 1945 überstand nur der Torso des Arion, über dessen Verbleib aber nichts bekannt ist. |
| Karmelitenstraße | Am südlichen Ende der Straße, bei der Stockstiege, befand sich ab Mitte des 18. Jhd. ein Laufbrunnen der öffentlichen Wasserleitung. |
| Kettengasse | Freistehende schlanke Brunnensäule mit kleinem Becken. Historische Abbildungen zeigen, dass er zwischen 1910 und 1936 entfernt wurde. |
| Kirchhofstraße | Großes Planschbecken für Kinder in Heidingsfeld (ca. 1960er Jahre), heute befindet sich hier ein Bolzplatz. |
| Kürschnerhof | Am Zusammentreffen von Haus Nr. 3 und 5 zunächst ein Ziehbrunnen, 1788 zum Pumpbrunnen umgebaut. Kurze Zeit zierte eine Figurengruppe den Brunnen und gab ihm den Namen Bärenbrunnen, dann wurde dem steinernen Pfeiler eine vergoldete Urne aufgesetzt. In der zweiten Hälfte des 19. Jhd. war als Ersatz für den Pumpbrunnen ein einfacher Laufbrunnen im südwestlichen Eck des Kürschnerhofs neben dem Tordurchgang der alten Kanzlei angebracht. |
| Mainkai | Brunnen im kleinen Japangarten. Der japanische Garten auf der Kranenbastion entstand 1981 in Zusammenarbeit mit der Partnerstadt Otsu. Die Anlage ist noch vorhanden, jedoch zwischenzeitlich umgebaut zu einem Trockengarten. |
| Mergentheimer Straße | Das Hora-Brünnlein fasste eine Quelle nahe des ehemaligen Schwimmzentrum des SV 05 im Haus des Sports. Früher war der Brunnen mit zwei Pappeln versehen und Teil der Maria-Theresia-Anlage, welche als Promenade die Löwenbrücke mit dem Beginn des Steinbachtals verband. Bei den Bauarbeiten für das Schwimmzentrum wurden die Pappeln gefällt und die Brunneneinfassung abgebaut. |
| Mergentheimerstraße | Merkurbrunnen vor dem Gebäudekomplex der Firma Neubert, gegenüber der Zufahrt zum "bfz". Der Brunnen entstand mit dem Erweiterungsbau der Firma Neubert 1984. 2012/13 wurde er bei Umbauarbeiten entfernt. |
| Münzstraße | Petersbrunnen. Ein Pfeilerbrunnen unmittelbar südlich der Abzweigung Zwinger/Peterpfarrgasse. Er wurde 1865 in einen Laufbrunnen umgewandelt. Der Brunnen bestand mindestens bis 1925. In früherer Zeit stand ein Brunnen unmittelbar vor dem Petersbau (heute VHS). Er trug wohl auch die Bezeichnung Petersbrunnen. |
| Place de Caen | Großer Brunnen aus drei gestaffelten Wasserflächen in abgerundet-rechteckigen Flachschalen aus Beton. Der Standort war vor der Kirche St. Sebastian in der Nähe der Partnerschaftsskulptur. Der Brunnen war 1977 durch die Heuchelhofgesellschaft errichtet worden.[15] |
| Sanderstraße | Vor Haus Nummer 10a (Ecke Korngasse) befand sich einst freistehend ein steinerner Pfeilerbrunnen. Er war Teil der Neumannschen öffentlichen Wasserleitung und wurde 1734 eingerichtet. Der Brunnen bestand noch bis ins 20. Jhd. |
| Wagnerplatz | Großes Planschbecken für Kinder in Grombühl im Bereich des Wagnerplatzes, im 2. Weltkrieg befand sich hier ein Löschwasserbecken. |
| Wiesenweg | Brunnenanlage aus gepflasterten Becken in einer Wiesenfläche. Das Wasser sprudelte aus runden bzw. kugelförmigen Steinelementen. Die Anlage befand sich an der Ostseite des Neubert-Gebäudes bis in die 1980er Jahre[16]. |
| Wiesenweg | Brunnen am Haupteingang XXXL Neubert, bis zum Umbau 2012 |
| Zwerchgraben | Brunnenanlage am Matthias-Grünewald-Gymnasium |
[Bearbeiten] Historische Entwicklung
In früheren Jahrhunderten dienten Brunnen in erster Linie der Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser. Seit dem frühen Mittelalter waren zahlreiche öffentliche und private Grundwasserbrunnen vorhanden. 1733 wurden erste Wasserleitungen zur Versorgung öffentlicher Laufbrunnen nach Plänen von Balthasar Neumann angelegt. Zudem wurden zur Verbesserung der Hygiene im Lauf des 18. Jhd. zahlreiche öffentliche Ziehbrunnen in Pumpbrunnen umgewandelt.
Für das Jahr 1805 wird für das Stadtgebiet (entspricht etwa der heutigen Altstadt) folgender Bestand an Brunnen angegeben:
Insgesamt 687 Brunnen, davon
- 10 öffentliche Röhrenbrunnen,
- 30 Pumpbrunnen,
- 12 Ziehbrunnen und
- 634 private Brunnen.[17]
Auch reine Zierbrunnen waren damals bereits vorhanden, insbesondere in den herrschaftlichen Gärten und Adelshöfen. Die ersten Zierbrunnen und Wasserspiele sind aus der Zeit Julius Echters bekannt. Sie wurden zur Verschönerung und Belebung von Innnenhof und Garten des Juliusspitals angelegt.
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Literatur
- Werner Dettelbacher: Würzburg, eine Stadt der Brunnen, Echter Verlag, Würzburg 1985
- Werner Dettelbacher: Die Wasserversorgung der Stadt Würzburg. In: 125 Jahre Gas und Wasser. Hrsg. Stadtwerke Würzburg AG, ca. 1980
- Walter Thierfelder: Würzburger Brunnen, Stürtz, Würzburg 1983, ISBN 3-8003-0211-X
- Josef Kaiser: Alte Brunnen in Unterfranken. Echter, Würzburg, 1986, ISBN 3-429-01032-2
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Würzburg.de: Stadt Würzburg dankt Brunnenpaten (Februar 2013)
- ↑ Unterfränkischer Heimatbogen 7/8: Würzburg im Zeitenlauf. Verlag Pius Halbig, 4. Auflage, Würzburg 1956
- ↑ Walther Thierfelder: Würzburger Brunnen. Stürtz-Verlag, Würzburg 1983. ISBN 380030211
- ↑ Werner Dettelbacher: Würzburg. Eine Stadt der Brunnen.
- ↑ Information auf der Homepage von Rainer Krämer-Guille
- ↑ Der Verschönerungsverein und die Würzburger Brunnen. Vortrag von Karl-Heinz Wirsich am 24. April 1985
- ↑ Werner Dettelbacher: Würzburg, eine Stadt der Brunnen, Echter Verlag, Würzburg 1985
- ↑ Walther Thierfelder: Würzburger Brunnen. Stürtz-Verlag, Würzburg 1983. ISBN 380030211
- ↑ Kaiser und Worschech: Alte Brunnen in Unterfranken. Echter Verlag, Würzburg 1986, S. 70
- ↑ Kaiser und Worschech: Alte Brunnen in Unterfranken. Echter Verlag, Würzburg 1986
- ↑ Heidingsfelder Städtleführer. Hrsg: SPD-Ortsverein Würzburg-Heidingsfeld.
- ↑ Information auf der Homepage von Rainer Krämer-Guille
- ↑ Werner Dettelbacher: Würzburg. Eine Stadt der Brunnen. Würzburg, 1985. S. 151f
- ↑ Max Domarus: Hundert Jahre Verschönerungsverein. Hrsg. Verschönerungsverein 1974. S. 53
- ↑ Werner Dettelbacher: Würzburg. Eine Stadt der Brunnen. Würzburg, 1985. S. 152f
- ↑ Werner Dettelbacher: Würzburg, eine Stadt der Brunnen, Echter Verlag, Würzburg 1985
- ↑ Carl Gottfried Scharold: Würzburg und die umliegende Gegend für Fremde und Einheimische kurz beschrieben. Nachdruck der 1. Auflage von 1805, Palm&Enke, Erlangen 1980, S. 24